The Pearls – Lhotzky, Seuffert, Mewes

The Pearls – Lhotzky, Seuffert, Mewes

Das Trio mit Bernd Lhotzky (p), Matthias Seuffert (cl/sax) und Oliver Mewes (dr) bietet ein Programm mit Perlen aus dem klassischen älteren und moderneren Jazz. Der Bogen spannt sich von Kompositionen aus den 1920er Jahren, wie etwa Jelly Roll Mortons namensgebendes “The Pearls”, über die klassische Swing- und Great-American- Songbook-Ära bis hin zu Stücken aus den Federn von Thelonious Monk, Billy Strayhorn oder Benny Golson aus den 1950er/1960er Jahren oder ausgefallenen Choros und Bossas.

Hier da mischt sich auch eine Eigenkomposition unter.

Die drei Musiker haben Freude daran, nach musikalischen Perlen zu tauchen und die wertvollen Fundstücke kreativ auszuleuchten.

Lassen Sie sich auf ihre Entdeckungsreise mitnehmen.

Selbstverständlich haben sich zum Trio selbst ebenfalls ausgesuchte Perlen zusammengefunden, die seit langen Jahren in der internationalen Musikszene konzertant und im Studio aktiv sind:

Bernd Lhotzky gilt international als einer der kompetentesten Vertreter des Stride-Piano. 2001 wählte die Londoner Zeitschrift Piano seine CD Stridewalk– neben CDs von Lang Lang, Grigori Sokolow und Keith Jarrett – zu einem der besten zehn Klavieralben des Jahres. Außerdem erhielt er den „Prix de L’Académie du Jazz“, den Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung (2008) sowie mehrfach den Grand Prix du Disque de Jazz des Hot Club de France (1998 und 2007). Das Album As an Unperfect Actor mit Birgit Minchmayr wurde 2021 von BR-Klassik als „Jazzalbum des Monats“ ausgezeichnet und in der Rubrik „Grenzgänger“ in die Vierteljahresliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Kürzlich nahm er ein Solo-Album für das renommierte Label act auf.

Matthias Seuffert gilt international als versierter Stilist und hat u.a. in den USA, England und Skandinavien CDs aufgenommen. “Lexikon Jazz in Deutschland” (Hannibal, 2008) schreibt: “Der zunächst dem traditionellen Jazz verbundene Seuffert […] zeigt sich auch moderneren Sounds gegenüber aufgeschlossen.” Kritiker Scott Yanow wählte die CD “When Louis Met Bix” als Nummer eins seiner Jazzis Top Ten For 2016., Auszeichnung als “Keeper of the Flame” (Jazzclub Osnabrück, 2018), Kompositionen und Arrangements für Film und BBC (Buck Clayton Legacy Band, 2011). Er spielte u.a. mit Harry Allen, Patrick Artero, Dan Barrett, Red Holloway, Jon-Erik Kellso, Eddie Locke, Keith Nichols, Bent Persson, Scott Robinson und Roy Williams.

Oliver Mewes war lange Jahre zusammen mit Bernd Mitglied der äußerst erfolgreichen Echoes of Swing und spielt heute u.a. zusammen mit Olaf Polziehn. Ursprünglich vom Bebop kommend, besitzt er eine große stilistische Bandbreite und begeistert durch sein filigranes und ausdrucksstarkes Spiel. Er hat u.a. zusammen gearbeitet mit Harry Allen, Bob Barnard, Dan Barrett, Kenny Davern, Hazy Osterwald und Engelbert Wrobel ́s Swing Society.

D E T A I L S

17.09.2027
Uhrzeit
20:00
Veranstaltungsort
Kulturscheune
Feldstr. 4, 65835 Liederbach

K Ü N S T L E R

Musiker

  • Bernd Lhotzky
    Bernd Lhotzky

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    Bekannt wurde Bernd Lhotzky als Interpret des Harlem Stride Piano, jener virtuosen Klavierkunst, die in den 1920er- und 1930er-Jahren in New York von Pianisten wie James P. Johnson, Willie „The Lion“ Smith und Fats Waller geprägt wurde. Die Beschäftigung mit dieser Jazztradition führte zu zahlreichen Konzerten und Aufnahmen, darunter Duos mit Ralph Sutton und Dick Hyman sowie mehrere Soloalben.

    Heute widmet sich Bernd Lhotzky zunehmend eigenen Kompositionen und Konzertprogrammen. Viele seiner Projekte schlagen Brücken zwischen historischen Vorlagen und gegenwärtigem musikalischem Denken. So spannt sein Soloalbum Rag Bag einen Bogen über mehr als hundert Jahre Jazzgeschichte. Für As An Unperfect Actor vertonte er Shakespeare-Sonette und ließ dabei Einflüsse aus Kunstlied, Volksmusik, Jazz, Chanson und Pop aufeinandertreffen. Mit seiner musikalischen Fassung von Otfried Preußlers Krabat schuf er eine akustische Illustration des Romans.

    Aktuell arbeitet er an der Suite A Trip to Hoboken für Flöte und Klavier, einer Auftragskomposition des Haydn-Festivals Brühl. Ausgehend von Motiven und Themen Joseph Haydns verbindet das Werk klassische Formideen mit der Sprache des Jazz.

    Als Solist und Ensembleleiter gastierte Bernd Lhotzky auf internationalen Festivals und in bedeutenden Konzertsälen Europas, Nordamerikas und Asiens, darunter die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg, das Burgtheater Wien, das KKL Luzern und das 92nd Street Y in New York.

    Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grand Prix du Disque du Hot Club de France, dem Prix de l’Académie du Jazz und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

    Im Sommer 2026 erscheint bei ACT das Album Jazz Goes Baroque, ein Live-Mitschnitt aus der Berliner Philharmonie.

    Foto: © Bernd Lhotzky
    Text: © Bernd Lhotzky – https://lhotzky.com/werdeweg/
    Stand: 22.06.2026

  • Matthias Seuffert
    Matthias Seuffert

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    Matthias Seuffert gilt international als vielseitiger und versierter Jazz-Klarinettist und -Saxofonist. Sein blues-orientierter Stil vereint Einflüsse vom klassischen New Orleans-Klarinetten-Stil bis hin zum Hardbop. Auf der internationalen Jazzszene ist er regelmäßig als Solist, Ensemblespieler und Arrangeur tätig und arbeitete auf beiden Seiten des Atlantiks mit einigen der besten Interpreten dieser Musik in Studios und auf Konzert-bühnen zusammen, u.a. mit Harry Allen, Patrick Artero, Red Holloway, Jon-Erik Kellso, Eddie Locke, Keith Nichols, Bent Persson, Scott Robinson, Warren Vaché und Roy Williams.

    Matthias wirkte bei zahlreichen CD-Aufnahmen mit erstklassigen Musikern mit, u.a. in den USA, England, Schweden, den Niederlanden, Norwegen und Deutschland. Er komponierte für die Filmmusik-bibliothek KPM von EMI und für den Film „Der Junge mit dem gestreiften Pyjama“ (2006). Seine Arrangements für die Buck Clayton Legacy Band, die er zusammen mit Alyn Shipton leitet, wurden 2011 in einem BBC-Program und als CD präsentiert.

    Geboren 1971 bei Frankfurt/M, erhielt Matthias neben klassischer Ausbildung New Orleans Jazz-Klarinettenunterricht bei Reimer von Essen. In dieser Zeit gewann er einige Jugendpreise, 1992 erhielt er mit Miss Lulu White´s Red Hot Creole Jazzband in Frankreich den Prix Sidney d’Or. 2002 und 2003 war er als Saxofon-Dozent für Jazz am Trinity College of Music in London und als Musiker auf der britischen Jazz-Szene tätig. 2018 wurde er vom Jazzclub Osnabrück als “Kepper Of The Flame” ausgezeichnet.

    Matthias trat als Solist in Konzerten zu Ehren der Jazzgrößen Johnny Dodds, Benny Goodman, Coleman Hawkins, Benny Carter, Don Byas und Artie Shaw auf Europäischen Jazzfestivals (z.B. Ascona, Breda, Whitley Bay) auf und hat für das US-Label Stomp Off mit US-amerikanischen Musikern verschiedene CDs aufgenommen, u.a. mit Jon-Erik Kellso und Vince Giordano, der die Musik zur Serie „Boardwalk Empire“ geschrieben hat. Eine Duo-CD mit dem hervorragenden in New York ansässigen Pianisten Rossano Sportiello und Gast Harry Allen entstand 2006, zudem gibt es zahlreiche Aufnahmen mit dem schwedischen Armstrong-Spezialisten Bent Persson und dem britischen Pianisten und Arrangeur Keith Nichols. Mit Trevor Richards nahm Matthias die CD „Reeds Write“ auf, wo er Komponisten von Jazzholzbläsern von Alcide Nunez bis John Coltrane interpretiert.

    Er tritt regelmäßig gemeinsam mit dem englischen Top-Altsaxophonisten Alan Barnes auf, leitete das European Saxophone Quartet und spielt Thilo Wagner, Lindy Huppertsberg und Gregor Beck im Quintett „Born To Swing“, oft mit Patrick Arero. Daneben trat er regelmäßig als Gast des Frank Muschalle Trios auf und ist seit 2024 Klarinettist der Barrelhouse Jazzband.

    Einige der Musiker und Bands, mit denen Matthias gearbeitet hat, sind Harry Allen (ts/USA), Scott Robinson (nearly everything/USA), John Bunch (p/USA), Warren Vaché (co, USA), Dan Barrett (tb,tp/USA), Jon-Erik Kellso (tp/USA), Marty Grosz (g/USA), Tom Baker (co/tb/reeds/AUS), Wendell Brunious (tp/USA), Bent Persson (tp/S), Keith Nichols (p/UK), Roy Williams (tb/UK), Dave Green (b/England), Trevor Richards (dr/UK), Alyn Shipton (sb/UK), Alan Barnes (reeds/UK), Marc Richard (reeds/F), Nicolas Montier (saxes/F), Stan Lafferière (p,dr/F), Philippe Baudoin (p/F), Irakli (tp/F), Rossano Sportiello (p/I), Joep Peeters (p,vib,as/NL), Frans Sjöström (bass-sax/S), David Boeddinghaus (p/USA), Keith Smith (tp/UK), Oscar Klein (tp/A), Charly Antolini (dr/A), Chris Hopkins (p/D), Bernd Lhotzky (p/D), Thilo Wagner (p/D), Gregor Beck (dr/D), Alex Schultz (guit/USA), European Swing All Stars (EUR), Buck Clayton Legacy Band (UK,F,D), Barrelhouse Jazzband (D), Miss Lulu White´s Red Hot Creole Jazz Band (NL), Hot Antic Jazz Band (F), Chris Barber Big Band (UK), Pasadena Roof Orchestra (UK), Rod Mason´s Hot Five (D), Martin Litton´s Red Hot Peppers (UK), Barrelhouse Jazzband (D), Echoes Of Swing (D), Chicago Footwarmers (D), Jacobi´s Bottomland Orchestra (D), Pameijer´s New Jazz Wizards (USA), Frank Muschalle Trio (D/A), Matchbox Bluesband (D).

    Foto: © Arvo Wichmann, Berlin
    Text: © Matthias Seuffert
    Stand: 11.02.2025

  • Oliver Mewes
    Oliver Mewes

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    Oliver Mewes wurde 1967 in Köln geboren. Aufgewachsen in einem jazzbegeisterten Elternhaus, begann er sechzehnjährig mit dem Schlagzeugspiel. Nach ersten Banderfahrungen in der Kölner Jazzszene, studierte er von 1989 – 1991 Jazz Schlagzeug / IP an der Musikhochschule Köln.

    Seine Vorliebe für die Stilistiken des swingenden Jazz führten zur Zusammenarbeit mit Engelbert Wrobel´s Swing Society, Hazy Osterwald, Dan Barrett, Bob Barnard, Nicki Parrott, Olaf Polziehn Trio, Harry Allen, Frank Roberscheuten Hiptett, Rossano Sportiello, Shaunette Hildabrand, The Three Tenors Of Swing, Antti Sarpila, Kenny Davern, Bob Wilber, Rebecca Kilgore und Echoes Of Swing.

    Als festes Mitglied der Band Echoes Of Swing (1998 – 2019) führten ihn Konzerte u.a. in den Herkules Saal der Münchener Residenz (100 Jahre Fats Waller 2004), in die Berliner Philharmonie (BIX 2016), in den Kammermusiksaal der Elbphilharmonie (EOS Travelin´ 2018), auf das Rheingau Musik Festival (D), das Elbjazz Festival (D), Kobe Jazz Street (J), Waiheke Island Of Jazz (NZL), Arbors Records International Jazz Party (USA 2010), Jazz Aux Rempart (F) und das Hotel Ascona Jazz Festival (CH).

    Sein Schlagzeugspiel ist auf zahlreichen Rundfunk – (BR, WDR, SR, NDR) und TV – Produktionen (NDR, SWR, BR, HR) sowie auf über 30 CD Produktionen dokumentiert, unter denen das Album “Message From Mars“ 2010 mit dem Prix de l`Academie du Jazz und dem Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde.

    Zwischen 2013 – 2019 wirkte Oliver Mewes mit Echoes Of Swing an nachfolgenden Aufnahmen des Münchner Labels ACT MUSIC mit: „Blue Pepper“, „Dancing´“, „BIX“, „Travelin“ und „Winter Days At Schloss Elmau“. Im August 2021 veröffentlichte Oliver Mewes auf dem Label Realistic Sound die CD „Trio“ mit dem Pianisten Olaf Polziehn & Jos Machtel am Kontrabass. Seit 2023 ist er Schlagzeuger der Bernd Lhotzky/Birgit Minichmayr Band, die im März 2023 ihr Debut, mit musikalischen Bearbeitungen der Sonette von William Shakespeare, im Wiener Burgtheater gab.

    Foto: © Oliver Mewes | Fotograf: Jan Luley (www.luleyfoto.com)
    Text: © Oliver Mewes (www.olivermewes.com)
    Stand: 29.11.2024

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DER VORVERKAUF STARTET AM 07.02.2022.

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P E R   E – M A I L

H O M E P A G E

  • Urheberrecht Bernd Lhotzky
  • Quelle https://www.lhotzky.com

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