ARCHIV 1990 - 1994

Am Samstag, dem 21. April 1990 wurde in der Liederbachhalle eine 

GROSSE JAZZPARTY

 

5 JAHRE

 

LIEDERBACHER JAZZCLUB

 

mit dem

DIRK RAUFEISEN QUARTETT,
 

Dirk Raufeisen

p

  Dirk Raufeisen ist einer der vielver-

Heiko Ommert

as

  sprechendsten Nachwuchstalente in

Götz Ommert

b

  Deutschland. Die Band des 23-jähri-

Gerd Sondermann

dr

  gen spielt Swing und Bebop.

 

BLUES FEELING,
 

Bernhard Dill

g, harp, voc

  Diese Band verkörpert den Chicago-

Tommie Harris

dr, voc

  Blues der 30er, 40er und 50er Jahre 

Jochen Scheuermann

b

  ist bekannt durch zahlreiche Auftrit-

Michael Rüber

g

  te mit Bluesstar Maisha Grant.


und der

BARRELHOUSE JAZZBAND
 

Reimer von Essen

cl, as, ld

 

1953 gegründet, ist sie die älteste

Frank Selten

ss, as, ts, cl

  und bekannteste Jazzband Deutsch-

Horst Schwarz

tp, voc

 

lands. Sie genießt internationalen

Cliff Soden

b

  Ruf und war schon auf vielen Festi-
Agi Huppertsberg p   vals im In- und Ausland sehr erfolg-
Bernd Otto bjo, g   reich.
Hans Georg Klauer dr    

 

gefeiert. Leider konnte Klaus "Mojo" Kilian nicht mithalten, da er ausgerechnet an diesem Wochenende einer Verpflichtung in den USA nachkommen musste. Dafür sprang kurzfristig Bernhard Dill ein. Eine bis zuletzt wohlgehüteter Überraschungsgast war der Starposaunist Lou Blackburn aus den USA.
Zum Abschluss des langen Abends gab es eine große JAMSESSION mit (fast) allen Musikern, die von der hauseigenen Band "Perdido Street Stompers" unter Regina Götte eingeleitet wurde.


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Das nächste Konzert fand am Samstag, dem 27. Oktober 1990 wieder in der Liederbachhalle statt. Diesmal mit

BLUESSTAR MAISHA GRANT +     

BLUES FEELING

mit

Maisha Grant

voc

Klaus "Mojo" Kilian

harp, g, voc

Michael Rüber

g

Jochen Scheuermann

b

Felix Astor dr

 

Die aus den USA stammende schwarze Sängerin Dr. Maisha Grant bringt mit ihrer gewaltigen Bluesstimme Leben in jedes Publikum. Sie stand in frühen Jahren mit Ella Fitzgerald und Louis Armstrong auf der Bühne. Durch ihre Arbeit als Kinderpsychologin wurde sie von der US - Armee nach Deutschland versetzt. Nach ihrer Pensionierung widmete sie sich ganz der Musik.
Ihre Begleitband Blues Feeling war diesmal in anderer Besetzung in Liederbach. Klaus "Mojo" Kilian ist bekannt durch seinen virtuosen Blues auf der Mundharmonika.

Außerdem waren dabei die

NEW JAZZ CLASSICS

mit

Herbert Christ

co

  Die New Jazz Classics spielen den

Matthias Seuffert

cl

  Stil von Louis Armstrongs Hot Five

Loni Abt

susa

  und Hot Seven. Dieser Stil wird

Werner Knodel

p

  von keiner anderen Band in Frank-
Herbert Bohn bjo   furt vertreten.
Peter Herrmann dr    


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Am Samstag, dem 29. November 1990 wurde in der evangelischen Kirche Alt Oberliederbach in Liederbach ein

 

GROSSES GOSPEL - UND SPIRITUALKONZERT   

durch

RON RINGWOOD'S GOSPELTOUR '90   

mit

Ron Ringwood (USA)

Gesang

Melbra Rai (USA)

Gesang

John Boutté (USA)

Gesang

Martha Cambridge (USA)

Gesang

Chester Washington (USA)

Saxophon

Dough Lucas (USA)

Trompete

Tommie Harris (USA) Schlagzeug, Gesang
Dirk Raufeisen (D) Klavier, Orgel, Chor
Lindy Huppertsberg (D) Bass, Chor

gegeben.

Die Besetzung mit großen internationalen Stars der Jazz- und Gospelszene aus verschiedenen Gruppierungen wie "Mombasa", den "Jackson Singers" und "Lady Bass + Real Gone Guys" ist zu Beginn der Adventszeit in der Oberliederbacher Kirche mit ihrer guten Akustik einmalig.
Die Kirchentradition der schwarzamerikanischen Bevölkerung blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte. Die gewaltsam nach Amerika deportierten Sklaven brachten die Rhythmen und  Melodien ihrer Heimatländer mit und verbanden sie mit europäischer - amerikanisierter Kirchenmusik. In der Gemeinde und durch ihren starken Glauben an Gott konnten sie ihre Herzen erleichtern und die Qual der Sklaverei erträglicher machen.
Die emotional sehr ausgeprägte Gesangsweise von Gospelsongs und schwarzen Spirituals hat sich bis heute nicht geändert. Die Songs werden immer noch sehr intensiv und mit viel Inbrunst vorgetragen. Die Gemeinde wird dabei miteinbezogen, singt, klatscht und bewegt sich mit den Sängern.
Neben den Chorliedern, bei denen ein "Leadsänger" vom Rest des Chors angefeuert wird, stellen sich jede Sängerin und jeder Sänger in solistischen Stücken vor. Die begleitende Band entspricht der in amerikanischen Baptistenkirchen üblichen Besetzung mit Klavier, Orgel, Bass, Schlagzeug und Bläsern. Die Bläser dienen hauptsächlich der Unterstützung des Chors mit "Riffs", zeigen aber auch ihr solistisches Können.


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Am Freitag, dem 5. April 1991 wurde in der Liederbachhalle der

JAZZKONZERT ABEND DER DUOS

mit dem

Peter Kosch Duo (Heidelberg) - BEBOP

Peter Kosch

p

Jochen Scheuermann

b

Der Pianist Peter Kosch steht bei namhaften Musikern hoch im Kurs. So war er bereits mit Gene "Mighty Flea" Connors auf Spanientournee und mit Arnett Cob in Italien. Sein Stil ist orientiert an Pianisten wie Bud Powell und Theolonius Monk. Begleitet wird er von Jochen Scheuermann, einem sehr vielseitigen Bassisten aus Mannheim.

dem

Dirk Raufeisen Duo (Büdingen) - SWING

Dirk Raufeisen

p

Götz Ommert

b

Dirk Raufeisen hat sich der Musik von Oscar Peterson verschrieben. Am Piano ist er eines der ganz großen Nachwuchstalente, das schon namhafte Musiker, wie Red Holloway, Gene "Mighty Flea" Connors und Lou Blackburn begleitet hat. Er wird von Götz Ommert, dessen Idol Ray Brown ist, hervorragende unterstützt und ergänzt.

und dem

Mojo Kilian Duo (Frankfurt) - BLUES

Klaus "Mojo" Kilian

harp, voc, g

Tillmann Suhr

g

Klaus "Mojo" Kilian ist in der internationalen Jazzszene bestens bekannt für eine meisterhaft gespielte Bluesmundharmonika. Der Leader der Matchboxbluesband singt außerdem noch sehr gut und spielt Gitarre. In Tillmann Suhr hat er einen Partner an der Gitarre, der sich wirklich hören lassen kann. Er ist in Frankfurt nicht nur in der Bluesszene bekannt, sondern auch bei den Swingern.


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Am Mittwoch, dem 21. August 1991 war in der Liederbachhalle die

BARRELHOUSE JAZZBAND

zum Thema

Was ist Jazz?

angesagt.

W Woher kommt Jazz und wie ist er entstanden?

W Was sind Blue Notes und Off-Beats?

Reimer von Essen erklärte uns diese und viele andere Fragen sehr anschaulich und spielte mit der Barrelhouse Jazzband Beispiele entsprechend dazu vor.
Die Barrelhouse Jazzband besteht seit über 35 Jahren und ist ohne Zweifel die gefragteste Jazzband Deutschlands. Durch zahlreiche Tourneen (Afrika, Südamerika, USA und Europa) und die Teilnahme an bekannten Festivals (Nizza, New Orleans, Jazz in der Burg, Burghausen, Den Haag etc.) ist die Band auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden.


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Am Sonntag, dem 8. Dezember 1991 wurden in der evangelischen Kirche Liederbach

G O S P E L S O N G S   U N D   S P I R I R I T U A L S    Z U M    A D V E N T

mit

RON RINGWOOD'S GOSPEL MESSENGERS

aufgeführt

Besetzung

Ron Ringwood (USA)

Gesang

Jean Lyons (Trinidad)

Gesang

John Boutté (USA)

Gesang

Martha Cambridge (USA)

Gesang

Anthony T. Hurdle (USA)

Posaune

Garry Wiggins (USA)

Saxophon

Dough Lucas (USA)

Trompete

Tommie Harris (USA) Schlagzeug, Gesang
Dirk Raufeisen (D) Klavier, Orgel, Chor
Lindy Huppertsberg (D) Bass, Chor

Schon 1990 hatten wir diese Gospelgruppe in einem Konzert in unsere Kirche eingeladen. Dieses Konzert wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis für uns alle.
Im Jahre 1991 kamen die Sängerinnen, Sänger und Musiker mit neuem Repertoire zu uns in unsere schöne Dorfkirche mit ihrer herrlichen Akustik. Sie trugen uns die alten, traditionellen Gospelsongs und Spirituals vor, aber auch solche, wie sie heutzutage von der schwarzamerikanischen Bevölkerung in den Kirchen gesungen werden.
Seit ihrer Kindheit sind sie mit diesen Liedern vertraut und leben in ihnen, wenn sie sie singen. Das zeigt die Intensität ihrer Gesangsweise sehr deutlich.
Die Gemeinde wird dabei mit einbezogen, singt klatscht und bewegt sich mit den Sängern.


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Am Freitag, dem 14. Februar 1992 war in der Liederbachhalle

JAZZ - DIE ERSTEN 50 JAHRE

EIN STREIFZUG DURCH DIE JAZZGESCHICHTE - LIVE

mit der

BARRELHOUSE JAZZBAND

und "Friends"

(Harald Blöcher, Klaus Pehl, Wolfgang Lösch ......)

angesagt.

Vom Ragtime und dem New Orleans Kneipenblues bis zum Mainstream einerseits und der New Orleans Renaissance andererseits, die Stile großer Jazzmusiker wie Jelly Roll Morton, King Oliver, Duke Wellington, Fats Waller, Count Basie streifend spielte sich "die Barrelhouse" durch die erste Hälfte der Jazzgeschichte und ihre Fortsetzung. Dabei wurde das dazugehörige Grundwissen von Reimer von Essen vermittelt - eine Jazzshow mit Informationen oder aber ein Lehrkonzert mit viel guter Unterhaltung. 


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Am Freitag, dem 20. November 1992 war  in der Liederbachhalle

HOT JAZZ AUS NEW ORLEANS

LILLIAN BOUTTÉ UND THOMAS L'ETIENNE

MEET

LADY BASS TRIO

zu hören.

Lilian Boutté
ist zweifellos eine der interessantesten und erfolgreichsten Sängerinnen der internationalen Jazzszene. Voll mitreißenden Temperamentes singt sie Gospel, Rhythm & Blues, Swing und traditionellen Jazz. Tourneen führten sie, die offizielle Botschafterin des New Orleans Jazz (diesen Titel hatte vor ihr nur der legendäre Louis Armstrong inne), mit großem Erfolg durch die ganze Welt.

Thomas L'Etienne
, Ehemann
von Lilian Boutté, gebürtiger Hamburger, ist ein Virtuose am Saxophon und an der Klarinette. Der international renommierte Bandleader spielt hinreißenden Swing, Rhythm & Blues und traditionellen Jazz.


Lady Bass Trio

Lindy Huppertsberg (b, lead)
ist allen bestens bekannt als Lady Bass mit ihrer Band Lady Bass & Real Gone Guys.

Dirk Raufeisen (p) ist eines unserer größten (Nachwuchs) - Talente in der Jazzszene, 1. Preisträger bei "Jugend jazzt", einer der Real Gone Guys, aber auch Leader des Dirk Raufeisen - Quartetts und des Duos Jazzfingers.

Tommie Harris (dr)
ist ein großartiger Rhythmiker, einfühlsamer Begleiter vieler Jazzgrößen, ebenfalls einer der Real Gone Guys und Leader der Blues Band Feeling.


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Am Samstag, dem 30. Januar 1993 kam in der  Liederbachhalle

HOT JAZZ AUS FRANKREICH

mit

RENÉ FRANC

und dem

HOT JAZZ QUARTETT PARIS

zu Gehör.

René Franc

Klarinette & Sopransaxophon

Alain Bernard

Piano

Pierre-Luc Puig

Bass

Laurent Galeazzi

Schlagzeug

 

René Franc ist ein Schüler Sidney Bechets und spielte einige Jahre in dessen Band. Heute ist er einer der erfolgreichsten Klarinettisten Europas in dem der New Orleans Jazz Sidney Bechets weiterlebt.
Durch seine temperamentvolle swingende Spielweise und seinen sprichwörtlichen Pariser Charme begeistert er immer wieder seine Zuhörer.
In seinem Quartett hat René Franc Spitzenmusiker aus Frankreich vereint.     


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Am Freitag, dem 5. November 1993 war zum ersten Mal

 

JAZZ IN DER SCHEUNE

einer von seiner Akustik und dem Ambiente in dieser Art wohl einzigartigen und damit besonders geeigneten Location, angesagt. Wir freuen uns, dass die Gemeinde Liederbach diese Räumlichkeiten geschaffen hat und uns und anderen Vereinen zur Verfügung stellt. Wir werden in Zukunft ausgiebig davon Gebrauch machen und unsere Veranstaltungen, so weit möglich, hier durchführen.
Wir werden alle Veranstaltungen, die zukünftig in der Feldscheune, Feldstraße 4, 65835 Liederbach stattfinden als eigene Reihe unter dem Titel Jazz in der Scheune ankündigen und präsentieren.

Zu Gast war die

JAZZ BAND BALL ORCHESTRA

mit den Musikern

Jan Kudyk

Trompete, Gesang

Teofil Lissiecki

Kontrabass

Marek Michalak

Posaune

Wojtek Groborz Piano
Jacek Mazur Tenorsax, Klarinette
Zdizislaw Gogulski Schlagzeug

Polens No 1 des Dixieland und Swing Jazz. Die Krakauer Band feierte 1992 ihr 30jähriges Jubiläum. Sie ist inzwischen eine Spitzenband Europas. Auf vielen großen Jazz Festivals in Europa und USA hat diese Band begeistert. Ob Dixieland, Boogie Woogie oder Harlem Jump, mit ihrer Virtuosität und ihrem Humor ist das Jazz Band Ball Orchestra einmalig in Europa.


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Am Samstag, dem 11. Dezember 1993 wurden in der evangelischen Kirche Liederbach

G O S P E L S O N G S   U N D   S P I R I R I T U A L S    Z U M    A D V E N T

mit

RON RINGWOOD'S GOSPEL MESSENGERS

 

Besetzung

Ron Ringwood (USA)

Gesang

Jean Lyons (Trinidad)

Gesang

John Stanford (USA)

Gesang

Martha Cambridge (USA)

Gesang

Freddy Lonzo (USA)

Posaune

Jesse Sharps (USA)

Saxophon

Doug Lucas (USA)

Trompete

Tommie Harris (USA) Schlagzeug, Gesang
Dirk Raufeisen (D) Klavier, Orgel, Chor
Lindy Huppertsberg (D) Bass, Chor

Die Synthese von Gospel, Spirituals und Jazz wurde in der typischen emotionalen Gesangsweise der schwarz-amerikanischen Bevölkerung präsentiert.
Diese, das Publikum immer wieder mitreißende Musik, geboten von zehn Vollblutmusikerinnen und -musikern in der evangelischen Kirche Oberliederbach mit ihrer hervorragenden Akustik, war auch diesmal wieder ein großes Erlebnis für Freunde der Gospel und Spirituals.

Die Musiker

Ron Ringwood (USA) Gesang
aus New Haven, Connecticut, bestritt sein erstes Gospelkonzert mit sechs Jahren. Seitdem hat er sich auch anderen Musikstilen zugewandt, aber nie die Gospelmusik vergessen. Er singt emotionsvoll, ehrlich und ohne viel Make-up.

Jean Lyons (Trinidad) Gesang
kam in ihrer Heimat früh mit der Gospelmusik in Berührung. Seit einigen Jahren lebt sie in Deutschland und tritt mit verschiedenen Jazzbands auf. Ihre große Liebe gilt der wohl bekanntesten Gospelsängerin aller Zeiten, Mahalia Jackson.

John Stanford (USA) Gesang
aus Brooklyn, New York gab sein Debüt als Solosänger im Alter von fünf Jahren in der örtlichen Baptisten-Kirche. Ab da wurde die Gospelmusik zu einem Teil seines Lebens. Er trat als Solist seines Schulchors auf und später als "professionell" in ganz New York. In Deutschland wurde er bei Gospelkonzerten als Teil eines Duos und auch als Solosänger bekannt.

Martha Cambridge (USA) Gesang
aus Biloxi, Mississippi ist der Gospelmusik zeit ihres Lebens treu geblieben. Nachdem sie mit der US Army nach Deutschland kam, wurde sie bald ein Mitglied des Kirchenchores. Sie ist seit Jahren Coleader der Gospel Messengers.

Freddy Lonzo (USA) Posaune
aus New Orleans und seit 15 Jahren Profi Musiker. Während dieser Zeit hat er in der GUS und mehr als 8 europäischen Ländern gespielt. 1988 war er in Japan, Indonesien und Malaysia auf Tournee. Er hat Schallplatten aufgenommen u.a. mit Wallace Davenport, Freddie Kohlmann, Doc Cheatham, Linda Hopkins und Wynton Marsalis.

Jesse Sharps (USA) Saxophon
aus Los Angeles begann mit 12 Jahren ein Blasinstrument zu spielen. 1967 spielt er im Horace Trapscott's Pan African Peoples' Arkestra, von 1969-71 studierte er bei Art Pepper und spielte im Sten Kenton Orchestra, 1971-72 lernte er bei Cecil Taylor und Jimmy Lyons. Von 1980 bis 1991 reiste er zwischen Europa und den USA hin und her, da er bei den Bands der US Army und Air Force spielte. Seit 1992 lebt er ständig in Europa.

Doug Lucas (USA) Trompete
aus St. Louis, Missouri ist der Gospelmusik ebenfalls seit seiner Kindheit stark verbunden. Seine Karriere als Jazz Trompeter fand ihren Höhepunkt in seiner langjährigen Mitgliedschaft bei der bekannten Afro Jazzgruppe Mombasa.

Tommie Harris (USA Schlagzeug, Gesang
aus Bessemer, Alabama ist nicht nur ein einfühlsamer Schlagzeuger, der einen hervorragenden Rhythmustep-pich bereitet, sondern auch überzeugend als Sänger. Sein Können ist immens. Er ist einer der meistgefragten Drummer in der europäischen Jazz-, Blues-, und Gospelszene und hat sich den Namen Mr. Reliable erarbeitet.

Dirk Raufeisen (D) Klavier, Keyboards, Chor
dessen großes Vorbild Oscar Peterson in der Brillanz seines Spieles unüberhörbar ist. Trotz seiner Jugend haben ihn technisches Können und sein ungemein swingender Stil schon mit vielen bekannten Jazz Musikern zusammengeführt, wie z.B. Clark Terry, Charly Antolini, Major Holley und Jimmy Woode. Dirk ist hessischer Preisträger 1991 von Jugend jazzt.

Lady Bass Lindy Huppertsberg (D) Bass, Chor
gehört zu den bekanntesten Jazz Bassistinnen Europas. Seit 1987 leitet sie ihr eigenes Quartett Lady Bass & Real Gone Guys. Durch ihre Arbeit mit Ron Ringwood ist sie sehr stark mit der Gospelmusik verbunden.


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Am Sonntag, dem 27. Februar 1994 war in der Reihe Jazz in der Scheune

THE NEW ORLEANS FOUR

zu hören, ein außergewöhnliches Quartett aus Bandleadern mit einer höchst ungewöhnlichen Besetzung, das einen oft gehörten New Orleans Jazz der 40er, 50er und 60er Jahre mit selten gehörten Können, Charme und Drive spielt bei uns zu Gast. Das Quartett bevorzugt die klangvolle, beseelte und treibende Musik der verschiedenen Gruppen um den Klarinettisten George Lewis aus den kreolischen Hinterhöfen des French Quarters, also den berühmten New Orleans Stil.

Musiker

Reimer von Essen

cl, as, voc

Herbert Bohn

bjo

Harald Blöcher

tb, voc

Peter Hermann

dr, voc

Reimer von Essen
Leiter
der Barrelhouse Jazzband, Ehrenbürger von New Orleans. Seine musikalische Palette reicht von Spiritual-Innigkeit bis zum Vaudeville-Überschwang. Er moderiert die Auftritte liebenswürdig und mit großer Kenntnis der Materie.

Herbert Bohn
Leiter
der Red Hot Beans, Ehrenbürger von New Orleans. Seine Spezialität ist der typische New Orleans Rhythmus mit einem seelenvollen Touch, aber ohne Schnörkel, der durch diese Besetzung erst richtig hervorgehoben wird.

Harald Blöcher
Leiter
der Trailgate Jazzband, gilt international als bester deutscher Posaunist und hat schon in vielen New Orleans Bands gespielt. In der Besetzung dieses Quartetts kommt sein in der Tradition verwurzelter, eleganter Posaunensound besonders zur Geltung.

Peter Hermann
Leiter
der La Vida New Orleans Band. Immer präsent, aber nie vordergründig spielt er New Orleans Schlagzeug comme il fault, mit viel Engagement, klassisch und damit zeitlos. Seine Soli lassen nie die Melodie des Stückes vergessen. Er ist der wichtigste Sänger der Band.


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Am Donnerstag, dem 30. Juni 1994 kam in die Liederbachhalle das

SUPERTRIO

mit

Charly Antolini

dr

Jimmy Woode

b

Dirk Raufeisen

p

 

Wir waren stolz darauf, dass die hochkarätigen Jazzer des Supertrios zu uns nach Liederbach kamen, zumal in dieser Besetzung voraussichtlich nur noch 4 weitere Konzerte in Deutschland stattfinden sollten.

Charly Antolini, Schlagzeug
Zweifelsohne gehört Charly Antolini zu den weltbesten Schlagzeugern. Sein virtuoses, mit viel Power vorgetragenes Spiel sucht seinesgleichen. Aus seiner Biografie

1956 Beginn der Karriere, Konzerte u.a. mit Sidney Bechet, Albert Nicholas
1962 Übersiedlung nach Stuttgart, Engagements bei Erwin Lehn im Südfunk Tanzorchester
1969 - 71 in der Bigband von Kurt Edelhagen
1976 eigene Bandgründung Jazz Power, viele Konzerte, TV-Auftritte und Jazz Aufnahmen mit großen Solisten
1980 Auftritte mit Lionel Hampton
1981 Konzerte mit Benny Goodman
1984 Wahl zum Drummer des Jahres


Jimmy Woode, Bass
Der aus der Ray Brown Tradition hervorgegangene Bassist repräsentiert alle Qualitäten dieser Schule. Er studierte in Boston und Philadelphia Musik und hatte in Boston u.a. Auftritte mit Louis Armstrong
!955 - 59 gehörte er dem Duke Ellington-Orchester an und war wegen seiner hohen Musikalität einer der beliebtesten Bassisten Duke's.
Ab 1950 hatte er u.a. Auftritte mit Ella Fitzgerald, John Lewis, Sarah Vaughan und Charlie Parker. Als einer der meistgefragten Bassisten spielte er mit beinahe allen namhaften Jazzmusikern auf der ganzen Welt.
 

Dirk Raufeisen, Piano
allen Liederbacher Jazzfans wohlbekannt. In vielen Konzerten begeisterte er immer wieder durch sein temperamentvolles virtuoses Spiel.
Dirk Raufeisen ist einer der talentiertesten jungen Jazzmusiker unserer Zeit und zählt trotz seiner Jugend schon zu den profiliertesten Jazzern Deutschlands. 1991 wurde er 1. Preisträger in Jugend jazzt.
Auftritte mit Lady Bass + Real Gone Guys und internationalen Größen wie Lou Blackburn und Lilian Boutté u.a. in Liederbach oder bei Jazzkreuzfahrten haben ihn zu einem begehrten Jazzpianisten für große Solisten der Jazzszene werden lassen.
   


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Am Dienstag, dem 13. September 1994 war in der  Liederbachhalle

The Trevor Richards

New Orleans Band

mit

Gene "Mighty Flea" Conners

tb, voc

Charlie Gabriel

ss, as, ts, cl, voc

Herbert Christ

t, cor

Red Richards

p, voc

Bert Thompson b
Trevor Richards dr

 

zu Gast.

Gene "Mighty Flea" Conners
ist heute einer der international bekanntesten Posaunisten. Geboren in Alabama war er schon mit 11 Jahren Berufsmusiker und spielte in New Orleans mit großen Stars der dortigen Jazzszene. 1946 wurde er Mitglied im berühmten Lionel Hampton Orchester. Er spielte in der ganzen Welt mit allen großen Jazzmusikern zusammen. Sein virtuoses Spiel und sein Gesang erstaunen und begeistern immer wieder.

Charlie Gabriel
ist in New Orleans geboren und aufgewachsen. Sein Großvater war Leiter einer der ältesten New Orleans Jazzbands. Charlie wuchs in einer großen Jazztradition auf und führt diese mit großem Erfolg fort. Auch er war Mitglied im Lionel Hampton Orchester und begeistert sein Publikum auf seinen großen Welttourneen mit vielen bekannten Stars. 1985 gastierte er mit der Original Camelia Jazzband in Liederbach und begeisterte die Jazzfans.

Herbert Christ
der in Frankfurt geborene Trompeter ist in Liederbach kein Unbekannter. Nach klassischer Musikausbildung, u.a. bei Emil Mangelsdorff, spielte er mit großem Erfolg in mehreren Bands und mit vielen Jazzgrößen. Sein Konzert mit dem berühmten Klarinettisten René Franc in Liederbach bleibt unvergessen. Zur Fußballweltmeisterschaft 1974 in Deutschland spielte er mit seinen New Orleans Jazz Babies vor 62.000 Zuhörern.

Red Richards
der in New York geborene, weltberühmte Pianist ist mit seinen 82 Jahren die große lebende Jazzlegende. Sein unwahrscheinlich kraftvolles, virtuoses Klavierspiel begeistert immer wieder, ebenso seine einmalige Art zu singen in einem sonst längst verloren gegangenem Stil. Es ist unmöglich alle aufzuzählen, mit denen Red Richards schon gespielt hat (z.B. Sidney Bechet, Bob Wilbur, Mezz Mezzrow und Wild Bill Davison), selbst Frank Sinatra engagierte ihn zu seiner Begleitung, weil er von seinem Klavierspiel so begeistert war.
Wir waren stolz darauf, Red Richards als Gast bei uns zu haben und diesen großartigen Musiker erleben zu dürfen.

Bert Thompson
wurde 1947 in Niagara Falls, New York geboren. Er stammt aus einer Musikerfamilie und kam über die High School Band zum Jazz. Durch seine Stationierung in Berlin kam er zu der berühmten 298sten Armeeband. Der virtuose Bassist spielte mit vielen großen Jazzstars wie Lionel Hampton, Gene Conners, Ray Charles und Buddy Tate.

Trevor Richards
Der großartige englische Schlagzeuger ist durch mehrere Konzerte (z.B. Art Hodes International Trio) in Liederbach bestens bekannt. Trevor spielte schon im Kindergarten Schlagzeug. In New York wurde er Schüler von Louis Armstrongs legendärem Schlagzeuger Zutty Singleton, dessen Schlagzeug er später erbte und das er heute noch spielt. Als einer der virtuosesten Schlagzeuger der internationalen Jazzszene hat Trevor Richards mit beinahe allen Jazzgrößen in der ganzen Welt gespielt. Heute lebt er in New Orleans und bekam 1993 von der Stadt eine Ehrenurkunde für seine überragenden Verdienste um die Musik der Stadt New Orleans verliehen.   


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Stand: 18.10.12