Archiv 2006

 

 

Am Sa. 18. Februar, 20.00 Uhr  „Jazz in der Scheune“ Kulturscheune, Feldstraße 4

         Bernd Lhotzky                      p
         Frank Roberscheuten         cl, sax
         Shaunette Hildabrand         voc

 

Liederbacher Jazzclub e.V. Jazz in der Scheune

waren zu Gast

Two Beauties and a Beast

Two Beauties and a Beast

Hinter diesem Namen verbergen sich eine großartige Sängerin und zwei außergewöhnliche Musiker, alle drei große Könner ihres Fachs. Sie bieten virtuosen Jazz vom Feinsten vom Harlem Stride bis hin zum Swing.

Bernd Lhotzky aus München spielt am liebsten Harlem Stride Piano, aber auch den Swing der 30er und 40er Jahre. Cole Porter, Fats Waller, James P. Johnson, Teddy Wilson, Duke Ellington und viele andere aus dieser Zeit sind seine Favoriten.

Diesen Pianisten der Extraklasse brauchen wir unseren Liederbacher Fans   eigentlich nicht mehr vorzustellen. Seine Auftritte seit 1995 mit Trevor Richards, Piano Power, Echoes of Swing und Dan Barrett sind unvergessen. Mit 6 Jahren begann er mit dem Klavierunterricht, errang bereits 2 Jahre später Preise bei Klavierwettbewerben und nahm schon als 14-jähriger Kompositionsunterricht. Seine gründliche klassische Ausbildung am Richard-Strauß-Konservatorium lässt sich nicht verleugnen. Seine erste, 1993 aufgenommene CD war schon nach 3 Monaten ausverkauft. Seitdem sind zahlreiche CDs dazugekommen. Bernd gilt heute schon als einer der besten Stride-Pianisten der Welt und wird in einem Atemzug mit Louis Mazetier und Ralf Sutton genannt. 1998 erhielt er den „Grand Prix du Disque de Jazz“ zuerkannt. Auch als Komponist hat er sich bereits einen Namen gemacht und schrieb u.a. die Musik für einige deutsche Kinofilme. Trotz seiner Auftritte in der ganzen Welt zeigt er immer wieder seine Verbundenheit mit dem Liederbacher Jazzclub, indem er Zeit findet für Konzerte ganz besonderer Art in Liederbach, wie z.B. 2003 die Gala mit Dick Hyman und 2004 Piano-Kontraste mit Dirk Raufeisen.

 

 

Frank Roberscheuten (NL) ss, as, ts, cl

formierte vor fünfzehn Jahren die „Swingcats“, die mittlerweile viele von der Kritik hochgelobte CDs hervorgebracht haben. Der Niederländer gehört zu den besten Klarinettisten und Saxophonisten Europas und hat als Solist von bemerkenswerter Reife bereits auf beiden Seiten des Atlantiks größte Beachtung gefunden. Er ist auf allen großen Jazzfestivals der Welt zu Hause, was auch seine Auftritte mit Musikern wie Clark Terry, Scott Hamilton, Lillian Bouttée, Howard Alden, Marty Grosz, Colin Dawson, Patrick Artero und vielen ande-ren belegen. Über 30 LP- und CD-Aufnahmen mit den Swing Cats und der Dutch Swing College Band sind Zeugen von seiner großen Klasse.

 

 

 

 

 

Shaunette Hildabrand (USA) voc

Die aus Oklahoma stammende Sängerin hat sich nach klassischer musikalischer Ausbildung in New York und Texas ganz dem Jazz der 30er und 40er Jahre verschrieben. Sie tourt europaweit mit vielen Jazzgrößen und ist des öfteren als Dozentin tätig. Ihr großes Vorbild ist Billie Holiday. Shaunette tritt vor allem in Deutschland, Holland, Belgien und der Schweiz auf mit Musikern wie Dan Barrett, Hazy Osterwald, Franz Jackson, Truck Parham, Jim Galloway und Tom Baker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 25. März 2006 waren bei uns zu Gast

 

                    Power auf zwei Pianos

 

                Zwei Pianisten – viel Boogie Woogie – 176 Tasten – und eine ganze Menge Spaß

 

                      Christian Christl (D) & Christoph Steinbach (A)

 

Wenn ein Bayer und ein Kitzbühler zusammen musizieren, kann es eigentlich nur lustig werden. Und wenn dann auch noch Boogie Woogie gespielt wird, ist Power und Energie garantiert.

 

Christian Christl, den alle seine schwarzen Bluesfreunde nur „CC-The Boogie Man“ nennen, „tastet“ sich seit 1986 durch die Szene. Er tourte mit Angela Brown, Gary Wiggins, Louisiana Red, Little Willie Littlefield oder auch Al Duncan und spielte auf Konzerten mit Axel Zwingenberger, Albert C. Humphrey, Memphis Slim und Jeanne Carroll. Auf insgesamt 20 CD Einspielungen ist er zu hören u.a. mit Willie Dixon, dem Piano Boogie Quartett, Al Duncan oder auch Karen Carroll. Als Opener trat CC für Ray Charles und B.B. King auf und jammte auf einer Bühne mit Buddy Guy und Miles Davis. Auch international kennt man CC und sein Boogie Piano, so in England, Irland, Frankreich, Italien, Österreich, Indien, Australien, den USA, der Tschechischen Republik und der Schweiz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christoph Steinbach aus Kitzbühel gehört zur „jungen“ Garde der Boogie-Pianisten. Er ist ein Christkind, wurde am 24. Dezember 1977 geboren und hat sich sein sonniges Gemüt bis heute erhalten. Inspiriert durch Platten von Axel Zwingenberger und vor allem Vince Weber begann er mit 16 Jahren Boogie am Klavier zu spielen. Nach ersten Auftritten in Kitzbühel folgten Weitere in ganz Österreich, in Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Ungarn, Griechenland und der Türkei. Auch das Fernsehen, allen voran das ORF, wurde auf Christoph Steinbach aufmerksam. Seit 2004 tourt „Stoffi“, wie ihn alle seine Freunde nennen, mit der Blueslegende Eric Bourdon (Animals), spielt aber nach wie vor viele Solo-Konzerte und ist gern gesehener Gast bei den Pianofestivals in München, Baden-Baden, Lugano, Berlin, Hamburg und Paris.

Christian Christl und Christoph Steinbach kennen sich seit fünf Jahren. Für beide ist der direkte Kontakt mit dem Publikum ungemein wichtig. Den Zuhörer erwartet ein Abend voller Boogie und Woogie, voller leidenschaftlichem Blues, lustigen Gesprächen mit dem Publikum und Energie und Power und Spaß.

Am Samstag, dem 10. Juni 2006 um 20:00h

waren zu Gast:

Trevor Richards New Orleans Trio feat. Norbert Susemihl

 Für das Konzert in der Reihe “Jazz in der Scheune” ist es dem Liederbacher Jazzclub gelungen, eine Weltklassebesetzung zusammenzustellen, die im New Orleans-Jazz ihresgleichen sucht. Seit der Hurrikankatastrophe engagiert sich der Liederbacher Jazzclub sehr für die in Not geratenen Musiker von New Orleans und sieht deshalb dieses Konzert als „Homage an die Stadt, in der der Jazz entstanden ist“.

 

Trevor Richards (drums),

der großartige, 1945 in England geborene Drummer, der in New Orleans ansässig ist, gilt  weltweit als einer der besten New Orleans-Schlagzeuger, was er immer wieder durch seine einfühlsame Musikalität und hervorragende Technik unter Beweis stellt. Dem Liederbacher Jazzclub ist er seit Jahren freundschaftlich verbunden. Trevor spielte schon im Kindergarten Schlagzeug. In New York wurde er Schüler von Louis Armstrongs legendärem Drummer Zutty Singleton, dessen Schlagzeug er erbte und das er heute noch spielt. Auch der Jazzveteran Cozy Cole hat ihn unterrichtet. Trevor Richards hat weltweit Auftritte mit vielen Größen der Jazzszene. 1972 gründete er das Trevor Richards New Orleans Trio mit John Defferary und Bob Barton, das in dieser Formation 10 Jahre lang durch die Welt tourte. Von 1981 - 91 war Art Hodes sein Pianist, danach bis 2001 Ralph Sutton. 1993 erhielt er vom Bürgermeister der Stadt New Orleans eine Ehrenurkunde für seine überragenden Verdienste um die Musik der Stadt verliehen und 1999 einen Fachmedienpreis als Schlagzeuger des Jahres.

 

 

 

 

 

 

 

 

Simon Holliday (p, voc)

Der englische Pianist ist seit vielen Jahren ein Wunschkandidat des Liederbacher Jazzclubs, gehört er doch zu den besten Jazzpianisten überhaupt. Auf allen großen Jazzfestivals zu Hause und in der ganzen Welt unterwegs, ist dieser Ausnahmepianist auch ein wunderbarer Sänger und Entertainer, der bei aller Virtuosität auch viel Humor verbreitet. Mit 3 Jahren begann er Klavier zu spielen und erhielt eine klassische Ausbildung, bis er mit der Musik von Fats Waller in Berührung kam. So wurde er mit 17 Jahren Berufsmusiker und beherrscht alle Jazzstile vom Harlem Stride über Ragtime und Blues bis zum Bebop.

Wir freuen uns, dass wir ihn endlich auch in Liederbach hören können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Matthias Seuffert (cl, sax)

wurde 1971 bei Frankfurt/M geboren. Er erhielt eine klassische Ausbildung am Klavier und an der Klarinette, entdeckte aber früh seine Liebe zum Jazz. Nach vielen gewonnenen Jugendpreisen wurde ihm 1992 in Frankreich der Prix Sidney d’Or verliehen. Zwei Jahre lang war Matthias in England als Dozent für Jazz an der Trinity School of Music tätig und komponierte dort auch Filmmusik. Seine stilistische Spannweite reicht vom frühen Jazz über Swing bis zum Bebop. Heute zählt er weltweit zu den meist beschäftigten Solisten, Ensemblespielern und Arrangeuren der internationalen Jazzszene.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Gast:

Norbert Susemihl, (tp, co, voc, Flügelhorn)

interpretiert das weite Spektrum der New Orleans Musik auf eine authentische, lebendige, frische Weise. Zwischen 1978 und 1990 spielte er professionell jeweils für mehrere Monate im Jahr in New Orleans und studierte Jazz-, Blues- und Gospelmusik. Sein Repertoire umfasst Jazz, Swing, Rhythm & Blues, Gospel, Boogie und Ragtime. Heute lebt er in Hamburg und in Kopenhagen, wenn er nicht gerade weltweit auf Tournee ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier noch die Bildergalerie, aufgenommen durch unser Mitglied Hans-Werner Wittko (ganz herzlichen Dank):

 

  

 

  

 

  

 

  

 

Am Samstag, dem 02. September 2006 um 20:00h in der Kulturscheune, Feldstraße 4, 65835 Liederbach

war zu Gast:

 

Oldtime Blues & Boogie Duo

 

Das Gitarren/Piano-Duo gilt als eine der authentischsten und innovativsten Bluesformationen diesseits des Atlantiks und die führende deutsche Formation, wenn es um den klassischen akustischen Blues geht.

Seit 1986 treten Ignaz Netzer und Thomas Scheytt zusammen auf, feiern also in diesem Jahr ihr 20jähriges Bühnenjubiläum. Deshalb wart es uns eine besondere Freude, sie am 02. September um 20 Uhr in der Kulturscheune in Liederbach präsentieren zu können.

 

„Was die Beiden ihrem Publikum bieten, sprengt die Grenzen des europäischen Blues- und Boogie-Feelings. Woher sie soviel schwarze Emotionalität nehmen, bleibt auch nach dem Konzert ein Rätsel“, begeisterte sich die Süddeutsche Zeitung.

Heiße Blues- und rasante Boogie-Rhythmen werden das Publikum begeistern. Das blinde Verständnis dieser beiden Ausnahmemusiker und die Virtuosität und außergewöhnliche Beherrschung ihrer Instrumente ist Garant für ein außergewöhnliches Musikerlebnis.

 

Das Duo ist auf allen wichtigen Jazzfestivals präsent und mit vielen Auszeichnungen bedacht worden. So erhielt es für seine Vielseitigkeit, Bühnenpräsenz und sein Bluesfeeling beim Internationalen Hot Jazz Festival des Südwestfunks im Europapark Rust den Audience Award als beliebteste Band.

 

„I have the blues“ heißt es auf englisch so treffend. Keine akademische Musikalität ist beim Blues gefragt, schon eher ein Lebensgefühl, ein Gemütszustand.

Zwei Musiker, die den Blues in besonderer Weise „haben“, sind der Gitarrist, Sänger und Mundharmonikaspieler Ignaz Netzer und der Pianist Thomas Scheytt, beide „Südstaatler“ (Schwaben ), die seit 20 Jahren mit Herz und Seele zusammen spielen.

Geradezu tiefschwarz klingt die raue, ausdrucksstarke Stimme von Ignaz Netzer. Dazu kommt sein virtuoses Gitarrenspiel auf der Gibson, der er mit Fingerpicking- und Bottleneck-Technik die unglaublichsten Töne entlockt; oft einer menschlichen Stimme nicht unähnlich. Nicht zu vergessen sind Netzers erdig rustikale Mundharmonikaphrasen, die beim Zuhörer das Bild von sengender Hitze über endlosen Baumwollfeldern heraufbeschwören.

Motor des Duos ist Thomas Scheytt mit seinem rhythmisch sehr impulsiven und technisch anspruchsvollen Boogie-Piano. Er wechselt in faszinierender Weise zwischen zurückhaltender Begleitung und zupackender Power, je nach Stimmung des Stückes.

Ignaz Netzer und Thomas Scheytt liegen auf einer Wellenlänge. Häufig vermischen sich Gitarren- und Pianolinien zu einer Melodie. Das Oldtime Blues & Boogie Duo versteht es wie nur wenige, den Blues in seiner ursprünglichen Kraft und Leidenschaft zu spielen und den Hörer daran teilhaben zu lassen.

(Dies schrieb das Jazzpodium über das Duo).

 

Ignaz Netzer (Gitarre, Bluesharp, Gesang)

ist ein Virtuose an der Gitarre. Besonders bemerkenswert ist seine Slide-Technik, mit der er bisher nicht gehörte Töne erzeugt. Er beherrscht die Mundharmonika gleichermaßen und ist ein außergewöhnlicher Bluessänger. Die Presse schrieb u.a.: „Ignaz Netzer wurde wohl mit dem Wasser des Mississippi getauft.“

 

 

Thomas Scheytt (Piano)

ist sowohl ein einfühlsamer Begleiter als auch ein exzellenter Boogie-Pianist. Mit seinen rasenden Boogie-Soli bringt er das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen.

Der als Blues- und Boogiepianist der Extraklasse und „Piano-Wunder“ von der Presse gelobte Pfarrersohn hat sich auch einen Namen als Solist seines Trios „Boogie Connection“ gemacht.

 

 

Am 14. Oktober 200614. Oktober 2006

 trat die Band Douce Ambiance

Douce Ambiance bei uns auf

"Douce Ambiance" - süßes Ambiente - beschwor Django Reinhardt, der Übervater des Zigeunerjazz mit seinem gleichnamige Stück. Der Bandname ist eine Verbeugung vor dem genialen Gitarristen und Programm zugleich.

Und doch ist es so viel mehr als nur ein süßes Ambiente, was die Konzerte der 5 Herren aus dem Ruhrgebiet auszeichnet: feuriger Swing und heiße Rhythmen, eine gehörige Portion Temperament und Spielfreude, virtuose Jazz-Soli und originelle Arrangements, ein vielseitiges Repertoire, sowie der unverkennbar nostalgische Charme der 20er.

Charmant und feurig, diese Vokabeln drängen sich auch dem ungeübten Hörer geradezu auf, wenn er zum ersten mal in eine alte Django Reinhardt Platte reinhört. Djangos Musik schafft eine ganz eigene Atmosphäre und so existiert heute - mehr als 50 Jahre nach seinem Tod - ein den gesamten Globus umspannendes "Django Reinhardt Paralleluniversum".

Ob Paris, London, Tokio oder San Franzisko, nahezu  jede Weltstadt hat heute ihren eigenen "Hot Club" und Bands, die in Anlehnung an den "Hot Club de France" Djangos Musik weiterleben lassen.

Auch Douce Ambiance ist vor gut 15 Jahren von den eingefleischten Dajango-Fans Volker Wendland und Eberhardt Dodt gegründet worden, um seine Musik zu zelebrieren. Unzählige Reinhardt-Stücke sind über die Jahre hinweg gespielt worden - und doch wird dem aufmerksamen Konsumenten auffallen, dass die aktuelle Platte keine Django "Originale" enthält.

Was nach den Jahren von Djangos Musik geblieben ist, ist die Quintessenz. Der spezielle Charme und das mitreißende Feuer.

Der Personalstil Reinhardts wurde oft als einziger, eigenständiger, europäischer Beitrag zum Jazz bezeichnet. Wenn wir also in seiner Tradition spielen, kann es für uns nicht bedeuten, einfach seine Musik nachzuspielen.

Die Instrumentation von Douce Ambiance besteht aus Violine, Akkordeon, Kontrabass und den beiden so wichtigen Gitarren. Das äußerst vielseitige Repertoire und die selbst erschaffenen Arrangements tragen zu dem unverwechselbaren Sound von Douce Ambiance bei.

Und doch ist der Einfluss unseres "Mentors" groß genug, um ihn immer wieder zu erkennen. Egal ob wir Swing, Bossa Nova, Tango, Valse Musette oder Samba spielen.

 

Was bleibt ist Feuer und Charme.

 

 

 

 

Und hier noch die Bildergalerie, aufgenommen durch unser Mitglied Hans-Werner Wittko (ganz herzlichen Dank):

  

 

  

 

 

 

Am Freitag, dem 01. Dezember 2006 um 20:00h in der evangelischen Kirche unser traditionelles Gospelkonzert

„Gospel und Spiritual zum Advent”

 

Das traditionelle Gospel- und Spiritual-Konzert des Liederbacher Jazzclubs zum Advent in der ev. Kirche Liederbach (Kirchweg/Ecke Alt-Oberliederbach) fand dieses Jahr am Freitag, dem 01. Dezember statt.

Zu Gast war der Afro-ökumenische Chor Bonisanani Spirituals aus Berlin. Dieser Chor besteht aus 20 Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen afrikanischen Staaten wie Sierra Leone, Südafrika, Elfenbeinküste, Nigeria, Angola, Kamerun, Burundi und Ghana. Ökumenisch deshalb, weil die Mitglieder des Chores verschiedenen Religionen angehören und evangelisch, katholisch, freikirchlich, Baptisten oder Muslime sind.

Der Chor singt a cappella Gospel und Spirituals aus Nordamerika und religiöse afrikanische Folklore meist in afrikanischen Sprachen, aber auch in Englisch, Deutsch, Französisch und Portugiesisch. Der Chor Bonisanani Spirituals war Finalist beim Gospel Award 2005 (bei über 200 Bewerbern).

 

Die vielfältigen Möglichkeiten, Gospel und Spirituals zu singen und zu musizieren, wie sie der Liederbacher Jazzclub seit 19 Jahren präsentiert, wird bei diesem Konzert mit Sicherheit durch diesen international renommierten Chor um die großartige Variante bereichert, die Stimmen ohne instrumentale Begleitung voll zur Geltung kommen zu lassen.

 

 

 

 Stand: 18.10.12