Liederbacher Jazzclub

Frank Roberscheuten Hiptett

Frank Roberscheuten präsentiert sein Hiptett unter dem Motto ‘Reeds and Vibes’.

Frank Roberscheuten (Klarinette, Saxophon), Matyas Bartha (Piano), Martin Breinschmid (Vibraphone), Gregor Beck (Schlagzeug)


KONZERTDETAILS

Date

01.11.2019

Time

20:00

Location

Kulturscheune
Feldstr. 4, 65835 Liederbach

KÜNSTLER

Musiker

  • Frank Roberscheuten
    Frank Roberscheuten

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    Frank Roberscheuten wurde 1962 im niederländischen Dorf Valkenswaard geboren. Durch einen Freund wurde er Mitglied des örtlichen Holzblasorchesters, wo er Klarinette spielen sollte. Mit fünfzehn gründete er seine erste Dixieland-Band und ist seitdem Bandleader.

    Bei einem nationalen Radiowettbewerb gewann Franks Band den ersten Preis und die Möglichkeit, beim Montreux Jazz Festival aufzutreten. In den frühen 1980er Jahren studierte er klassische Klarinette am Königlichen Konservatorium in Den Haag und ging von dort an das Brabants Konservatorium in Tilburg, wo er bei dem großen Walter Boeykens studierte.

    Er schloss mit “Cum Laude” ab. In der Zwischenzeit trat er mit vielen verschiedenen New-Orleans-Stil-Gruppen wie “The David Livingstone Jazzmessengers” und “The Fondy Riverside Bullet Band” auf. Sein Stil wurde von den großen traditionellen Jazz-Klarinettisten wie Barney Bigard, George Lewis und Edmond Hall beeinflusst.

    Seine erste Aufnahmesession datiert vom Juni 1984 mit den “Burgundy Street Jazzmen”. Derzeit ist er auf über 90 CDs zu hören. Schließlich, nachdem er die berühmten Saxophonisten der Swing-Ära wie Coleman Hawkins, Lester Young und Johnny Hodges gehört hatte, interessierte sich Frank für die Musik der Swing-Ära der 1930er und 1940er Jahre.

    Er trat der “Jojo Swingband” bei und gründete eine neue Gruppe namens “The Swingcats”. Als Fan von Duke Ellington gründete und leitete er die Band “A Portrait Of Duke Ellington”, mit der er 1999, dem hundertjährigen Ellington-Jahr, für das amerikanische Label Arbors Records tourte und aufnahm. Im Laufe der Jahre hat Frank auf den meisten Jazzfestivals in Europa gespielt und mehrmals Neuseeland, Japan und die Vereinigten Staaten besucht.

    Obwohl im traditionellen Jazz verwurzelt, wurde sein Stil im Laufe der Jahre immer persönlicher. Dies ist in seinen aktuellen Gruppen zu hören, die Sie unter “Bands” finden. Abgesehen davon, dass er in diesen Gruppen gespielt hat, hat Frank mit vielen großartigen Orchestern wie “The Metropole Orchestra”, “The Dutch Swing College Band”, “The Beau Hunks Saxophone Soctette”, “Marty Grosz And His Hot Puppies”, “Allotria Jazzband “, “Les Haricots Rouges”, “The Johnny Varro Septett”, “The Echoes Of Swing Orchestra” und “Trevor Richards Trio”. Neben seiner Tätigkeit als Performer ist Frank musikalischer Leiter von The Hot Jazz Workshop in Ascona und Jazzin’ July in den Niederlanden. Außerdem ist er musikalischer Leiter des Hotel Ascona Swing Festivals.

    Er schätzt sich glücklich, mit den besten Jazzmusikern der Welt aufzutreten. Seine aktuellen Gruppen sind in “Bands” aufgeführt.

    Im März 2016 wurde Frank für seine Arbeit im Bereich Traditional Jazz mit dem Preis “Keeper Of The Flame” ausgezeichnet.

    Foto und Text mit freundlicher Genehmigung durch Frank Roberscheuten.

  • Gregor Beck
    Gregor Beck

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    Gregor Beck gehört mittlerweile zu den angesehensten Schlagzeugern Europas. Durch zahlreiche Tourneen in Europa, Nordamerika (über 30 mal) und Fernost, TV-Auftritte, Rundfunk-Mitschnitte, Jazz-Cruises, sowie die Teilnahme an bekannten Jazzfestivals hat er sich einen Namen gemacht. Seine Art zu spielen, die einerseits durch Drive und spektakuläre Technik, andererseits durch einen ungemein swingenden und einfühlsamen Stil besticht, erinnert an Becks große Vorbilder: Big Sid Catlett, Jo Jones, Gene Krupa, Buddy Rich und beyond (Herlin Riley z.B.). Er hat aber längst seine „eigene Sprache“ gefunden und erweitert sein Spektrum ständig.

    Am 26.04.1958 wurde Beck in Ravensburg geboren. Als Neunjähriger begann er Gitarre zu spielen, bevor er mit 17 Jahren zu „seinem“ Instrument wechselte. Sogleich konnte er in einer Country & Western / Rock- Band Banderfahrung sammeln und nahm Unterricht im Musikhaus Lange (Ravensburg) bei Giovanni della Monica, der ihn innerhalb eines Jahres auf sein Musikstudium am Augsburger Leopold-Mozart-Konservatorium vorbereitete. 1981 legte er dort sein Examen als Orchestermusiker und Musiklehrer ab.

    Nachdem er nebenbei aber im Kabarett-Bereich („Die Käsmetiker“)und in einer Amateur-Jazzband („Dirty River Jazzband“ aus dem Bodenseeraum) erstmals Jazzluft geschnuppert hatte, entdeckte ihn 1979 der Trompeter Oscar Klein, der ihn mit Fatty George (Wien) und den „Tremble Kids“ (Schweiz) zusammenbrachte. Seither ist er in Sachen „swingendem Jazz“ ständig unterwegs und spielte häufig mit Oscar Klein bis zu dessen Tod im Dezember 2006. Besonders populär waren u.a.Lino Patrunos TV- Shows im RTSI (siehe You Tube). Auch musizierte er in den 80ern und frühen 90ern öfters mit Barbara Dennerlein.

    1985 übersiedelte er auf Betreiben Ludwig Stimmlers in den Großraum Stuttgart und war oft mit „Swing Mail Special“, der „Darktown Jazz Band“ und Werner Lener zu hören, ab 1989 auch mit der beliebten „Alexander’s Swingtime Band“ und den „European Swing Stars“, die z.B. regelmäßig mit Scott Hamilton und Danny Moss auf Tour gingen. 1987 trat er in die bekannte „Allotria Jazz Band“ München ein und ist auch nach 23 Jahren (!) noch dabei. 1997 entstand aus „Swing Mail Special“ die Band „Charles Höllering Swing All Stars“, die bis zu Höllerings plötzlichem Tod (25.05.2009) eine große Fan-Gemeinde hatte. Die Formation wird unter dem Namen „We remember Charles“ weitergeführt. Erwähnenswert ist auch die Zusammenarbeit mit dem englischen Trompeter Keith Smith ab ’98/’99 und dessen ausgedehnte 2003/2004-Tourneen durch GB mit „From Basin Street To Broadway“ und dem großartigen Georgie Fame.
    Neben den Bands „Allotria“ und „Centerpiece“, mit denen er fest spielt, wird er ständig als begehrter Begleiter und Solist in die unterschiedlichsten All-Star-Formationen verpflichtet. So tritt er regelmäßig mit Scott Hamilton, Ken Peplowski, Paul Kuhn, Bill Ramsey, Peter „Banjo“ Meyer-European Jazz Giants und Alexander Katz auf.

    Gregor Beck ist von Chris Barber in dessen „The Big Chris Barber Band“ aufgenommen worden und spielt seit April 2010 fest in dieser Formation. (siehe www.chrisbarber.net)

    All die Jazz – Persönlichkeiten aufzuführen, mit denen Gregor Beck im Laufe der letzten 3 Jahrzehnte aufgetreten ist, würde ein ganzes Blatt füllen. Deshalb hier nur einige Namen: Earle Warren, Dick Wellstood, Kenny Davern,Lars Erstrand, Joe Newman, Major Holley, Yank Lawson, Wild Bill Davison, Woody Shaw,Benny Waters, Sammy Price, Milt Hinton,Jay McShann,Peanuts Hucko, Bill Allred, Bob Wilber, Spiegel Wilcox, Harold Ashby, Billy Mitchell,Clark Terry,Warren Vache, Bucky Pizzarelli, Ralph Sutton, Jack Lesberg,Harry Allen,Lew Tabackin, Dusko Goykovich, Ack van Rooyen, Max Greger jr.+ sen.,Schnuckenack Reinhardt, Marianne Mendt, Jesse Davis, Klaus Doldinger und Red Holloway;

    Des Öfteren kam es schon zum „Schlagabtausch“ mit den Meisterdrummern Charly Antolini, Huub Janssen und Pete York, denn auch virtuose und leidenschaftliche Schlagzeugsoli sind sein Markenzeichen.

    Gregor Beck ist auf zahlreichen CDs (LPs) zu hören,darunter auch zwei Eigenproduktionen mit Oscar Klein und der Jazzlegende Benny Waters, mit denen ihn eine lange Freundschaft verband. „Echoes Of Swing“ mit Ralph Sutton (nagel heyer records) wurde vom englischen „Jazz- Journal“ (in der Jury saß u.a. Stanley Dance) zur Besten Live-CD ’98 gewählt.Die Scheibe „Happy Together“ mit Ken Peplowski, Jesper Thilo, Thilo Wagner und Isla Eckinger wurde 2008 für den Deutschen Schallplattenpreis vorgeschlagen. Außerdem wurde die letzte CD „Three To Get Ready“ von „Centerpiece“ (mit Thilo Wagner und Lindy Huppertsberg), im Juli 2008 bei Bauer-Studios in Ludwigsburg aufgenommen, vom Fachblatt „Audio“ im Mai ’09 zur Besten Jazz -CD erkoren.Diese Aufnahmen kriegten durchweg beste Kritiken.

    Eine umfangreiche Discografie wurde von Gerard Bielderman / NL erstellt.

    Beck war von 2004 – 2010 auch als Dozent beim „Trad. Jazz- Workshop“ in CH-Lenk (Berner Oberland) tätig. Dieser Workshop wird vom Pianisten Mike Goetz geleitet und findet alljährlich im Juli für eine Woche statt

    Text und Foto mit freundlicher Genehmigung durch Gregor Beck (Foto Copyright Thomas Eder)

  • Martin Breinschmid
    Martin Breinschmid

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    Martin Breinschmid ist ein international bekannter und geschätzter Vibraphonist, Schlagzeuger und Perkussionist. 1970 in Wien geboren, schloss er sein Studium an der Musikuniversität Wien 1988 mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
    All Allrounder ist er nicht nur einer der besten österreichischen Vibraphonisten, sondern auch ein exzellenter Schlagzeuger und ein versierter symphonischer Perkussionist.

    Als Vibraphonist und Schlagzeuger ist er bisher mit folgenden bekannten Musikern aufgetreten:
    Buddy De Franco, Terry Gibbs, Ken Peplovsky, Bucky Pizzarrelli, Peanuts Hucko, Bob Haggard, Bob Wilber, Scott Hamilton, Bill Berry, Jim Galloway, Randy Sandke, George Masso, Antti Sarpila, Byron Stripling, Joel Helleny, Joe Ascione, Lee Harper, Bob Barnard, Oscar Klein, Bill Ramsey, Hans Salomon, Dan Barrett, Tommy Vig, Howard Alden, Pete York, Rossano Sportiello, Frank Roberscheuten, Nicki Parrott, Butch Miles.

    Seit 1988 Mitglied des Orchesters der Vereinigten Wiener Bühnen und in folgenden Shows mitgewirkt: Cats, Phantom of the Opera, 42nd Street, Les Miserables, Freudiana, Rocky Horror Show, Grease, Elisabeth, Beauty and the Beast, Anatevka, Mozart, Tanz der Vampire, Jekyll & Hyde, Wake up, Rebecca, Jesus Christ Superstar, The Producers, Legally Blond, Love Never Dies, Don Camillo und Peppone, Mamma Mia, Evita, Ich war noch niemals in New York, Schikaneder, Besuch der alten Dame, I am from Austria, Sister Act, Bodyguard.

    Als Solist arbeitete er mit dem Qatar Philharmonic Orchestra, Vladimir Spivakovs Moskauer Virtuosen, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, dem Vorarlberger Sinfonieorchester und den Vienna Classical Players sowie der Philharmonie Brno.

    Als symphonischer Perkussionist hat er unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Zubin Mehta, Nikolaus Hanoncourt, Franz Welser-Moest, Roger Norrington (um nur die wichtigsten zu nennen) gespielt und in folgenden Orchestern mitgewirkt: Hanoncourts Concertus Musicus, Camerata Salzburg, Vladimir Spivakovs Moskauer Virtuosen, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble “die reihe”, Pro Brass, Wiener Kammerphilharmonie, Wiener Kammeroper, René Clemencic Consort, Concilium Musicum, Wiener Johann Strauß Orchester, Wiener Mozart Orchester, the Israel Philharmonic, L. A. Philharmonic.

    Erwähnenswert sind auch seine Auftritte mit dem Dave Brubeck Quartett anlässlich der Aufführungen von“Fiesta De La Posada“in Wien.
    Solopercussion beim Tokushima Festival in Japan.
    Erste Aufführung der Bartok Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug im Opernhaus Cairo.
    Tourneen mit der legendären „Hugo Strasser Hot Five“.
    „Tribute to Lionel Hampton“ Konzerte mit der Wiener „Broadway Big Band“.
    Seit 2008 Zusammenarbeit mit Frank Roberscheuten und Rossano Sportiello im Trio“Three Wise Men“.
    Intensive Tourtätigkeit in Japan, China,Korea,Indonesien,USA und Südamerika.
    Mit eindrucksvvoller Bühnenpräsenz nimmt sich Martin Breinschmid auch der humorvollen Musik von Leroy Anderson an und bereitet damit weltweit dem Publikum viel Vergnügen.

    Text und Foto mit freundlicher Genehmigung durch Martin Breinschmid

  • Mátyás Bartha
    Mátyás Bartha

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    Der junge und aufstrebende Pianist Mátyás Bartha hat mit international anerkannten Künstlern wie Sheila Jordan, Kevin Mahogany, Jim Rotondi, Scott Robinson und Don Menza gespielt.

    Bartha begann mit acht Jahren in Ungarn in seiner Heimatstadt Szentendre Klavier zu spielen. Sein Studium absolvierte er bei Olaf Polziehn an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich. Dort hatte er auch die Chance, bei Stjepko Gut, Michael Abene, Dena DeRose und Renato Chicco zu studieren.

    ​Nach dem Studium verbrachte Bartha einige Zeit in New York City, um mit Jazzmusikern wie David Wong und Pat O’Leary Klavier zu spielen. Rossano Sportiello, Michael Kanan, Ray Gallon und Steve Ash wurden seine Mentoren.

    Als junges Talent wurde Bartha zweimal in die Generations in Frauenfeld, Schweiz, gewählt. Er hatte die Chance, bei David Hazeltine, Louis Hayes, Peter Washington, Mark Turner und Alex Sipiagin zu studieren und zu spielen.

    Seit 2015 ist Bartha ein wichtiges Mitglied der Wiener Jazzszene, wo er mit Martin Breinschmid, Mario Gonzi, Herbert Swoboda und Dorretta Carter auftritt. Mit dem kroatischen Jazzsänger Daniel Cacija nahm er ein Album auf, das zu einer internationalen Tournee führte, die unter anderem in Smalls in New York City, Jamboree in Barcelona, ​​Bratislava Jazz Days und Jazzkeller in Frankfurt stattfand.

    Barthas Projekte zeugen von seinem hohen Respekt vor jeglicher Musik und seinem Anspruch, traditionellen Jazz mit anderen Genres zu verbinden.

    Foto und Text: Mit freundlicher Genehmigung durch Mátyás Bartha

  • Urheberrecht: Foto © Volker Götte (mit freundlicher Genehmigung)
  • Quelle: Eigenes Archiv

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