Barrelhouse Jazzband Jubiläumskonzert

Barrelhouse Jazzband Jubiläumskonzert

Wir haben die Ehre, das Jubiläumsprogramm ’70 Jahre Barrelhouse Jazzband’ im Liederbacher Jazzclub präsentieren zu dürfen.

„Die BARRELHOUSE JAZZBAND, Deutschlands älteste und wertvollste Jazzband hat Jazz-Geschichte geschrieben“, sagt Fritz Rau, Deutschlands berühmtester Rock-, Jazz- und Bluespromoter, in seiner Autobiografie ‚50 Jahre Backstage’. Und weiter: „Sie hat die Brücke geschlagen zwischen der Tradition und Pflege des frühen Jazz in New Orleans und seiner heutigen Bedeutung als lebendige Musik im Spiegel unserer Zeit. Sie hat Kulturgeschichte geschrieben, fern von bierseliger DixielandNostalgie“.

Die Stadt New Orleans verlieh den Musikern der Band bereits 1968 die Ehrenbürgerwürde, nun erhielt sie, über 40 Jahre später, diese Würdigung aus berufenem, deutschen Munde. In den Jazzlexika von RECLAM und RORORO ist Vergleichbares nachzulesen.

Das Repertoire der BARRELHOUSE JAZZBAND reicht von den Werken der großen Meister des „schwarzen“ Jazz aus den 20er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts (Jelly Roll Morton, Louis Armstrong, Count Basie, Duke Ellington…) bis zu zahlreichen eigenen Kompositionen aus jüngster Zeit, umspannt also gut 100 Jahre Jazzgeschichte. Der „Barrelhouse-Stil“ umfasst heute Blues-Grooves aus Louisiana genauso wie Swing-Beats aus Harlem. Das Ergebnis ist heiße Musik mit MississippiKlängen aus Frankfurt am Main. In den letzten Jahren hat die Band auch jüngere, hoch talentierte Musiker integriert. Die neue Generation brachte eigene Ideen mit, die den Sound und Stil der Band bereichert und erweitert haben, doch New-Orleans-Jazz, Swing und Blues stehen weiter im Mittelpunkt des Bandrepertoires.

Die Art, die Klassiker des Jazz neu zu arrangieren, der typische Barrelhouse-Beat und die sprichwörtliche Spielfreude haben die BARRELHOUSE JAZZBAND beim Publikum zur beliebtesten deutschen Band des traditionellen Jazz werden lassen. Nicht zuletzt begeistern die Kompositionen der Bandmitglieder Horst Schwarz und Reimer von Essen, deren Stücke neue Klangfarben in die Welt des Jazz bringen und zeigen, wie zeitlos aktuell er sein kann.

DIE BANDSTORY

1953 gründeten junge Frankfurter Jazzamateure die Band und errangen damit schon bald erste Erfolge in Wettbewerben. 1962 kam Klarinettist Reimer von Essen hinzu, er wurde von den Gründern recht bald zum Bandleader ernannt. Unter seiner Regie begann die Gruppe, den klassischen Jazz und Swing auf eigene Art zu interpretieren und entwickelte dabei einen Sound und Stil, der sie von allen anderen Bands dieses Genres abheben sollte. Durch Reisen in die ganze Welt wurde die BHJB in den 60ern zum Aushängeschild der traditionellen Jazzszene Deutschlands, seitdem genießt sie auch zu Hause eine große Beliebtheit beim Publikum und hohen Respekt bei Jazzkritikern und Kollegen aus aller Welt. In über 50 Ländern in vier Kontinenten hat die Band gespielt, ist seit 1968 Ehrenbürgerin von New Orleans und hat bei Konzerten mehr als 100 der berühmtesten Jazz-Solisten aus aller Welt begleitet.

Bis heute wurden über 30 eigene CDs, Schallplatten und DVDs veröffentlicht. Einige davon erhielten bedeutende Kritikerpreise.

In ihrer langen Geschichte hat sich die Band das Grundsätzliche bewahrt: Kompromisslos Jazz zu spielen. Sie spielt die Musik der überwiegend schwarzen Musiker und Komponisten des klassischen Jazz und frühen Swing, sowie der späteren „NewOrleans-Renaissance“ ergänzt durch eigene Kompositionen – ausdrucksstarke Musik voller Einfälle, tief verwurzelt im Blues, mit dem Quantum „Show“, das gutem Jazz eigen ist.

KONZERTKRITIKEN

Frankfurter Allgemeine:
…Hüter des Feuers aus New Orleans. Sie haben historisch-kritische Forschungsarbeit geleistet, Spielweisen, die zu vergessen drohten, wiederbelebt. Die Barrelhouse Jazzband hat ihren Platz in der Geschichte des Jazz sicher. Und auch in der Gegenwart. Um das zu erkennen, muss man die Band hören und erleben. Das ersetzt das Jazzmusikseminar, einen Trip nach New Orleans und die Lektüre von Doctorows Ragtime-Roman. Mehr kann man nicht verlangen…

Frankfurter Rundschau:
…kompromisslose Leidenschaft für klassischen Jazz…

Kronberger Bote:
…Ursprünglicher und lebensbejahender Jazz mit witzigen Zwischentönen! Eine ausverkaufte Stadthalle – ein Garant dafür ist die Barrelhouse Jazzband…

D E T A I L S

Datum

05.05.2023
Vorbei!

Uhrzeit

20:00

Veranstaltungsort

Liederbachhalle
Wachenheimer Straße 62, 65835 Liederbach

K Ü N S T L E R

Musiker

  • Horst Schwarz
    Horst Schwarz

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    Geboren am 16. Januar 1939 in Offenbach.

    Ein Erzmusikant, stets voller Einfälle und Ideen. Seine Arrangements und Kompositionen wie Barrelhouse Boogie, Margarita, Autumn In Deckenpfronn und Barrelhouse Showboat haben den Stil der Barrelhouse Jazzband wesentlich mitgeprägt. Eine seiner Kompositionen, TAKE US TO THE MARDI GRAS, wurde 2009 von Louis Ford und seiner Band in New Orleans auf CD eingespielt und dort veröffentlicht.

    Von 1957-1961 nahm er Privatunterricht am Moritz-Döbert-Konservatorium in Offenbach. 1958 entstand (ohne stilistisches Konzept) seine erste Band – die Bluenote Jazzboys. Unter dem Eindruck historischer Vorbilder wurde dann die Smokehouse Jazzband gegründet. 1961, nachdem Reimer von Essen die Band verließ, übernahm Horst Schwarz die Leitung der Smokehouse Jazzband. 1959 bis 1960 spielte er auch zeitweise zweites Kornett in der Barrelhouse Jazzband.

    Bis 1964 war der Swing das bestimmende Element der Smokehouse Jazzband, danach orientierte sie sich am zeitgenössischen New Orleans Jazz. Diese beiden Phasen sollten seine musikalische Entwicklung entscheidend beeinflussen.

    1971 stieg er fest in die Barrelhouse Jazzband ein, wirkte in den folgenden Jahren aber auch bei der Ragtime Society (2 LPs), den Jazz Classics (2 LPs) und den Big Band Memories mit. 1975 war er Mitbegründer und bis 1983 musikalischer Leiter seiner Zweitband, der Blue Rhythm Four (1 LP). Zur Zeit hat er neben der Barrelhouse Jazzband eine kleinere Swingformation, die Swing Messengers.

    Seit 1995 ist er bei diversen Workshops der Barrelhouse Jazzband für die Abteilung “Trompete” zuständig. Zusammen mit Reimer von Essen bietet er auch ein Bandcoaching (für traditionelle Jazzbands) an. Seinen 75. Geburtstag feierte er am 16. Januar 2014 mit der Band, Familie und Freunden mit einem Konzert im “Wiener Hof” in seiner Heimatstadt Offenbach/Bieber. Zu diesem Tag hat das Management und die Band eine CD produziert, teils mit historischen Aufnahmen, auf der sein musikalisches Wirken von 1961 bis 2013 dokumentiert ist.

    Sein Motto “Kreativ sein, ohne stilistische oder musikalische Scheuklappen” hat ihn im Laufe der Jahre einen ganz eigenen, persönlichen Stil finden lassen.

    Kompositionen von Horst Schwarz:
    A Date With The Duke, The Barrelhouse Showboat, Autumn In Deckenpfronn, Margarita, Blues´N´Boogie, Blues For King Joe, Barrelhouse Boogie, Andechs Bells (unveröffentlicht), Creole Swing, Take Us To The Mardi Gras, Let It Be (Arrangement).

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Frank Selten
    Frank Selten

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    „Sein expressiver, sehr persönlicher Stil ist seit über fünfzig Jahren eine wichtige Attraktion der Barrelhouse Jazzband. Bei Gastspielen im Ausland kommt der Band seine Kenntnis zahlreicher Fremdsprachen zugute.“

    Geboren am 24. Februar 1939 in Breslau (heute Wroclaw).

    Schulzeit und Abitur in Melsungen. Studium der Anglistik, Romanistik und Pädagogik in Frankfurt am Main.

    1967 bis 1997 Leitung des Sprachenzentrums der Lufthansa.

    Erste prägende Jazzerlebnisse im Alter von 14 Jahren waren nächtliche Radiosendungen, später “Pilgerfahrten” zu Jazzkonzerten in Frankfurt (Sidney Bechet, Deutsches Jazzfestival). Blockflöte im Schulorchester. Mehrere Jahre Akkordeonunterricht. Als Banjospieler mit eigenem Trio 1. Preis beim Schülerwettbewerb 1957 in Bad Hersfeld.

    1958 Sopransaxophonstunden, 1959 Beratung durch den bereits jazzerfahrenen Freund Reimer von Essen, ansonsten Autodidakt mit Schallplatten großer Meister des klassischen Jazz als Vorbild.

    1960 Altsaxophon in der Blue Orleans Jazzband, danach einige Jahre Mitglied und Leiter der Sidewalk Jazzband, mit ihr die erste Plattenaufnahme und einen 1. Preis als Altsaxophonist beim Amateur-Jazzfestival in Düsseldorf. 1961 Eintritt in die Barrelhouse Jazzband – seither die musikalische Heimat. Daneben zeitweise Dixie Syncopators, Big Band Memories, Brassbands, kleinere Besetzungen, Dozent beim Ascona Hot Jazz Workshop, in den letzten Jahren Kursleiter in den Classic Jazz Workshops in Marburg und Bad Hersfeld.

    Um die klangliche Vielfalt der Barrelhouse Jazzband zu bereichern, kam 1967 zum Alt- das Tenorsaxophon hinzu, danach das Sopransaxophon, später die Klarinette und schließlich das Baritonsaxophon (heimlich: Sopranino, Saxello und Bass-Saxophon).

    Frank Selten ist auf sämtlichen Schallplatten und CDs der Barrelhouse Jazzband zu hören und erhielt während der Amerika-Tournee 1968 zusammen mit den anderen Bandmitgliedern die Ehrenbürgerwürde von New Orleans.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Lindy Huppertsberg
    Lindy Huppertsberg

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    Geboren am 11. Januar 1956 in Köln.

    Die in ganz Europa bekannte Kontrabassistin spielte von 1979-89 bei der Barrelhouse Jazzband. Gleichzeitig studierte sie an der Mainzer Musikhochschule. 1987 gründete sie ihr eigenes, deutsch-amerikanisches Quartett “Lady Bass & The Real Gone Guys”, 1994 kam die aufsehenerregende, amerikanische Mainstream-Gruppe “The Swinging Ladies” dazu. 2003 formiert sie die erfolgreiche Frauenband “WitchCraft” mit Anke Helfrich (piano) und Carola Grey (drums). Die Band wurde schnell in ganz Europa bekannt.

    Ihr Vorbild und Lehrer Ray Brown gab ihr den Künstlernamen “Lady Bass”. Der kräftige, swingende Bass von Lindy Huppertsberg ist in vielen Besetzungen gefragt. Tourneen führten sie bereits in über 60 Länder der Erde. 2001 wurde sie zur Ehrenbürgerin von New Orleans ernannt.

    Mit vielen berühmten Kollegen stand sie bereits auf der Bühne:
    Harry “Sweets” Edison, Clark Terry, Buddy Tate, Herb Ellis, Arnett Cobb, Sammy Price, Red Holloway, Bobby Durham, Butch Miles, Ed Thigpen, DeeDee Bridgewater, Oscar Klein, Kenny Burrell, Charly Antolini, Pete York, Nicholas Payton, Bill Ramsey, Leroy Jones, Paul Kuhn, Benny Golson …

    Außerhalb ihrer eigenen Bands und den internationalen Besetzungen war sie 10 Jahre lang Mitveranstalterin des International Jazz Festival at Sea. Sie arbeitet als Workshop-Dozentin und entwickelt Lehrkonzerte zu diversen Jazzthemen.

    2008 entstand die preisgekrönte CD von Lindy Huppertsberg & Centerpiece – ein langgehegter Wunsch zur Zusammenarbeit mit Thilo Wagner (piano) und Gregor Beck (drums), zum Quintett erweitert von Patrick Artero (trumpet) und Matthias Seuffert (sax).

    Seit 2009 wurde sie in neue, spannende Bands geholt:
    • Charly Antolini Meets The Jazz Ladies (Swing, Vocal Jazz)
    • Vano Bamberger & Band (Sinti Jazz)
    • Jan Luley Trio (Contemporary New Orleans Jazz)
    • CLEO (mit der jungen Sängerin CLEO, Jan Luley, Tobias Schirmer)
    • Andreas Hertel Band (u.a. mit Tony Lakatos, Dusko Goikovich, preisnominierte CD)

    Neue, eigene Projekte ab 2015 sind:
    • Classic Affairs (mit Christof Sänger, Tobias Schirmer – ein Cross-Over von Klassik und Jazz)
    • The Swinging Ladies 2.0 (mit Anke Helfrich, Carola Grey, Stephanie Lottermoser, Cora Brunner)

    2014 wird Lindy Huppertsberg wieder Mitglied der Barrelhouse Jazzband.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Christof Sänger
    Christof Sänger

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    Geboren am 28. Juli 1962 in Wiesbaden.

    Erster Klavierunterricht im Jahr 1972. 1985-88: Klassische Konzerte als Solist und Kammermusikinterpret. Mitglied im Landesjugendjazzorchester. Erste Radio und Fernsehmitschnitte als Jazzpianist.

    1989. Finalist beim “Concours International Piano Jazz Martial Solal” in Paris. Ausgedehnte Tourneen und CD Produktionen mit dem Bill Saxton Quartet.
    1990-93: Südamerikatournee. Konzerte und Aufnahmen mit Hermeto Pascoal in Brasilien. Preis “Der Deutschen Schallplattenkritik” für das erste Album unter eigenem Namen “Christof Sänger Trio -Chorinho”. Nominierung für den “SWF Jazzpreis”.
    1994-95: Konzertreisen im Auftrag des Goethe-Instituts nach Bolivien und Venezuela. Konzerte mit dem Richie Cole Quartet. Produktion des 2. eigenen Albums “Caprice” und regelmäßige Arbeit mit eigenem Trio, z.B. beim “International Jazz Festival Zagreb”, “VS swingt” u.m. Konzerte und Aufnahmen mit Allan Praskin, Tony Lakatos, Keith Copeland, Peter Fessler, Peter Weniger u.a.
    1996-97: Club Gigs in New York und Produktion der CD “Imagination” mit Al Foster und George Mraz. Solokonzert beim “Montreal Jazz Festival” (Live Aufnahme von Radio Canada) und CD “Live at the Montreal Jazz Festival”. Solokonzert im “Subway” Köln für das WDR Fernsehen.
    1998-99: Europatour mit Richie Cole Quartet und mehrere CD Produktionen als Sideman. Solokonzerte in Venezuela und für Radio France mit Martial Solal in Paris. Club Gigs und CD Aufnahmen in New York. Pianist im Ernie Watts Quartet und Produktion der eigenen CD “Moliendo Café”.

    2000-02: Konzerte in Europa, Russland, Türkei mit dem Ernie Watts Quartet. Solokonzerte in Peru und Argentinien. Regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Tony Lakatos Quintet. Auftritte in den USA mit dem Richie Cole Quartet. Produktion der Duo CD “Blue Topaz” mit Ernie Watts. Gastsolist im Jazzensembles des Hessischen Rundfunks mit Christof Lauer, Albert Mangelsdorff, Heinz Sauer, Günter Lenz u.a. Triokonzerte in Tokio, unter anderem mit Harvey Swartz sowie Piano- und Bandworkshops in verschiedenen Ländern Europas.
    2002-04: Vertrag mit dem japanischen Label “Sound Hills Records” und Produktion der Trio CD “Together Alone” mit Shinichi Kato und Keita Okada. Regelmäßige Konzertaktivitäten mit dem Projekt Tokyo Trio in Japan. Produktion der Duo CD “Pa Chuly” mit Ernie Watts.
    2005-07: Auftritte bei Jazzfestivals in Istanbul und Kiev. Solo CD “Reflections on Art Tatum”. Zahlreiche Auftritte und Aufnahmen als Sideman u.a mit Jimmy Woode. Klassische Zusammenarbeit mit Branford Marsalis.
    2008-09: Konzerte und Festivalauftritte in Moskau, Kiev, Baku, Istanbul, Tokio, Barcelona, London, etc. mit dem Ernie Watts Quartet. “Independent Music Award (USA) Best Jazzalbum of the year 2007” mit dem Ernie Watts Quartet. Tournee mit Sheila Jordan.
    Seit 2010: Pianist der Barrelhouse Jazzband.
    Im Jahr 2021 erhält Sänger den mit 10.000 Euro dotierten Hessischen Jazzpreis. Die Jury würdigte seine “Klavierkunst auf höchstem Niveau”.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Roman Klöcker
    Roman Klöcker

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    Geboren am 30. April 1949 in Borken.

    14-jährig begann Roman autodidaktisch Gitarre zu spielen. Bereits nach sechs Monaten gründete er mit Freunden seine erste Band (“The Canons”) mit dem Ziel, Beatles-Songs zu covern.

    Zwei Jahre später kam er in der Tanzkapelle “As-Combo” erstmals mit Swing und jazzverwandter Musik in Kontakt. Nach Abitur, Bankgehilfenprüfung und Psychologiediplom entschied sich Roman für ein hauptberufliches Leben zugunsten des Jazz, den er während seines Studiums im Marburg der 70er Jahre bereits mitgeprägt hatte. Z.B. in zahlreichen regionalen Formationen unterschiedlicher stilistischer Ausrichtung: von der Rockjazz-Band “Pegasus” über das “Roman Klöcker-Trio” mit Pete Schmidt an Vibraphon und drums sowie Barthold Hornung am Bass und dem Hardbob-Quartett “Pitch Pine” bis zur Marburger Bigband. 1980 begann er mit dem Studium der Musikwissenschaft, unterrichtete Jazzgitarre an der Justus-Liebig-Universität in Giessen, gründete die Jazzinitiative Marburg (JIM) und den Jazzclub Cavete.

    Als unerschütterlicher Jazzclub-Besitzer baute er in den folgenden 30 Jahren Marburg – in Kooperation mit der JIM – zu einem international beachteten Jazzstandort aus. Dies nicht zuletzt durch den Schwerpunkt Nachwuchsförderung mit Workshops, Unterricht und open stages. Von den unzähligen musikalischen Begegnungen, die Roman in dieser Zeit als Gitarrist hatte, hier einige wenige: Chet Baker, Dewey Redman, Michael Sagmeister, Paulo Cardoso, Emily Remler und Larry Coryell, Milcho Leviev, Perry Robinson, Ron McClure, John Betsch, Harvey Sorgen, Jo Fonda und Michael Stevens. Große Bedeutung für Roman in seiner gitarristischen Entwicklung hat die Freundschaft mit Jim Hall und John Scofield. Bei ihnen erhielt der Autodidakt seine einzigen Unterrichtsstunden während eines Aufenthalts in der “modern” Jazzhauptstadt New York.

    Im Jahr 2000 erfolgte der Eintritt in die Barrelhouse Jazzband. Ab sofort ist Gitarre und Banjo Spielen die Haupttätigkeit. Die Einbindung in den traditionellen Jazz empfindet der modern Jazzgitarrist als enorme Bereicherung. Er tourt jetzt mit Größen wie Carrie Smith, Randy Sandtke, Evan Christopher, John Allred, Red Holloway, Leroy Jones, Wycliffe Gordon und Wynard Harper. Vor allem aber findet er mühelos fantastische Kollegen, die mit ihm und Michael Ehret eine wunderbar leichtfüßige, swingende Musik spielen, die an George Shearing erinnert und in der Rhythmsection nach Count Basie klingt.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Michael Ehret
    Michael Ehret

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    Geboren am 05. Februar 1969 in Basel (Schweiz).

    Ab dem zehnten Lebensjahr erhielt er klassischen Klavierunterricht sowie eine klassische Schlagzeugausbildung beim Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg im Breisgau. Er belegte Meisterkurse bei Wolfgang Haffner (BRD), John Marshall (UK), Michael Küttner (BRD) und Jeff Hamilton (USA).

    In den gemeinsamen Projekten mit dem Komiker „Maddin“ Schneider konnte Michael Ehret seine Liebe zur Comedy und seine musikalischen Ambitionen verbinden. 1997 co-produzierte er dessen Debüt-CD „Aschebeschär“ und trat mit ihm von 1998 bis 2007 auf zahlreichen Tourneen und bei Fernsehsendungen auf. Von 1999 bis 2004 spielte er im Quartett um den Hammond-Organisten Klaus Göbel und den Jazzgitarristen Michael Sagmeister (Kontrabass: Thomas Heidepriem). Die Klaus Göbel Group spielte im Jahr 2000 die – von der Fachpresse zur Orgelplatte des Jahres gekürte – CD „Finally Back Home“ ein.

    In den Jahren 2004 und 2005 war er zudem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
    Im Jahr 2005 wurde Ehret festes Mitglied der „Barrelhouse Jazzband. Mit der Band, die am 14. Mai 1968 die Ehrenbürgerschaft („Honorary Citizen of New Orleans“) der Stadt New Orleans verliehen bekam, bereiste er Festivals in China, Libyen, Deutschland, Italien, Tunesien, Türkei, Tschechien, Schweiz, Frankreich, Österreich, Holland, Polen und Finnland und begleitete dabei u.a. die Jazz-Solisten Scott Hamilton, Leroy Jones, Red Holloway, Miles Griffith, Gene “Mighty Flea” Conners, Rod Mason, Tanya Boutté, Dan Barrett und Lucien Barbarin. Auf der 40. Internationalen Jazzwoche Burghausen gastierte die Barrelhouse Jazzband im März 2009 gemeinsam mit der US-amerikanischen Vokalgruppe „Manhattan Transfer“ für eine Fernsehproduktion des Bayerischen Rundfunks (DVD: „Barrelhouse Jazzband & Special Guest: Harriet Lewis – Live In Concert“).

    Im Jahr 2011 erschien die Debüt-CD „Circle Of Swing“ Vol. 1 (Titel: Hello Brenda), die Michael Ehret gemeinsam mit seinem Kollegen Roman Klöcker von der Barrelhouse Jazzband produziert hat (Laika-Records). Gastsolisten: Tony Lakatos (sax), Matt Perrine (bass, sousaphone), Brenda Boykin (voc), Christof Sänger (piano), Christoph Aupperle (vibraphone), Jesse Jones Jr. (sax, voc), Martin Gjakonovski (bass) und Thilo Wagner (piano).

    Auf weiteren Konzerten spielte er außerdem u.a. mit Kevin Mahogany, Lillian Boutté, Ken Peplowski, Evan Christopher, Duke Heitger, Eden Brent, Little Willie Littlefield, Olivier Franc, Craig Klein, Tom McDermott, Albert Mangelsdorff, Victor Goines, Harriet Lewis, Charly Antolini, Thomas Siffling, Joe Wulf, Movin’ Melvin Brown, Joscho Stephan, Gustl Mayer, Chuck Wilson, Engelbert Wrobel, Boney Fields und Guildo Horn zusammen.

    Michael Ehret lebt in Marburg an der Lahn, wo er seit 1994 als Schlagzeugdozent im Fachbereich Rock-Pop-Jazz an der Musikschule tätig ist. Ausserdem widmet er sich mit grosser Leidenschaft dem Leben und Werk von Stan Laurel & Oliver Hardy. Er ist Autor zahlreicher nationaler und internationaler Fachartikel über Dick & Doof sowie Mitarbeiter der internationalen TV-Dokumentationen “Laurel and Hardy: Die komische Liebesgeschichte von Dick und Doof” (ZDF/ARTE), “Harold Lloyd: Hollywoods zeitloses Comedy-Genie” (ZDF/ARTE) und “Hollywoods Spaßfabrik: Als die Bilder lachen lernten (ZDF/ARTE). Diese Dokumentation gewann 2015 beim internationalen Film Festival “New York Festivals International Television & Film Awards” die “Gold World Medal”. Zudem ist er Autor der Bücher “60 Jahre Barrelhouse Jazzband – Living The Music” und “Laurel and Hardy: Spot On!”.

    Von 2014 bis 2018 war Ehret Mitglied im Septett “Joe Wulf & the Gentlemen of Swing“ von Bandleader und Posaunist Joe Wulf, mit dem er 2017 die Jubiläums-CD “25 Years: Silver Jubilee Jump” aufnahm.

    Im Juni 2018 übernimmt Michael Ehret die Booking-Tätigkeit und das Bandbüro für die Barrelhouse Jazzband von Dieter Nentwig, der über 40 Jahre lang das Management für die Band leitete. Nentwig wird weiterhin in beratender Funktion für die Barrelhouse Jazzband tätig sein.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

  • Reimer von Essen
    Reimer von Essen

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    Geboren am 31. Oktober 1940 in Hamburg. Spiritus rector der Barrelhouse Jazzband und seinen großen Vorbildern (Johnny Dodds, George Lewis und Sidney Bechet) hörbar verpflichtet.
Schulzeit in Shanghai, Plön und seit 1949 Frankfurt, Abitur 1958, dann Studium (Englisch, Deutsch, Musik). 1966-1991 Lehrer an einer Frankfurter Hauptschule, Komposition zweier Schulopern, seitdem Berufsmusiker. Erste Jazzkontakte durch Platten von Freunden, Blockflöte, Klarinettenunterricht 1954-1956 bei Prof. J. Englert, Jazztheorie bei Alfons M. Dauer. Die erste Band: 1957 in Frankfurt, die Beale Street Seven. 1958 Gründung der Blue Washboard Five (ein Titel auf einer Festival-LP). 1959 zur Smokehouse Jazzband, seit 1962 Leiter der Barrelhouse Jazzband, auch als Arrangeur und Komponist.

    Mit der Barrelhouse Jazzband 1968 Ehrenbürger von New Orleans nach Auftritt beim dortigen Festival, Tourneen durch über 50 Länder der Erde und Aufnahmen von bisher rund 30 LPs und CDs.

    “Nebenbei” Mitarbeit bei der Ragtime Society (2 LPs), den Jazz Classics (2 LPs), 1982 Mitbegründer des Art Hodes International Trio (1 LP, 2 CDs, MCs), das als International Trio weiterlebt (8 CDs), Solist bei Plattenproduktionen (6 LPs/CDs), Leiter der “The New Orleans Four” (2 CDs) und dem Reimer von Essen Trio. Mitbegründer der Original Union Brassband und der Big Band Memories.

    1965 Mitbegründer der Gesellschaft zur Förderung des New Orleans Jazz und Mitveranstalter der Hot Jazz Festivals. Gelegentlich Dozent für das Goethe Institut und die Sommer-Universität Alpbach, Autor von Jazzpublikationen. 1990-2000 Vorstandsmitglied der Hessischen Jazzakademie, 1992-1996 künstlerischer Leiter der Plöner Jazztage, seitdem Berater großer Festivals. Leiter des Ascona Hot Jazz Workshops von 1996 bis 2003. Seit 2007 Dozent beim “Classic Jazz Workshop” in Marburg bzw. Bad Hersfeld. Mitarbeit an bedeutenden Publikationen über Jazz, zuletzt bei “Jazz” (in der Reihe Musik des 20. JH, Wolfgang Sandner Hg., Laaber Verlag, 2005). Zusammen mit Horst Schwarz bietet er auch ein Bandcoaching für traditionelle Jazzbands an.

    Reimer von Essen ist in Radio, TV, Zeitungen und Büchern als zentrale Persönlichkeit des traditionellen Jazz in Deutschland beschrieben worden.

    Kompositionen von Reimer von Essen: Ginhouse Stomp, Those Barrelhouse Blues, Wooding Stomp, Talking Hot, Last Chance Blues, Twenty Years, Ecoes Of Mezz, Ghs Shuffle, A Matter Of Give And Take, Orion Rag, New Harlem Shout, Mauritius.

    Im Jahr 2011 erhält Reimer von Essen den Hessischen Jazzpreis 2011. Diese hochdotierte Auszeichnung wurde in den vergangenen 20 Jahren an Künstler wie u.a. Emil Mangelsdorff und Heinz Sauer oder das HR-Jazzensemble verliehen. Nun erstmals auch an einen Musiker, der keinen “zeitgenössischen” Jazz spielt, sondern Jazzstile von New Orleans bis Swing bevorzugt. Und damit seit einem halben Jahrhundert international erfolgreich ist. 2015 wurde er als “Keeper of the Flame” vom Jazzclub Osnabrück ausgezeichnet.

    Foto: © Ralph Larmann (https://www.larmann.com/)
    Text: © Barrelhouse Jazzband
    Stand: 28.12.2022

K A R T E N

DER VORVERKAUF STARTET AM 07.02.2022.

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P E R   E – M A I L

H O M E P A G E

Informationen zu Corona

Liebe Jazzfreundinnen und Jazzfreunde,

wir veranstalten unsere Konzerte nach den aktuellen Corona-Regeln des Landes Hessen. Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch unserer Konzerte nach den Details dieser Regelungen, da es viele Veränderungen und Ausnahmen gibt.

Die aktuellen Regelungen finden Sie auf den Informationsseiten des Landes Hessen.

Bitte halten Sie bei Eintritt die entsprechenden Dokumente griffbereit, so dass die Einlasskontrolle schnell und sicher vonstatten gehen kann.

Herzlichen Dank.

Mit swingenden Grüßen

Ihr Liederbacher Jazzclub e.V.

1.) Einhaltung von Mindestabständen
2.) Lüftung von Räumen
3.) Reinigung/Desinfektion von Räumen/Inventar
4.) Regelungen zur Teilnehmerzahl
5.) Regelungen zum Eingang und Ausgang der Teilnehmer

1.) Regelungen zum Abstand
Der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen und Tischen/Bestuhlung ist auf alle Fälle einzuhalten. Dieser Abstand ist auch bei der Zuwegung zum Veranstaltungsort und beim Verlassen des selbigen einzuhalten. Das gleiche gilt bei Abholung von Speisen und Getränken in der Küche. In jedem Fall ist hierbei eine Maske zu tragen. Wir weisen darauf hin, dass auf das übliche Umarmen, Händeschütteln zu verzichten ist!

2.) Lüftung der Veranstaltungsräume
Die Veranstaltungsräume sind vor Einlass und vor Beginn der Veranstaltung gründlich durchzulüften. D.h. Stoßlüften für mindestens 10 Minuten, auch in der kalten Jahreszeit. Auch in der Pause wird eine entsprechende Durchlüftung erfolgen. Ein Mitglied des Vorstands wird diese Aufgabe übernehmen.

3. Desinfektion und Reinigung
Vor Beginn der Veranstaltung sind der Zugangsbereich, die Türklinken sowie im Veranstaltungsraum die Tische und Stühle bereits desinfiziert. Für die eigene Desinfizierung der Besucher stehen entsprechende Spender bereit Während der Pause ist der Veranstaltungsraum von allen Besuchern zu verlassen und es findet eine weitere Desinfektion statt.

4. Zusammensetzung der Teilnehmer und Teilnehmerzahl
Bei der Zusammensetzung der Teilnehmer und deren Anzahl richtet sich der Liederbacher Jazzclub e.V. nach den Vorgaben der Landesregierung bzw. des Kreises/Gemeinde. Eingelassen werden nur Geimpfte, Getestete und Genesene mit entsprechendem Nachweis
(Impfbuch, digitales Zertifikat, Test nicht älter als 24 Stunden). Teilnehmerlisten werden geführt, ebenso ist das Ein- und Auschecken mit der Luca App möglich. Alle erfassten Daten werden hierbei gespeichert und gemäß DSGVO behandelt.

5.) Regelungen zum Eingang und Ausgang der Teilnehmer
Durch entsprechende Markierungen im Eingangs- und Ausgangsbereich werden auf die Abstände von 1,5 m hingewiesen. Es werden Ordner die Zu- und Abwegung überwachen und ggf. auch Verweise erteilen. Einlass kann über die Teilnehmerliste, digitale Impfzertifikate und/oder über die Luca App bzw. den Luca App Schlüsselanhänger erfolgen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Liederbacher Jazzclub e.V.

Mit swingenden Grüßen
Der Vorstand des Liederbacher Jazzclub e.V.

Datenschutzhinweise zur Erhebung der Kontaktdaten bei Konzertbesuchen des Liederbacher Jazzclub e.V.

Sehr geehrte Besucher:innen unserer Jazzkonzerte,

bei unseren Veranstaltungen sind wir behördlich verpflichtet Teilnehmerlisten zu führen und Ihre Anwesenheit gegenüber dem Gesundheitsamt zu protokollieren. Diese Teilnehmerlisten und Anwesenheiten werden ebenso von uns gespeichert werden. Außer Ihrem Namen werden wir auch Ihre anderen Kontaktdaten notieren bzw. speichern. Diese Kontaktdaten sind Straße und Wohnort, Postleitzahl, Wohnort, Telefonnummer (Mobil oder Festnetz) sowie die Emailadresse (soweit vorhanden). Ein Eintrag in der Teilnehmerliste ist bei Nutzung der Luca-App allerdings nicht zwingend
erforderlich.

Zweck dieser Datenverarbeitung ist die Rückverfolgbarkeit von Infektionen mit CoVid-19.

Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. d DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Hierzu zählt auch die Datenverarbeitung zur Überwachung von Epidemien und deren Ausbreitung. Weitere Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO in Verbindung mit der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen vom 22. Juni 2021.

Die erhobenen Daten werden ausschließlich auf Anforderung der zuständigen Gesundheitsbehörden des Landes Hessen zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen an diese weitergegeben.

Die gleichen Datenschutzhinweise gelten bei Nutzung des digitalen Impfzertifikats sowie bei Nutzung der Luca-App, auch beim Luca-App-Schlüsselanhänger.

Die Kontaktdaten werden für einen Zeitraum von einem Monat aufbewahrt und dann
vernichtet!

Sie haben das Recht auf Auskunft und das Recht auf Berichtigung sowie nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist gegenüber dem Verein ein Recht auf Löschung Ihrer Daten. Hierzu können Sie sich schriftlich oder per Email an den Verein wenden. Der Verein wird unabhängig
davon nach Ablauf der oben genannten Aufbewahrungsfrist die Daten löschen.

Sie haben weiterhin ein Recht auf Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten des Landes Hessen unter folgender Adresse:

Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Postfach 3163
65021 Wiesbaden 

Mit swingenden Grüßen
Der Vorstand des Liederbacher Jazzclub e.V.

  • Urheberrecht: Foto: © Ralph Larmann | Text: © Barrelhouse Jazzband
  • Quelle: https://www.barrelhouse-jazzband.com/

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