Archiv 2010

 

Liederbacher Jazzclub e.V. Jazz in der Scheune

Zu Gast waren

am

20. Februar 2010
   PARIS WAHBOARD

 

 

 

         Paris Washboard

         Daniel Barda (tb)
         Stéphane Seva (washboard)
         Christian Azzi oder Louis Mazetier (p)
         Alain Marquet (cl)

 

         New Orleans Jazz der europäischen Spitzenklasse

PARIS WASHBOARD

Die Band aus Paris wurde 1988 gegründet. Vier Instrumente kommen zum Einsatz: Klarinette, Posaune, Piano und ein Waschbrett. Im traditionellen Jazz ist diese Formation absolute Weltklasse und bezaubert durch ihre Originalität. Der Erfolg, den die Band schon seit über 20 Jahren weltweit genießt, zeigt ihre Einzigartigkeit in der Welt des traditionellen Jazz durch jugendlichen Enthusiasmus, Humor, Professionalität und ein reiches Repertoir, das immer wieder erweitert wird (20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts, Fats Waller, James P. Johnson, Duke Ellington etc. und auch Originalkompositionen. Diese fantastische Band kommt zum 3. Mal nach Liederbach in die Kulturscheune.

Daniel Barda (Posaune), Gründer und Leiter der Band, ist eigentlich Dirigent eines Symphonieorchesters, gibt sich aber gern seiner zweiten Leidenschaft hin, dem traditionellen Jazz. Er gilt als einer der besten europäischen Posaunisten. Ihm wurde der Sidney-Bechet-Preis verliehen und außerdem wurde er zum besten New Orleans-Posaunisten Frankreichs gewählt. In den USA wird Daniel Barda voll Hochachtung in einem Atemzug mit so großen Posaunisten wie James Archey, Turk Murphy und Jack Teagarden genannt. Er wurde zum besten New Orleans-Posaunisten Frankreichs gewählt und hat inzwischen mit Paris Washboard über 100 Schallplatten / Cds veröffentlicht.

Alain Marquet (Klarinette), ein einzigartiger Klarinettist mit märchenhafter Virtuosität und tiefem Gefühl, fasziniert durch seinen ausgewogenen, strahlenden Ton und seine Phrasierungen voll raffinierter Ausschmückungen und einfallsreichen Verzierungen und sein Übermaß an Inspiration, Musikalität und Ausführungsvitalität in Perfektion. Seine Spielweise ist eng mit Jonny Dodds und Sidney Bechet der 20er Jahre verwandt.

Louis Mazetier (Piano), das jüngste Bandmitglied, gilt schon heute als einer der weltbesten Stride-Pianisten. Sein atemberaubendes Spiel vereinigt technische Fertigkeit und Präzision mit physischer und mentaler Begeisterung und lässt ihn als Supervirtuosen erscheinen. Seine linken Hand liefert Bässe mit solchem Können im ständigen Wechsel zwischen Basston und Akkord, dass man durchaus auf den Kontrabaß verzichten kann.

oder

Christian Azzi (Piano) ist ein außergewöhnlicher Musiker. Er springt oft für den Dok ein, Louis Mazetier, der durch seine Tätigkeit als Arzt oft unabkömmlich ist. Christian Azzi war Pianist von Sidney Bechet, mit dem er in Frankreich die meisten Aufnahmen gemacht hat. Christian hat mit den berühmtesten Musikern des traditionellen Jazz zusammen gespielt. Auch er ist einer der seltenen französischen Spezialisten des Piano-Stride.

Tatsächlich aber kam dann Ahmet Gülbay als neuer Pianist der Gruppe

Stephané Sevá (Washboard) ist seit 2008 Mitglied der Band. Beim Washboard handelt es sich tatsächlich um ein Waschbrett aus Wellblech, über das man mit auf den Fingerspitzen sitzenden Fingerhüten fährt. Der Klang dieses Waschbretts wird von Stephane durch Zymbal- und Klopfholzklänge abgerundet. Stephane Seva ist auch Sänger und bereichert die Auftritte der Gruppe mit viel innovativem Geist und Humor.

Und hier die Bilder des Auftritts der Band bei uns

Für alle, die mehr sehen wollen, empfehlen wir die Seite unseres Jazzfreundes Dr. Leonhard Kießling aus Liederbach (hier klicken)

Freitag. 16. April 2010, 20.00 Uhr + Samstag, 17. April 2010

25 Jahre Liederbacher Jazzclub e.V. – Großes Jazzwochenende 2010

Liederbachhalle, Wachenheimer Straße

 

 

Freitag, 16. April:

Barrelhouse Jazzband feat. Harriet Lewis

 

 

 

Seit der Gründung des Liederbacher Jazzclubs besteht eine enge Verbindung zur Barrelhouse Jazzband. Deshalb ist es Tradition, bei Jazzclub-Jubiläen besondere Konzerte mit dieser Band zu veranstalten. Die Barrelhouse Jazzband (1953 gegründet) gilt als die älteste Jazzband Europas und verkörpert, wie kaum eine andere, den traditionellen New Orleans-Stil (Hot Jazz). Die Ehrenbürger von New Orleans unter der Leitung von Reimer von Essen entwickeln immer wieder hochinteressante Programme aus ihrer Jazzmusik.

 

Harriet Lewis aus Philadelphia (USA) ist eine geballte Kraft aus Soul, Witz und Charme. Blues und Soul sind ihre Wurzeln, aber auch Spirituals und Rock-Balladen zählt sie zu ihrem Repertoire. Seit 1990 lebt sie in Deutschland. Der deutsche Rock- und Popmusikverband wählte sie 1995 zur besten Soul-, Blues- und Jazzsängerin Europas. Wenn sie auf die Barrelhouse Jazzband trifft, dann entsteht eine explosive Mischung aus Swing- Beats aus Harlem und Blues-Grooves aus Louisiana, heiße Musik mit „Mississippi-Odem“ und „Blck-Music-Power“, die zu wippenden Füßen und schnippsenden Fingern führt.

 

 

Das Konzert mit Harriet Lewis und der Barrelhouse Jazzband wurde vor kurzem im Fernsehen übertragen.

 

Samstag, 17. April: Blues Night

Matchbox Bluesband feat. Tommie Harris

 

 

 

Seit über 25 Jahren spielt die Matchbox Bluesband traditionellen Blues in vielen Schattierungen. Ausgehend vom klassischen Chicago-Blues enthält das Repertoire auch swingenden Rhythm & Blues, erdigen Down Home Blues und akustische Spielarten. Die langjährige Stabilität der Besetzung hat zu einem äußerst homogenen Gruppensound geführt, der gleichermaßen stilecht, individuell und mitreißend ist. Mit Klaus „Mojo“ Kilian an der Bluesharp und Bernd Simon an der Gitarre verfügt die Band über zwei der führenden Solisten des traditionellen Blues in Deutschland, die beide auch sehr überzeugende Sänger sind. Klaus „Mojo“ Kilian (voc, harp, g) hat im Herbst 1982 die Band gegründet. Im Laufe von über 30 Jahren wuchsen die Fähigkeiten auf der Bluesharp, so dass er heute einer der führenden Experten für den Blues und einer der besten Interpreten auf seinem Instrument ist.

Bernd Simon (g, voc) ist auch seit über 30 Jahren in Sachen Blues aktiv und seit 1991 Mitglied der Matchbox Bluesband. Zu seinen gitarristischen Vorbildern gehören B.B. King, T-Bone Walker und Gratemouth Brown. Da Bernd wie Mojo ein versierter, expressiver Sänger ist, ergeben sich in der Matchbox Bluesband viele Gelegenheiten für mehrstimmige Lead- und Backingvocals.

Georg Viel (drms) ist der Senior der Gruppe und seit 1987 dabei. Über 35 Jahre schon groovt er auf einem recht kleinen Schlagzeugset. Er konzentriert sich darauf, einen Blues-Beat hinzulegen, der hierzulande seinesgleichen sucht.

Wolfgang Lieberwirth (b) spielt den Kontrabass, das für eine traditionelle Blues-Rhythmusgruppe unverzichtbare Instrument. Es gibt nur wenige versierte Vertreter dieses Instruments, die sich dem Blues widmen, und Wolfgang ist einer der besten dieses kleinen Kreises.

Tommie Harris dr, voc (USA)

 

 

in Alabama geboren, ist wegen seines Feelings einer der meistgefragten Drummer der europäischen Jazzszene, Begleiter vieler großer Jazzstars und in allen Stilrichtungen zu Hause. Auch als Blues- und Gospelsänger hat er sich einen Namen gemacht, gehört inzwischen zur Spitzenklasse und verfügt über ein enormes Repertoire. 1987 bekam Tommie Harris auch in seiner Heimat die verdiente Anerkennung durch die Aufnahme in die „Alabama Jazz Hall of Fame“. Seine Auftritte z.B. mit Lillian Boutté, Thomas L’Etienne, Gene „Mighty Flea“ Conners, Dirk Raufeisen, seiner First Class Blues Band oder bei den Gospel-Konzerten waren immer Höhepunkte. Mit der großen Blueslegende Luther Ellison war Tommie Harris weltweit auf Tournee. Seit vielen Jahren gehört er zu den Freunden des Liederbacher Jazzclubs.

 

B.B. & The Blues Shacks

 

 

 

 

Die Fans der 5 Musiker wissen bereits, dass ein Konzert von B.B. & The Blues Shacks immer eine riesige Feier ist, doch in diesem Jahr wollen die Jungs, die gerade live als Sensation gelten, noch einen drauflegen.

Mit ihrer Tour zum 20. Geburtstag der Band durch fast ganz Europa werden sie zeigen, warum sie mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurden, warum sie ein Presseecho in Print, Radoi und TV hervorgerufen haben und warum auch ihre Amerika-Tour 2008 ein voller Erfolg war.

Besetzung:

Michael Arlt              lead, voc, harp

Andreas Arlt              g, voc

Dennis Koeckstadt    p, Hammond organ

Henning Hauerken    b

Bernhard Egger        drms

 

 

 

Am Samstag, dem 29. Mai 2010 waren zu Gast

 

New Orleans "Pur"

 

 

Das ist nicht der Name einer Band sondern der Titel des Konzertes.

 

Mit diesem Konzert möchte der Liederbacher Jazzclub den Jazz der Stadt New Orleans des frühen 20. Jahrhunderts möglichst originalgetreu wiedergeben. Traditioneller Hot Jazz aus New Orleans wird in all seinen Facetten zu hören sein, von der Brass Band Musik auf den Straßen der Stadt bis zum frühen Swing.

 

Die Besetzung mit Trompete (Herbert Christ), Posaune (Mike Pointon), Klarinette (Jerry Senfluk), Banjo (Eric Webster), Bass (Detlev Langhans und Schlagzeug (Colin Bowden) ist eine klassische New Orleans-Besetzung. Herbert Christ hat speziell für den Liederbacher Jazzclub diese internationale Formation zusammengestellt, deren Mittelpunkt der legendäre Schlagzeuger Colin Bowden bildet. Colin ist noch nie in Liederbach gewesen, aber schon sehr lange ein Wunschkandidat des Liederbacher Jazzclubs und war bisher gar nicht oder nur ganz selten im Main-Taunus-Gebiet zu hören.

 

Die 6 Musiker spielen in dieser Formation zum ersten Mal zusammen, so dass mit Recht von einer "Session" gesprochen werden kann, einer Spezialität der Jazzmusik.

Colin Bowden (drms), am 29. 02. 1932 in London geboren, ist ein Schlagzeuger mit unglaublichem Drive, der trotz seines Alters äußerst vital ist und auf der Bühne geradezu jugendlich wirkt. 1950 begann er mit dem Schlagzeug-Spiel und wurde 1955 in die Band des berühmten Trompeters Ken Colyer aufgenommen. In dieser Band spielte Colin mit den berühmtesten, in Europa auftretenden Solisten aus New Orleans zusammen. Viele Jahre in bekannten englischen Bands folgten. Colin Bowden wirkte auf vielen Festivals mit, z.B. bei den Jazz-Kreuzfahrten im Mittelmeer.

 

Jerry Senfluk (cl) stammt aus Prag, lebte aber lange als Berufsmusiker in England. Technische Brillanz gepaart mit untrüglichem Geschmack kennzeichnen seine großartigen solistischen Leistungen. Viele europäische Festivals und Konzertauftritte dokumentieren seine Klasse, sein schier unerschöpfliches Repertoir und große musikalische Flexibilität.

SWING EXPRESS

 

Mike Pointon (tb) aus England ist nicht nur ein ausdrucksstarker und mitreißender Posaunist und Sänger, sondern auch ein durch seine Vielseitigkeit gefragter Solist und ein wandelndes Jazz-Lexikon. Seine Spielweise erinnert stark an Kid Ory und Trummy Young, langjährige Begleiter von Louis Armstrong.

 

 

Herbert Christ (tp) ist ein virtuoser, vielseitiger Trompeter und mittlerweile mehr international als in Deutschland zu hören. Durch jahrzehntelanges Spiel mit vielen Größen des Jazz kann er seinen Zuhörern eine Vision des Zaubers der Musik des alten New Orleans übermitteln. Er ist der Initiator vieler Hot-Jazz-Aktivitäten.

 

 

Eric Webster (bjo, g) war einige Jahre zusammen mit Colin Bowden Mitglied in der legendären Delta Jazzband aus London. Oft ist er mit Englands Top-Klarinettisten Sammy Rimmington auf Europa-Tournee. Eric spielt beseelte, wunderbar geschmackvolle Soli auf seinen Seiteninstrumenten. Er freut sich auf das Wiedersehen mit Colin in Deutschland.

 

Detlev Langhans (b) stammt aus Bonn, ist Pulsgeber in jeder Rhythmusgruppe, glänzt aber auch mit spannenden, rhythmisch interessanten Solopassagen auf dem Kontrabass und sogar als Sänger

 

 

 

 

 

 

Benefizkonzert am Mittwoch, dem 30. Juni 2010 um 20 Uhr in der Liederbachhalle

 

in

 

Der Liederbacher Jazzclub engagiert sich seit vielen Jahren für A.M.P.O. (Association Managré Nooma Pour la Protection des Orphélins), die von Katrin Rohde in Burkina Faso (Westafrika/ Sahelzone) ins Leben gerufenen Projekte. Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt

 

1995 gründete Katrin Rohde in der Hauptstadt Ouagadougou ein Heim für Straßenjungen, das sie Managré Nooma nannte, zu Deutsch „Das Gute geht nie verloren“. Aus den kleinen Anfängen ist inzwischen eine Organisation gewachsen, die bei der Bevölkerung „Königreich der Armen“ heißt. Alle Einrichtungen sind aus den dortigen Bedürfnissen gewachsen und stehen unter afrikanischer Leitung. Einige Projekte arbeiten bereits völlig selbständig, andere brauchen noch Beratung. Katrin Rohde lebt und arbeitet dort. Sie hat dafür gesorgt, dass alle unter ihrer Obhut stehenden Kinder (derzeit 280 Waisen, Halbwaisen, verlassene und misshandelte Kinder, Jungen von der Straße) zur Schule gehen, täglich drei Mahlzeiten erhalten, betreut und auch medizinisch versorgt werden, eine handwerkliche Ausbildung erhalten und die Begabten Abitur machen und sogar studieren können. „Afrika gehört den Afrikanern“, ist Katrins Devise und „wichtig ist Hilfe zur Selbsthilfe“.

 

Die Projekte:

AMPO Waisenhaus für 60 Jungen von 6 – 18 Jahren

AMPO-ANNEXE Waisenhaus für 60 Mädchen von 6 – 18 Jahren(

Haus MIA und Haus ALMA für verstoßene schwangere Mädchen und junge Frauen mit Aids und deren Kinder

P.P.Filles – Beratungshaus für Frauen

AMPO-Krankenstation

Behindertenprojekte (Rollstuhlwerkstatt, Werkstatt für Holzspielzeuge)

Tondtenga–Landwirtschaftsschule (Biologischer Farmbetrieb und Internat für 80 Jungen)

Alphabetisierungsschule, Lehrrestaurant, Boutique, Schneiderei, Weberei, Tischlerei, Schlosserei, Töpferei, Batikwerkstatt, Färberei, Marionettentheater

 

AMPO schafft ein neues Zuhause für Waisenkinder, eine heilere Welt, in der sie wieder Mut fassen können und eine Chance für die Zukunft erhalten.

 

Um Katrin Rohde und ihre Projekte zu unterstützen, kommen renommierte Jazzmusiker aus Deutschland zu einer Session nach Liederbach. Sie spielen ohne Gage und tragen sogar ihre Fahrtkosten selbst. Über diese großartige Resonanz sind wir sehr erfreut und hoffen, dass dieses Jazzereignis auch durch eine große Besucherzahl gewürdigt wird.

 

Helfen Sie mit! Die Kinder werden es Ihnen danken.

 

Den Reinerlös überweisen wir an Sahel e.V. (staatlich anerkannte Nichtregierungsorganisation und Träger des DZI Spenden – Siegels), die Organisation in Deutschland, die ausschließlich für AMPO zuständig ist und deren Mitarbeiter alle ehrenamtlich tätig sind.

Folgende Künstler hatten zugesagt:
 

Udo Beilborn                  (drums)

Harald Blöcher               (tb)

Herbert Christ                (tp)

Engelbert Christmann    (tuba)

John Defferary               (cl)

Reimer von Essen         (cl, sax)

Tommie Harris Trio

Jutta Klauer                    (b)

Jan Luley                        (p, voc)

Ignaz Netzer                   (g, voc, harp)

Klaus Pehl                      (sax)

Dirk Raufeisen                (p) 

Horst Schwarz                (tp, voc)

Johannes Schädlich       (b)

Engelbert Wrobel            (sax)


 

 

Am Freitag,  17. September 2010 um 20 Uhr in der Kulturscheune war zu Gast

 

 

Ein ganz besonderer Leckerbissen

 

 

 

Martin Schmitt Pianosolo


aus München, in Liederbach bestens bekannt und beliebt durch seine Konzerte mit Piano Power (zusammen mit Joja Wendt und Bernd Lhotzky) und seinen fulminanten Auftritt mit seinem Trio, kommt dieses Mal wieder zu einem Solokonzert zu uns. Er ist nicht nur einer unserer besten Jazzpianisten, sondern auch ein wunderbarer Sänger und Entertainer mit herzerfrischendem Humor, der es immer wieder versteht, sein Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureißen. Seine Vielseitigkeit am Piano ist frappierend. Traditioneller Blues, Boogie Woogie und Harlem Stride wird ergänzt durch Eigenkompositionen (auch mit eigenen Texten) und Rock- und Beat-Stücke der heutigen Zeit. Martin Schmitt ist auf vielen Festivals in ganz Europa zu Hause (z.B. Montreux, Paris, Ascona, Burghausen, Baden Baden). Fernsehauftritte, Direktübertragungen seiner Konzerte z.B. aus dem Münchner Lustspielhaus oder vom Boogie Festival Baden Baden und seine jährlichen Veranstaltungen im ausverkauften Prinzregententheater in München bestätigen die große Beliebtheit des jungen Pianisten ebenso, wie Auftritte mit Inga Rumpf, Bill Ramsey, Hazy Osterwald, Chet Baker u.a. seine internationale Klasse.

 

Dieser Mann heißt Schmitt.

 

In der Tat! Wer ihn allerdings mit geschlossenen Augen wahrnimmt, der könnte leicht annehmen, vor ihm sänge, spiele und kalauere gerade entweder Herr Williams, Herr Cullum oder Herr Bublé.

 

Denn hinter dem Allerweltsnamen steckt ein begnadeter, wieselflinker Pianist, ein viriler, unwiderstehlicher Sänger, ein virtuoser Unterhaltungskünstler mit einem Sensor für stets scharfsinnigen Humor und ein bayerischer Kosmopolit, bei dem die stilistischen Schranken im Minutentakt purzeln.

 

Diejenigen, die Martin Schmitt wegen seines Karrierestarts in den 1980er Jahren als Blues-Crooner oder Rhythm-&-Blues-Shouter abgespeichert haben, kennen nicht einmal die halbe Wahrheit. Unter der Oberfläche schlummert eine feine Affinität zum Jazzpiano, der ungekünstelte Spaß an R&B, Ragtime und Pop und die Leidenschaft für Soul.

 

Nun präsentiert Schmitt erstmalig von seinem neuen Album neben seinen rasanten Stepptänzen auf der Tastatur auch selbstironische und nachdenkliche eigene Songs in deutscher Sprache. Spätestens damit wird sich sein Name unauslöschlich ins kollektive Gedächtnis einbrennen.

 

Die Welt: „Improvisationsgenie spielt mit Tasten wie mit Worten“.

 

Münchner Merkur:  „Martin Schmitt muss man erleben. Er ist Pianist, Virtuose und Unterhalter auf einem Niveau, das durch Superlative nicht auszudrücken ist. „Seine Konzerte sind ausverkauft, anspruchsvoll, großes Entertainment“

 

Neue Westfälische: „Pointiertes Klavierkabarett, wunderbare Songs und geballte Charmeoffensive“.

 

Seit 13 Jahren ist Martin Schmitt unserem Jazzclub freundschaftlich verbunden und nur dieser Freundschaft verdanken wir seinen Solo-Auftritt, denn inzwischen ist er zu einem vielgefragten Star der Jazzszene geworden, der normalerweise große Konzertsäle füllt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sa. 30. Oktober, 20.00 Uhr  "Jazz in der Scheune“
         Frank Roberscheuten Hiptett feat. Howard Alden und Shaunette Hildabrand
         Frank Roberscheuten NL (cl, sax)
         Olaf Polziehn D (p)
         Ingmar Heller D (b)
         Joost van Schaik NL (drms)
         Shaunette Hildabrand USA (voc)

         Howard Alden USA (g)

 

 

Frank Roberscheuten Hiptett feat. Howard Alden und Shaunette Hildabrand

  

Als Abschlusskonzert unseres Jubiläumsjahres „25 Jahre Liederbacher Jazzclub“ präsentieren wir bei „Jazz in der Scheune“ am 30. Oktober noch einmal etwas ganz besonderes.

Mit dem Frank Roberscheute Hiptett feat Howard Alden und Shaunette Hildabrand kommt eine großartige Swingbesetzung nach Liederbach.

 

Frank Roberscheuten (NL) Klarinette, Tenorsaxophon, Altsaxophon

 

1962 in Valkenswaard, Holland geboren, studierte Frank am Brabants Konservatorium der Stadt Tilburg klassische Klarinette, bevor er sich ganz dem Jazz zuwandte. Er nahm sich die besten Musiker der Jazzgeschichte zum Vorbild. Für die Klarinette waren dies Interpreten des New Orleans Jazz wie Jimmy Noone, Barney Bigard und George Lewis. Später interessierten ihn auch Exponenten der Swing-Epoche wie Artie Shaw und Benny Goodman. Für das Altsaxophon begeisterten ihn Benny Carter, Charlie Parker und Johnny Hodges und für das Tenorsax Coleman Hawkins, Lester Young und Stan Getz. Als Solist hat Frank schon mit fast allen europäischen Bands gespielt, z.B. „The Dutch Swing College Band“, „The Barrelhouse Jazzband“ und „Les Haricots Rouges“. Er zählt zu den gefragtesten Musikern des Traditional und Swing Jazz in der internationalen Jazzszene und war bei Jazzfestivals zu hören wie am Waiheke Island Of Jazz, Clearwater Beach und North Sea Jazzfestival. Dazu kommen diverse Fernsehauftritte mit „The Beau Hunks“ und „The Swingcats“. In Liederbach ist er ein gern gesehener Gast.

 

Shaunette Hildabrand (USA) voc

Die aus Oklahoma stammende Sängerin hat sich nach klassischer musikalischer Ausbildung in New York und Texas ganz dem Jazz der 30er und 40er Jahre verschrieben. Sie tourt europaweit mit vielen Jazzgrößen und ist des öfteren als Dozentin tätig. Ihr großes Vorbild ist Billie Holiday. Shaunette tritt vor allem in Deutschland, Holland, Belgien und der Schweiz auf mit Musikern wie Dan Barrett, Hazy Osterwald, Franz Jackson, Truck Parham, Jim Galloway und Tom Baker.

 

Howard Alden (USA) g

 

Im Alter von 10 Jahren begann Howard Alden Gitarre zu spielen und trat schon als Teenager in Los Angeles öffentlich auf. Dort freundete er sich mit dem Posaunisten Dan Barrett an, mit dem er 1982 nach New York City zog, wo er mit diversen Jazzgrößen auftrat wie Dizzy Gillespie, Woody Herman, Bud Freeman, Benny Carter und Clark Terry, um nur einige zu nennen. 1999 spielte er die Melodiegitarre und komponierte für den Soundtrack zu Sweet an Lowdown unter der Leitung von Woody Allen.

Kontrabassist Ingmar Heller (D) wurde 1967 geboren, spielte zunächst Schlagzeug, Piano und E-Bass, bis er sich 1984 endgültig seiner wahren Leidenschaft, dem akustischen Bassspiel zuwandte. Er studierte bald darauf an der Musikhochschule Köln und entwickelte sich schnell zu einem der begehrtesten und meistbeschäftigten Freelance-Musiker Deutschlands. Sein u.a. durch Ray Brown inspiriertes, aber gänzlich eigenständiges Spiel zeichnet sich durch einen voluminösen, natürlichen Sound und eine ausgefeilte Spieltechnik aus. Er hat ein enormes Swingvermögen und ist nicht nur ein virtuoser Solist, sondern auch ein ausgezeichneter Begleiter, der in den verschiedenen Musikrichtungen zu Hause ist.

 

Olaf Polziehn (D) p

 

Ist inzwischen einer der großartigen Jazzpianisten des Swing, Bebop und Mainstream. Olaf Polziehn ist mit vielen hervorragenden Besetzungen auf Tournee, so auch vor Jahren ,it Engelbert Wrobels Swing Society in Liederbach. Seit einigen Jahren ist Olaf Dozent an der Musikhochschule in Graz.

 

Joost van Schaik (NL) drms

 

Begann mit 6 Jahren Schlagzeug zu spielen und gehörte bereits mit 12 Jahren zur Dixieland-Band seines Vaters. Mit 16 Jahren studierte er am Konservatorium in Zwolle und nahm zusätzlich Privatunterricht bei bei Drummern wie John Engels, Han Bennink, Jeff „Tain“ Watts und Kenny Washington. Joost gilt in der Jazzszene als versierter Schlagzeuger und einfühlsamer Begleiter, dessen virtuoser Stil bei großen Konzerten und Festivals alle begeistert.

 

 

 

Am 26. November war es wieder soweit:

 

 

 

Sing Halleluja - Praise The Lord!

Das vorweihnachtliche Konzert am 26. November in der evangelischen Kirche Liederbach stand in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen der traditionellen, schwarzen Gospel-Musik. Dieses Genre versteht es wie kaum ein anderes, Künstler und Publikum zu einer gemeinsam feiernden Gemeinschaft verschmelzen zu lassen.

 Bestens bekannte Solisten garantierten für die hohe musikalische Qualität des Programms.

Da war zum Einen die warme und einfühlsame, in rhythmischen Passagen aber auch immer mitreißend phrasierte Stimme von Tommie Harris; Sänger, Schlagzeuger und Gentleman der alten Schule.

 Den weiblichen Part bestritten Caroline Mhlanga und Joyce Lyle. Während Joyce aus Detroit den typisch amerikanischen Background von Gospelkirche, Musikstudium und harter Arbeit im kommerziellen Musikbetrieb in Los Angeles und Hollywood einbringt, bereichert Caroline mit afrikanischen Wurzeln und europäischer Musikausbildung das überlieferte Gospel Repertoire mit neuen, eigenen  Interpretationen.

 Unterstützt wurden die Sänger durch den langjährigen Arrangeur und Mentor des Gospel Jamboree, Bernd Hasel am Bass und den vielseitigen Pianisten Frank Spannaus.

„Gospel & Spiritual zum Advent“

 

    Gospel Jamboree

 Die Sängerin Caroline Mhlanga aus Südafrika stammt aus einer hochmusikalischen Familie. Der Name Mhlanga steht in Südafrika für große Musikalität. Mit 14 Jahren sammelte sie erste Bühnenerfahrungen und ist heute eine gefragte Solistin vor allem im Spiritual- und Gospelgesang.

Sie ist inzwischen als Solistin mit vielen bekannten Gospelgruppen wie den Young Voices, den Millenium Singers, den Rich Cotten Singers und als Altistin der Jamboree Singers unterwegs gewesen.

 Die Sängerin Joyce Faber-Lyle aus Denver (USA) studierte am Loretto Heights College in Denver Musik (mit Schwerpunkt Gospel) und Tanz (Ballett und Jazz-Dance). Sie war bei Studio-Aufnahmen in Los Angeles und Hollywood als Background-Sängerin und als Vorgruppe bei Live Shows für Tina Turner u.a. dabei. Auf Europatournee war sie mit der John West Big Band und diversen anderen Showbands und auf Gospeltourneen mit den Jackson Singers.

 Tommie Harris drums, voc (USA)

in Alabama geboren, ist wegen seines Feelings einer der meistgefragten Drummer der europäischen Jazzszene, Begleiter vieler großer Jazzstars und in allen Stilrichtungen zu Hause. Auch als Blues- und Gospelsänger hat er sich einen Namen gemacht, gehört inzwischen zur Spitzenklasse und verfügt über ein enormes Repertoire. 1987 bekam Tommie Harris auch in seiner Heimat die verdiente Anerkennung durch die Aufnahme in die „Alabama Jazz Hall of Fame“. Seine Auftritte z.B. mit Lillian Boutté, Thomas L’Etienne, Gene „Mighty Flea“ Conners, Dirk Raufeisen, seiner First Class Blues Band oder bei den Gospel-Konzerten waren immer Höhepunkte. Mit der großen Blueslegende Luther Ellison war Tommie Harris weltweit auf Tournee. Seit vielen Jahren gehört er zu den Freunden des Liederbacher Jazzclubs.

 Weitere Besetzung:

Bernd Hasel (D) Kontrabass / Chor

Frank Spannaus (D) Piano

 

 

 

Stand: