Archiv 2013

 

Liederbacher Jazzclub e.V. Jazz in der Scheune

Zu Gast waren

am

Fr. 12. April, 20.00 Uhr „Jazz in der Scheune“ Kulturscheune, Feldstraße 4

 

     

The Three Tenors of Swing

 

         Frank Roberscheuten (NL) ts, cl

         Antti Sarpila (SF) ts

         Engelbert Wrobel (D) ts,cl

         Chris Hopkins (D) p

         Rolf Marx (D) g

         Henning Gailing (D) b

         Oliver Mewes (D) drms

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ln Anlehnung an die drei Tenöre aus dem Opernbereich haben die drei Tenorsaxophonisten der Swingmusik ihren Bandnamen gewählt. Antti Sarpila aus Finnland, Frank Roberscheuten aus den Niederlanden und Engelbert Wrobel aus Deutschland sind diese drei Tenöre. Sie gehören zu den besten Saxophonisten und Klarinettisten Europas. Auf ihrer Europatournee machen sie, begleitet von der Rhythmusgruppe von Engelbert Wrobels Swing Society, Halt in Liederbach.

 AnttiSarpila (SF)

ist durch seine Tourneen zusammen mit den prominentesten Jazzmusikern der Welt international bekannt als einer der interessantesten Tenorsaxophonisten überhaupt. Auf den größten Jazzfestivals in Europa, Asien, Australien und den USA ist er ein gern gesehener Gast. Viele CD-Einspielungen zeugen von seinem großartigen Können.

 Frank Roberscheuten (NL) Klarinette, Tenorsaxophon, Altsaxophon

1962 in Valkenswaard, Holland geboren, studierte Frank am Brabants Konservatorium der Stadt Tilburg klassische Klarinette, bevor er sich ganz dem Jazz zuwandte. Er nahm sich die besten Musiker der Jazzgeschichte zum Vorbild. Für das Altsaxophon begeisterten ihn Benny Carter, Charlie Parker und Johnny Hodges und für das Tenorsax Coleman Hawkins, Lester Young und Stan Getz. Als Solist hat Frank schon mit fast allen europäischen Bands gespielt, z.B. ,,The Dutch Swing College Band" ,,The Barrelhouse Jazzband" und ,,Les Haricots Rouges". Er zählt zu den gefragtesten Musikern des Traditional und Swing Jazz in der internationalen Jazzszene und war bei Jazzfestivals zu hören wie am Waiheke lsland Of Jazz, Cleanarater Beach und North Sea Jazzfestival. Dazu kommen diverse Fernsehauftritte mit ,,The Beau Hunks" und ,,The Swingcats". ln Liederbach ist er ein gern gesehener Gast.

Engelbert Wrobel (D) Klarinette, Tenorsaxophon, Altsaxophon

Der Bandleader der Engelbert Wrobels Swing Society ist durch sein kraftvolles, brillantes und ausdrucksstarkes Spiel zu einem der renommiertesten Swing- und Hotjazz-Klarinettisten und - Saxophonisten Europas geworden. Bereits mit 16 Jahren gründete der,,Engel" seine erste Jazzband, die ,,Happy Jazzmen", mit der er unter anderem den Wettbewerb ,,Jugend Jazzl" gewann. Er ist ein Multi-lnstrumentalist, der es versteht, jedes seiner lnstrumente stilgerecht zu spielen. Durch jahrelanges Studium des klassischen Swing hat er die Besonderheiten seiner Vorbilder zu einer eigenen musikalischen Sprache verarbeitet. Auf der Klarinette sind die Einflüsse von Benny Goodman, Barney Bigard und Edmond Hall nicht zu überhören. Auf dem Tenorsaxophon haben es ihm vor allem Ben Webster, Arnett Cobb und Coleman Hawkins angetan. Engelbert Wrobel ist als Solist oder mit seiner Swing Society bei allen großen europäischen Jazzfestvals zu hören, auch in Afrika und Japan und natürlich in der Kulturscheune Liederbach.

Die Rhythmusgruppe der Engelbert Wrobels Swing Society ist bei diesem Konzert mit von der Partie. Chris Hopkins (Piano), Henning Gailing (Bass), Rolf Marx (Gitarre) und Oliver Meves (Schlagzeug) zählen zu den besten Swingformationen, die ihre ,,Frontmänner" mit unglaublichem Drive und stilistischer Sicherheit bestens unterstützen.

 Dieses Konzert war ein Jazz-Leckerbissen der besonderen Art.

 

Fr. 07. Juni, 20.00 Uhr „Jazz in der Scheune“ Kulturscheune, Feldstraße 4

 

        

Dirk Raufeisen Trio feat. Siggi Gerhard und Gustl Mayer

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Dirk Raufeisen Trio:          Dirk Raufeisen               p, voc
                                          Günter Lenz                   b
                                          Tobias Schirmer            dr

 

Dirk Raufeisen (p, voc)

ist in fast allen Musikstilen zu Hause. Neben dem klassischen Klavierunterricht begann er schon in frühen Jahren, Pop- und Bluesstücke zu spielen. Später nahm er des öfteren an amerikanischen Gospel-Gottesdiensten teil und sammelte dort erste musikalische Erfahrungen mit dieser Musik. Mit 15 Jahren war er Pianist der Schulband und begeisterte durch originalgetreue Wiedergabe von Pianosoli berühmter Meister. „Entdeckt“ wurde er auf dem „International Jazz Festival at Sea“ 1988. Heute hat er einen großen Namen und arbeitet mit bekannten Künstlern wie z.B. Greetje Kauffeld, Günter Lenz, Charly Antolini.

 

Günter Lenz (b)

hat sich mit rundem Ton, Vitalität und enormem Drive in die Spitzengruppe der europäischen Bassisten gespielt. Als Kontrabassist von beträchtlicher, stilistischer Bandbreite zählt er in Europas zeitgenössischem Jazz seit 4 Jahrzehnten zu den bemerkenswertesten Vertretern seines Instruments. Bereits 1961 wurde er Mitglied des „Albert Mangelsdorff Quintetts“ (Asien-Tourneen) sowie des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks und gehörte 1968/69 (und auch noch später) zu den „German All Stars“ (Südamerika-Tournee). 1977 gründete er die später mehrfach umbesetzte, heute noch existierende Gruppe „Springtime“. Der Bedeutung als hervorragender Bassist entspricht auch sein vielfältiges Wirken als sehr gefragter Komponist und Arrangeur. Als Anerkennung für sein Wirken erhielt Günter Lenz den Hessischen Jazzpreis 2004.

 

Tobias Schirmer (drms)
1982 in Fulda geboren, gehört Tobias zu den größten Talenten der letzten Jahrzehnte in Deutschland  am Schlagzeug. Dreimal wurde er 1. Preisträger beim Hessischen Wettbewerb „Jugend jazzt“ und 5 Jahre lang war er Percussionist und 1. Schlagzeuger beim Landesjugendjazzorchester Hessen. Trotz seiner Jugend ist Tobias Schirmer schon mit vielen großen Stars der internationalen Jazzszene aufgetreten (z.B. mit Günter Lenz, Gustl Mayer, Flip Gehring, Axel Zwingenberger, Colin Dawson, Bill Ramsey), war mit dem LJJO auf Tournee in Kanada und begleitete dort den Weltklasse-Organisten Joey DeFrancesco. Zur Zeit studiert er an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Mark Lutz klassisches Schlagwerk. Tobias besticht durch sein enormes Timekeeping und seine Einfühlsamkeit in die Stilistik seiner Mitspieler.

 

Siggi Gerhard (cl, asax)

Wurde durch sein 1953 gegründetes Quintett sehr bekannt. Es zählt zu den herausragenden Formationen der deutschen Jazz-Szene. Siggi ist ein exzellenter Klarinettist, sein Vorbild ist Benny Goodman. Aber auch auf dem Alt- und auf dem Tenorsaxophon ist er ein Meister.

 

Gustl Mayer (tsax)

Lernte zunächst als Autodidakt Klarinette und studierte zwischen 1954 und 1956 am Hoch’schen Konservatorium. Er wechselte dann zum Tenorsaxophon und spielte in amerikanischen Soldatenclubs in Deutschland, Frankreich und Spanien. Zwischen 1963 und 1970 gehörte er als Nachfolger von Barney Wilen zu Waldi Heidepriems New Jazz Group Freiburg. In der gleichen Zeit spielte er bei Emil Mangelsdorff und wirkte auch an Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit Chet Baker, Claus Ogerman oder Jimmy Smith mit. In den frühen siebziger Jahren spielte er in der Rockjazz-Gruppe From Klaus Göbel, anschließend auch in der Sound Constellation mit Volker Kriegel und bei Günter Lenz.

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Fr. 13. September, 20.00 Uhr „Jazz in der Scheune“ Kulturscheune, Feldstraße 4

 

        

Martin Schmitt – Piano-Solo

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Martin Schmitt – Piano-Solo


aus München, in Liederbach bestens bekannt und beliebt durch seine Konzerte mit Piano Power (zusammen mit Joja Wendt und Bernd Lhotzky) und seinen fulminanten Auftritt mit seinem Trio, kommt erneut zu einem Solokonzert zu uns. Er ist nicht nur einer unserer besten Jazzpianisten, sondern auch ein wunderbarer Sänger und virtuoser Unterhaltungskünstler mit herzerfrischendem, scharfsinnigem Humor, der es immer wieder versteht, sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Seine Vielseitigkeit am Piano ist frappierend. Traditioneller Blues, Boogie Woogie, Ragtime und Harlem Stride werden ergänzt durch Eigenkompositionen, selbstironische oder nachdenkliche eigene Songs und Balladen in deutscher Sprache und Rock-, Beat- und Soul-Stücke der heutigen Zeit. Martin Schmitt ist auf vielen Festivals in ganz Europa zu Hause (z.B. Montreux, Paris, Ascona, Burghausen, Baden Baden). Fernsehauftritte, Direktübertragungen seiner Konzerte z.B. aus dem Münchner Lustspielhaus oder vom Boogie Festival Baden Baden und seine jährlichen Veranstaltungen im ausverkauften Prinzregententheater in München bestätigen die große Beliebtheit des jungen Pianisten ebenso, wie Auftritte mit Inga Rumpf, Bill Ramsey, Hazy Osterwald, Chet Baker u.a. seine internationale Klasse.

Seit 16 Jahren ist Martin Schmitt unserem Jazzclub freundschaftlich verbunden und nur dieser Freundschaft verdanken wir wieder seinen Solo-Auftritt in Liederbach, denn inzwischen ist er zu einem vielgefragten Star der Jazzszene geworden, der große Konzertsäle füllt.

 

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Sa. 26. Oktober, 20.00 Uhr „Jazz in der Scheune“

French Jazz Ladies & Friends

Aurélie Tropez (F) Klarinette

Deborah Tropez (F) Schlagzeug und Washboard

Clive Fenton (GB) Sousaphon

Fraser Gartshore (GB) Piano

Herbert Christ (D) Trompete

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Diese bunte Gruppe, bestehend aus 5 Top-Jazzsolisten, findet, nach einer erfolgreichen Tournee im Jahre 2012, jetzt zum zweiten Male zusammen.

 

Die Jazz-Schwestern aus Frankreich, die renommierte Super-Klarinettistin Aurélie Tropez und die nicht minder swingende Deborah Tropez am Schlagzeug und Waschbrett als Perkussionsinstrument, harmonieren hervorragend mit weiteren Virtuosen.

 

Nämlich dem sympathischen Clive Fenton aus England am Sousaphon und, den Liederbacher Fans als Organist bei –trumpet meets organ bekannt, Fraser Gartshore aus Schottland, am Piano.

 

Die Idee zu dieser heißen Band hatte der aktive Jazz-Trompeter Herbert Christ aus Frankfurt, der sich auch als Initiator vieler Projekte mit hochkarätigen Solisten einen Namen in der Jazz-Szene gemacht hat.

 

Auf Aurélie Topez's Internet-Seite finden Sie viele Hörbeispiele Videos und Fotos

 

http://www.aurelietropez.com/index.php

 

 

Aurélie Tropez begann im Alter von 8 Jahren im Süden Frankreichs Klarinette zu spielen. 5 Jahre später wandte Sie sich dem Jazz zu. Das Nationale Konservatorium in Nizza zeichnete sie mit einer Gold-Medaille für klassisches Saxophon in den Katgorien "instrumental ensemble" und "chamber music" aus.

 

Sie beschloss ihre Kenntnisse durch ein Jazz-Studium in Aix-en-Provence und anschließend in Paris mit André Villéger zu vervollständigen.

  

Nach weiterem Studium der großen Klarinettisten unserer Zeit (so auch Barney Bigard, Jimmie Noone, Jimmy Hamilton, Benny Goodman und Buddy de Franco) fand sie zu ihrem eigenen, sehr persönlichen, Stil. Dieser Stil ist bis heute eine Konbination aus New Orleans-Jazz und Swing.

 

Heute lebt Aurélie Tropez in der Umgebung von Paris und tritt als Klarinettistin und Saxophonistin in vielen unterschiedlichen Gruppen, sowohl in kleinen Bands als auch in Big Bands, ohne feste Gruppenzugehörigkeit, auf.

 

 

Und hier noch einige Fotos der beteilgten Musiker 

  

Aurélie Tropez

 

Deborah und Aurélie Tropez

 

Clive Fenton

 

Fraser Gartshore

 

Herbert Christ