Archiv 2014

 

Liederbacher Jazzclub e.V. Jazz in der Scheune

Zu Gast waren

am

Fr. 14. Februar, 20.00 Uhr „Jazz in der Scheune“ Kulturscheune, Feldstraße 4

         New Orleans Shakers

         Torsten Zwingenberger, drm, perc.

         Thomas L’Etienne, cl, sax, voc

         Jan Hendrik Ehlers, p

         Kurt Tomm, b

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1977 gründete Torsten Zwingenberger zusammen mit Thomas L’Etienne und Kurt Tomm diese Band. Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz standen auf dem Programm, in denen Gefühl und einprägsame Simplizität vorherrschend waren, zum Teil mit saftig-erotischen oder leicht verruchten Texten. Drei Jahre später wandte sich Torsten anderen Projekten zu.

Ein Zufall führte die Band im Jahr 2009 wieder zusammen.

Für eine New-Orleans-Band ist die Besetzung mit nur einem Bläser unüblich, was für die Bandmitglieder eine besondere Herausforderung an die Virtuosität bedeutet und ihre Experimentierfreude zum Ausdruck bringt. Ihre Neugierde führt sie zu modernen, zeitgemäßen Interpretationen alter Jazztradition. Ihre spürbar mitreißende Lust am Leben und an Veränderungen begeistert bei ihren Konzerten die Zuschauer immer wieder.

Thomas L’Etienne (Klarinette, Saxophon, Gesang) begann 1971 autodidaktisch Klarinette zu erlernen, später folgte das Saxophon. Ab 1982 spielte er als professioneller Musiker in der Band von Lillian Boutté. Viele Jahre lang war er der Bandleader von Lillian Boutté and her Music Friends, trat auf fast allen Jazzfestivals Europas, der USA, Australiens, Neuseelands und Asiens auf und spielte zahlreiche Platten und CDs ein, auf denen er mit seinem Mentor, dem genialen Pianisten Edward Frank aus New Orleans, mit Lloyd Lambert, Doctor John, Jeanette Kimball und Humphrey Lyttleton zu hören ist. Inzwischen ist er ein erfolgreicher Arrangeur und Komponist. Sein Klarinettenstil ist deutlich geprägt von der kreolischen Schule eines Barney Bigards, Albert Nicholas oder Jimmie Noones, sein Saxophonspiel von Ben Webster und Charlie Parker. Später entdeckte Thomas seine Liebe für die Musik Matiniques und die brasilianische Choro-Musik

Jan-Hendrik Ehlers (Klavier), 1975 geboren in Bremerhaven, zählt zu den erfahrensten Stride- und Ragtime-Pianisten seines Alters. Besondere Vorbilder sind Jelly Roll Morton, James P. Johnson und Fats Waller. Er gehört zu den gefragtesten Pianisten des traditionellen Jazz in Norddeutschland und leitet eigene Formationen. Außerdem unterrichtet er Klavier.

Torsten Zwingenberger (Schlagzeug, Percussion) legte schon in den 70er Jahren die Grundlage für sein heute nahezu akrobatisches Schlagzeugspiel. Anfangs begleitete er alte Jazzplatten auf dem Waschbrett, dann das Boogiepiano seines Bruders Axel. Im weiteren Verlauf seiner Karriere verwendete er die gleiche energetische Spielweise für seine Besentechnik am Schlagzeug. Von „Ur“-Jazz ausgehend erforschte Torsten fast alle nachfolgenden Jazzstile, was die Voraussetzung für die Entstehung seines unverwechselbaren Stils und seines „Drumming 5.0“ war. Der Austausch mit Jazzgrößen wie Buddy Tate, Harry Sweets Edison, Joe Pass oder Olas Johnson prägten ihn nachhaltig. Wenn die New Orleans Shakers bei ihren Auftritten alten New-Orleans-Jazz mit verschiedenen Stilen aus der Karibik mischt, brilliert Torsten dabei mit seiner virtuosen Schlagzeugtechnik „Drumming 5.1“ für das leicht federnde „Swing-feeling“

Kurt Tomm (Kontrabass) zählt zu den erfahrensten Bassisten der Hamburger Traditional Jazz Szene. Sein Sound und pulsierender Beat auf dem mit Darmsaiten bespannten Kontrabass treibt seit über 4 Jahrzehnten in bester „Slaptechnik“ zahlreiche Bands an.

am

Sa 29.März, 20:00 Uhr „Jazz in der Scheune“

und für alle, die den Musik-Stil von Romeo Franz nicht kennen, ein kleines Video:

 

Hochgeladen am 11.07.2011 link: http://www.youtube.com/watch?v=Zm_vw905y_0

Auf dem St. Georgener Swingfestival in Bayreuth, war Romeo Franz mit seinem Ensemble zu Gast. Ein echtes Highligt!! Hier auf diesem Video könnt Ihr Sunny Franz den 9 Jährigen Sohn von Romeo sehen und hören....Um es mit einem Wort auszudrücken....SPITZE!!...Sunny hat die ganze Menge verzaubert!!

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Romeo Franz & Ensemble

 

 

Die Band wurde 1991 gegründet und ist seitdem bei den Festivals in Europa nicht wegzudenken. Ihr Name steht für höchste musikalische Qualität. Der Musikstil der Gruppe kommt dem des „Hot Club de France“ mit Stephane Grapelli und Django Reinhardt sehr nahe, hat aber trotzdem seinen ganz eigenen und unverkennbaren Stil. Das breit gefächerte Repertoire enthält Swing, Jazz der 30er bis 50er Jahre, Latin, Walzer, ungarische Folklore und viele eigene wunderschöne Kompositionen.

Die Instrumentierung des Romeo Franz Ensembles besteht aus einer Violine, einer Rhythmus-Gitarre, einer Solo-Gitarre und einem Kontrabass.

 

 

Romeo Franz (Violine)

Der Meisterschüler von Schnuckenack Reinhardt entstammt einer Musikerfamilie und genoss im Alter von 9 Jahren gemeinsam mit seinem Bruder Manolo eine musikalische Ausbildung. Erste öffentliche Auftritte mit 11 Jahren. Mit 23 Jahren gründete er seine eigene Band. Mittlerweile hat sich Romeo Franz als Pianist und Geiger etabliert und in über 200 Fernsehsendungen mitgewirkt. An der Violine zählt er zu den besten und interessantesten Swing-Geigern. Sein Markenzeichen ist sein warmer voller Ton mit einem Timbre, das von schüchtern bis leidenschaftlich reicht und das den Zuhören das Gefühl vermittelt, die Musik in seinem Innersten fühlen zu können.

 

Joe Bawelino „Big Papa Joe“ (Solo-Gitarre)

Zählt unbestritten zu den besten Jazzgitarristen Europas. Schon seit über 35 Jahren steht er mit den Großen des Jazz zusammen auf der Bühne. Zu seinen persönlichen Freunden zählen Birelli Lagrene, Babick Reinhardt (Sohn des legendären Django Reinhardt) und Joe Pass, dessen Einfluss immer noch zu spüren ist.Unnachahmlich sind Joe Bawelinos Phrasen und Improvisationen voller Gefühl, Leidenschaft und Witz, die das Publikum regelrecht von den Stühlen reißt.

 

Unge Schmidt (Rhythmus-Gitarre)

Ist der Spross einer Musikerfamilie, der mit 6 Jahren Zimbal gelernt hat und von seinen Onkeln in die Musikerwelt eingeführt wurde. Später erlernt er noch Gitarre und Klavier, rein autodidaktisch und ohne Kenntnis von Noten. Unge Schmitt hat das absolute Gehör und das Einfühlungsvermögen, das man sich als Musiker nur wünschen kann. Viele Jahre war er der Pianist von Schnuckenack Reinhardt.

 

Lady Bass Lindy Hupperrtsberg  (Kontrabass)

Fr 02.Mai, 20:00 Uhr „Jazz in der Scheune“

Transatlantic Jazz Swingtet

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Transatlantic Jazz Swingtet

 

 

Die vier international bekannten Solisten haben ihre Leidenschaft für den swingenden Jazz zum Anlass genommen, in dieser außergewöhnlichen Besetzung gemeinsam auf eine Tournee zu gehen, bei der sie auch zu uns nach Liederbach kamen.

 

 

Engelbert Wrobel (D), Klarinette, Saxophon

in Liederbach durch begeisternde Konzerte bestens bekannt, gehört zu den international renommiertesten Klarinettisten. Er ist wohl Deutschlands begnadetster Benny-Goodmann-Stilist. Mit seiner Band „Engelbert Wrobels Swing Society“ hat er durch die vielen weltweiten Festivalauftritte eine herausragende Rolle in der europäischen Jazzszene erworben.

 

Chris Hopkins (D / USA), Klavier

ist ebenfalls in Liederbach bestens bekannt durch seine Auftritte mit der Swing Society, den Echoes of Swing und seinem Piano-Duo mit Bernd Lhotzky. Der in den USA geborene Pianist gehört zur europäischen Spitzenklasse. Er hat sich mit seinen weltweit über 3000 Konzertauftritten nicht nur in Europa einen Namen gemacht.

 

Eddie Erickson (USA), Gitarre, Gesang

1948 in San Franzisco geboren, machte er schon mit 15 Jahren als Banjo-Spieler auf sich aufmerksam. Inzwischen ist er als Gitarrist in der Jazzszene ein Weltstar. Durch seinen humorvollen Gesang und sein schauspielerisches Talent wurde er auch als Entertainer international bekannt.  Eddie Erickson ist auf allen Kontinenten unterwegs. Er war unter anderem in der Jerry Lewis TV-Show und der Mickey-Finn-Show zu sehen.

 

Nicki Parrott ( AUS / USA) Kontrabass, Gesang

ist in Australien geboren und hat in Sydney am New South Wales Conservatorium studiert. Von den großen Bassisten John Clayton und Ray Brown erhielt sie Unterricht. Ein Stipendium ermöglichte ihr ein Studium bei dem Bassisten Rufus Reid in New York, wodurch sie die Gelegenheit bekam, viele der Großen des Jazz kennenzulernen und mit ihnen zusammen aufzutreten (z.B. Clark Terry, Dick Hyman). Es ist eine Freude zu sehen, wie Nicki Parrott, diese zierliche Frau, mit dem gewaltigen Kontrabass umgehen kann und ihm einen unglaublichen Swing entlockt.

Thomas Winteler Blue Notes Jazzband (Freitag, 27. Juni 2014)

Plakat Blue Notes am 27.06.2014

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Kartenbestellungen sind ab sofort möglich (im Internet)

Thomas Winteler Blue Notes Jazzband

 

Diese Formation wurde von Herbert Christ eigens für den Liederbacher Jazzclub zusammengestellt.

 

Thomas Winteler (cl, ss)

1965 in Genf geboren, spielt seit seinem 9. Lebensjahr Klarinette. 1987 gewinnt er den 1. Preis der Clarinet Virtuosity am Konservatorium von Lausanne und in den 80er Jahren einige klassische Musikwettbewerbe. Später fängt Thomas mit dem Alt-Saxophon an, aber es zieht ihn zum Sopran-Saxophon, nachdem ihn mit Anfang 30 die Musik von Sidney Bechet fasziniert hat.

1996 trat er in die Schweizer Band „Only Blue Stompers“ ein und gewann bei internationalen Musikwettbewerben in Megève 2001 und in St. Rafael 2000 (als bester Solist). 1997 gründete er mit René Hagmann die „South Side Jazz Serenaders“. Diese Band gewann einige Wettbewerbe in Frankreich und spielte auf diversen internationalen Festivals, vorwiegend in Frankreich und England.

2008 gründete Thomas seine eigene Band „Thomas Winteler and his Jazz Serenaders“. Er ist Mitglied der „Jazz and Co“, die Jazzkonzerte in Coppet organisiert und das Festival „Rive Jazzy“ betreut, das jeden Sommer in Nyon am Genfer See stattfindet.

 

Herbert Christ (tp, voc)

Der aus Frankfurt stammende, erfahrene Trompeter gehört zweifellos zu den besten Jazztrompetern des traditionellen Jazz in Europa. Sein hervorragendes Können hat er als Bandleader vieler internationaler Besetzungen immer wieder bewiesen und sein Publikum durch seine Virtuosität und besondere Intonierung begeistert. Mittlerweile ist er mehr international als in Deutschland zu hören und kann seinen Zuhörern eine Vision des Zaubers der Musik des alten New Orleans übermitteln. Er ist der Initiator vieler Hot-Jazz-Aktivitäten.

  

 

Jan-Hendrik Ehlers (p),

1975 geboren in Bremerhaven, zählt zu den erfahrensten Stride- und Ragtime-Pianisten seines Alters. Besondere Vorbilder sind Jelly Roll Morton, James P. Johnson und Fats Waller. Er gehört zu den gefragtesten Pianisten des traditionellen Jazz in Norddeutschland und leitet eigene Formationen. Außerdem unterrichtet er Klavier.

 

Nico Gastreich (b)

Gilt als Zauberer der tiefen Töne an Kontrabass und Tuba. Wenn er den Bass zupft, swingt es. Und wenn er die Tuba umarmt, wird seine Leidenschaft für den Jazz greifbar. Mit 17 Jahren entdeckt Nico seine Liebe zum Jazz und gehörte in seiner Heimatstadt Datteln zur ersten Jazzband des Ortes.

23 Jahre lang war Mitglied der „Pilspicker Jazzband“ in Dortmund. 1990 gründete er die „Joys of Jazz“, die Hot Jazz und Swing bevorzugt. Nach der Tuba wurde der Kontrabass sein Hauptinstrument.

Als Initiator der „Magnificent Eight“ hat er sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt. In dieser Formation spielt er zusammen mit Moritz und Pluto von den Joys, Menno Daams, Chris Hopkins, John Barnes, Dick Sleeman und Frank Roberscheuten.

 

Moritz Gastreich (drms)

Elegantes und einfühlsames Schlagzeugspiel gepaart mit hoher Musikalität und perfekter Technik zeichnet den flexiblen Musiker Moritz Gastreich aus. Wo er am Schlagzeug sitzt, hat die Band ein absolut verlässliches Rückgrat.

Mit 14 Jahren entschied er sich für das Schlagzeug und hat es seitdem zur Perfektion auf diesem Instrument gebracht. Während seines Musikstudiums am Hilversum College of Music war Moritz Mitbegründer der „Joys of Jazz“. Er ist Mitglied der Swingcats.