Archiv 2004

 

Liederbacher Jazzclub e.V. Jazz in der Scheune

Am Sa, 31. Januar Jazz in der Scheune, 20 Uhr war bei uns die

Allotria Jazz Band aus München

zu Gast.

Die Allotria Jazz Band ist eine der profilierten Musikgruppen des klassischen Jazzstils in Europa. 1969 in München gegründet hat sie 16 LPs und CDs publiziert und 1989 die "Goldene Schallplatte" der Schweizer Fa.  Turicaphon erhalten. Neben der Einspielung zahlreicher Rundfunk- und Fernsehproduktion im deutschen Sprachraum schuf sich die Band ihre Reputation durch die Teilnahme an einer Vielzahl von internationalen Festivals. Gastspiele in 12 Ländern Europas und des nahen Ostens sowie mehr als 30 Konzertreisen in die USA und nach Kanada. Gemeinsame Auftritte mit Stars aus den Orchestern von Armstrong, Ellington, Goodman und Condon wie Peanuts Hucko, Harold Ashby, Scott Hamilton, Waren Vaché, Wild Bill Davison, Billy Butterfield, Trummy Young, Ralph Sutton etc. zählen zu den weiteren Highlights der Bandgeschichte.
Das Repertoire der Allotria Jazz Band umfasst Kompositionen aus den ersten 4 Jahrzehnten des vorigen Jahrhunderts - Titel aus den Stilrichtungen des Ragtime, New Orleans, Blues, Boogie und besonders des Dixieland und Swing. Ihre stilistische Flexibilität die sie befähigt, zum Erfolg von Jazzfestivals, Stadtfesten, Firmenjubiläen, Geburtstagsfeiern, Konzertveranstaltungen etc. gleichermaßen beizutragen geht keineswegs auf Kosten eines charakteristischen Bandsounds. Die Allotria Jazz Band  versteht es vielmehr, die individuell verschiedenen Persönlichkeiten der Musiker zu einem unverwechselbaren klanglichen Gesamtbild zusammen zu fügen. Dazu gehören eine unwiderstehlich swingende Rhythmusgruppe wie auch der strahlende vierstimmige Bläsersatz mit 2 Trompeten und die Arrangements im Stile einer Small Big Band der 30er Jahre.
Alle 8 Musiker der Allotria Jazz Band sind hochkarätige Musiker von denen die meisten als Solisten oder Bandleader auch separate, eigene Karrieren vorweisen können. Die Konstanz der Besetzung der Allotria Jazz Band in den letzten Jahren zeigt die übereinstimmende Intention und den Erfolg des gemeinsamen Zieles innerhalb gerade dieses Orchesters:

Mit erfrischender, swingender Jazzmusik die Atmosphäre der frühen Jahre des vergangenen Jahrhunderts lebendig zu erhalten.

 

  Die Musiker:

Rainer Sander cl, as, ld

Colin T. Dawson tp, voc
Stephan Zimmermann tp
Fritz Stewens tb
Thilo Wagner p
Jürgen Hinz g
Peter Cischeck b
Gregor Beck dms

näheres zur Allotria Jazz Band im Internet unter: http://www.allotriajazzband.de/  (bringt aber nicht viel, ist zZt. noch im Umbau)

Und hier die Bilder:

           

        

 


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Am Samstag, dem 20. März "Jazz in der Scheune", 20 Uhr kamen

Engelbert Wrobel's Hot Jazz Trio feat. Cynthia Sayer

Der Liederbacher Jazzclub präsentierte wieder einmal eine Jazzbesetzung der besonderen Klasse. Engelbert Wrobel (cl, sax), Henning Gailing (b) und der Stargast aus den USA Cynthia Sayer (bjo, voc) boten Jazz vom Feinsten. Mit Cynthia Sayer kam wieder einmal ein Weltstar des Jazz nach Liederbach.
ENGEBERT WROBEL entdeckte als vierzehnjähriger Gymnasiast an der Musikschule seine Liebe zum Jazz und bereits mit sechzehn gründete er seine erste Band, die "Happy Jazzmen" und es gab auch bereits die ersten Preise beim Landesmusikwettbewerb "Jugend jazzt".  Die weitere Karriere war damit schon fast vorgezeichnet: Stabsmusikkorps während dem Wehrdienst, Studium für klassische Klarinette und 1986 bis 1989 Profimusiker bei "Rod Mason & his Hot Five" anschließend entstand die SWING SOCIETY.

Die Musiker:

Cynthia Sayer (bjo, voc)

Die Multi-Instrumentalistin Cynthia Sayer ist sowohl eine international anerkannte Jazz-Banjospielerin als auch Sängerin. Cynthia hat mit weltbekannten Musikern wie Woody Allen, Dick Hyman, Bill Cosby, George Segal, Bucky Pizarelli, Kenny Davern, Dick Wellstood, Bob Wilber, Doc Cheatham, Warren Vaché und Ken Peplowski gearbeitet. Sie tourt regelmäßig um den ganzen Globus und tritt weltweit in Konzerten und bei Festivals auf.
Sie ist Pianistin und Sängerin in Woody Allen’s New Orleans Jazz Band und wirkte in dessen preisgekröntem Film „Wild Man Blues“ mit.
Cynthia spielte Banjo mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur bei verschiedenen Aufführungen der „Rhapsody in Blue“ und trat im Weißen Haus sowie in der Carnegie Hall und im Lincoln Center auf. Sie ist auf den Soundtracks der Filme „Purple Rose Of Cairo“, „Sophie’s Choice“ sowie „Bullets Over Broadway“ zu hören. Unzählige Male trat sie in den USA und Europa bei verschiedenen Radiosendungen auf.
Beim internationalen Dixielandfestival in Dresden im Jahr 2000 erhielt sie den Festival-Preis und wurde als ein „Pionier des neuen Banjo-Stils“ beschrieben als „....eine außergewöhnliche Künstlerin, die ohne vordergründige Show-Gimmicks ihr Publikum fesselt und unterhält.“
1999 errang sie den 2. Platz bei der Wahl zum „Favorite Living Banjo Player“ durch die Leser des „The Mississippi Rag“, einer der führenden amerikanischen Jazz-Zeitschriften. Im gleichen Jahr wurde sie von der Banjo-Fachzeitschrift „The Resonator“ zur besten Banjo-Spielerin gekürt, wie schon 1988 vom „Frets Magazin“.
Cynthia komponierte zahlreiche Radio- und TV-Jingles, die in New York City und Umgebung einen hohen Wiedererkennungswert erreichten. Ihr Banjo-Spiel, ihr Gesang und ihr schauspielerisches Talent erhielten phantastische Kritiken. Außerdem war sie „Official Banjoist Of The New York Yankees“.

 Engelbert Wrobel (cl, as, ts)

ist durch sein kraftvolles, brillantes und ausdrucksstarkes Spiel einer der renommiertesten Swing- und Hotjazz-Klarinettisten und –Saxophonisten Europas. Bereits mit 16 Jahren gründete „Engel“ seine erste Jazzband, die „Happy Jazzmen“, mit der er unter anderem den Wettbewerb „Jugend jazzt“ gewann. Schon während seines klassischen Klarinettenstudiums war er Mitglied in „Rod Mason’s Hot Five“, mit der er zwischen 1986 und 1989 durch ganz Europa tourte, bis er 1989 seine eigene Band, die „Swing Society“ gründete. Es folgten zahlreiche Club- und Festival-, Radio- und Fernsehauftritte, welche die Band zuerst in Europa, dann weltweit bekannt machten.
Engelbert Wrobel spielte in seiner Karriere schon mit vielen Weltstars des Jazz zusammen, darunter Clark Terry, Harry „Sweet“ Edison, Louis Bellson, Doc Cheatham, Chris Barber, Charly Antolini, Hazy Osterwald, John Defferary und Greetje Kaufffeld. Engelbert Wrobel ist außerdem Solo-Klarinettist des „King of Swing Orchestra“, das die Big-Band-Musik Benny Goodmans pflegt.

Henning Gailing (b)

trat zum ersten Mal in Liederbach auf. Ihm geht der Ruf voraus, einer der hervorragendsten und virtuosesten Bassisten Deutschlands zu sein. Im Kölner Raum ist er bestens bekannt und einer der gefragtesten Bassisten, dessen Spiel sich durch bodenständiges Groove und melodiöses Solospiel auszeichnet.

näheres im Internet unter: http://www.jazzservice.de/wrobel-bio.html


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Sa 8. Mai "Jazz in der Scheune", 20 Uhr

Old Times Blues & Boogie Duo

Das Gitarren/Piano Duo gilt als eine der authentischsten und innovativsten Bluesformationen diesseits des Atlantiks und die führende deutsche Formation wenn es um den klassischen und akustischen Blues geht.

Seit 1986 besteht dieses Duo von Ignaz Netzer und Thomas Scheytt.

Was die beiden ihrem Publikum bieten sprengt  die Granzen des europäischen Blues- und Boogiefeelings. "Woher sie soviel schwarze Emotionalität nehmen, bleibt auch nach dem Konzert ein Rätsel" begeisterte sich die "Süddeutsche Zeitung".

Heiße Blues- und rasante Boogierhythmen  werden das Publikum begeistern. Das blinde Verständnis dieser beiden Ausnahmemusiker und die Virtuosität und außergewöhnliche Beherrschung ihrer Instrumente ist Garant für ein außergewöhnliches Musikerlebnis.

Das Duo ist auf allen wichtigen Jazzfestivals präsent und mit vielen Auszeichnungen bedacht worden. So erhielt es für seine Vielseitigkeit, Bühnenpräsenz und sein Bluesfeeling beim "Internationalen Hot Jazz Festival" des Südwestfunks im Europapark Rust den Audience Award als beliebteste Band. 

Ignaz Netzer (Gitarre, Bluesharp, Gesang)
ist ein Virtuose an der Gitarre. Besonders bemerkenswert ist seine "Slide-Technik", mit der er bisher nicht gehörte Töne erzeugt. Er beherrscht die Mundharmonika gleichermaßen und ist ein außergewöhnlicher Bluessänger. Die Presse schrieb u.a.: "Ignaz Netzer wurde wohl mit dem Wasser des Mississippi getauft".

Thomas Scheytt  (Piano)
ist sowohl ein einfühlsamer Begleiter als auch ein rasanter Boogie-Pianist. Mit seinen rasenden Boogie-Soli bringt er das Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen.

Der als Blues- und Boogiepianist der Extraklasse und "Piano-Wunder" von der Presse gelobte Pfarrersohn hat sich auch einen Namen als Solist seines Trios "Boogie Connection" gemacht.

Thomas Scheytt    &    Ignaz Netzer

 

Näheres im Internet unter: http://www.bluesandboogie.de/duo.htm

 

Am Samstag, dem 11. September 2004 zeigten wir

          
 

Piano Kontraste

 

Dieses spannende Jazzthema hat sich der Liederbacher Jazzclub ausgedacht und dafür zwei junge Pianisten der Extraklasse eingeladen. Die beiden Pianisten gehören einer Generation an, sind aber in ihren Stilrichtungen und ihrer Technik grundverschieden. Aber eines haben sie gemeinsam: eine unglaubliche Musikalität und Virtuosität. Beide sind international bekannt, waren auch schon mehrmals in Liederbach, haben aber noch nie ein gemeinsames Konzert gegeben.

 

Bernd Lhotzky aus München spielt am liebsten Harlem Stride Piano, aber auch den Swing der 30er und 40er Jahre. Cole Porter, Fats Waller, James P. Johnson, Teddy Wilson, Duke Ellington und viele andere aus dieser Zeit sind seine Favoriten.

Diesen Pianisten der Extraklasse brauchen wir unseren Liederbacher Fans eigentlich nicht mehr vorzustellen. Seine Auftritte seit 1995 mit Trevor Richards, Piano Power, Echoes of Swing und Dan Barrett sind unvergessen. Mit 6 Jahren begann er mit dem Klavierunterricht, errang bereits 2 Jahre später Preise bei Klavierwettbewerben und nahm schon als 14-jähriger Kompositionsunterricht. Seine gründliche klassische Ausbildung am Richard-Strauß-Konservatorium lässt sich nicht verleugnen. Seine erste, 1993 aufgenommene CD war schon nach 3 Monaten ausverkauft. Seitdem sind zahlreiche CDs dazugekommen. Bernd gilt heute schon als einer der besten Stride-Pianisten der Welt und wird in einem Atemzug mit Louis Mazetier und Ralf Sutton genannt. 1998 erhielt er den „Grand Prix du Disque de Jazz“ zuerkannt. Auch als Komponist hat er sich bereits einen Namen gemacht und schrieb u.a. die Musik für einige deutsche Kinofilme. Trotz seiner Auftritte in der ganzen Welt zeigt er immer wieder seine Verbundenheit mit dem Liederbacher Jazzclub, indem er Zeit findet für Konzerte ganz besonderer Art in Liederbach, wie z.B. die Gala mit Dick Hyman im letzten Jahr und jetzt dieses mit Dirk Raufeisen.

 

Dirk Raufeisen „Mister Jazzfingers“ aus Büdingen hat sich schwerpunktmäßig den modernen Swingdarstellungen und dem Mainstream der 50er Jahre bis heute verschrieben. Oskar Peterson, Duke Ellington, Errol Garner u.a. sind seine Lieblingskomponisten. Dirk zeigte 1988 bei einer Session erstmals in Liederbach sein Können, damals noch an verschiedenen Instrumenten und ist seither eng mit dem Liederbacher Jazzclub verbunden.

Inzwischen ist Ihnen Dirk Raufeisen durch viele Jazz- und Gospelkonzerte schon lange kein Unbekannter mehr. Er ist ein Virtuose der swingenden Stile des Jazz, des Blues und des Boogie. Sein unverkennbarer eigener Stil, technische Perfektion und improvisatorische Spontaneität zeichnen ihn aus. Die genretypischen wuchtigen Akkorde und rhythmische Aufputschung der Gospelmusik beherrscht er ebenso mit leichter Hand. Dazu kommen dann filigrane Umspielungen, Stilverschneidungen und längere Improvisationen. Durch seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit zählt er zu den besten Pianisten in der deutschen Musikszene. Zeugnis für sein musikalisches Können sind zahlreichen CDs, die auch die Grundlage sind für seine Mitwirkung bei vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen, sowie seine vielen Auftritte im In- und Ausland mit großen Stars der Jazz- und Gospelszene (z.B. Lillian Bouttée, Thomas L’Etienne, Gretje Kauffeld, Charly Antolini, Jimmy Woode und vielen anderen) Zu seinen Auszeichnungen ist kürzlich der Kulturpreis 2002 des Wetteraukreises hinzugekommen.

 

 

Am Samstag, dem 6. November traten bei uns auf:

Joe Wulf and The Gentlemen of Swing

  

Die Band gehört zu den besten Swingformationen Europas. Sie zelebrieren auf der Bühne

klassischen Jazz und berauschenden Swing der 30er und 40er Jahre ganz in der Tradition

der damals weltberühmten Bands von Louis Armstrong, Duke Ellington etc. Sie begeistern

mit ihrer großartigen Solistik und ihrem einzigartigen swingenden Stil.

 

Joe Wulf (Iead, tb, voc)

zählt zu den besten Jazzposaunisten Europas. Er begann mit 9 Jahren Posaune zu spielen und studierte

 an der Musikhochschule in Köln Posaune. Als Solist in verschiedenen Bands (Pierre Paquett, Rod

 Maison) machte er schnell auf sich aufmerksam. Durch zahlreiche Schallplattenauf- nahmen, CDs, Funk-

 und Fernsehauftritte sowie bei Jazzfestivals in ganz Europa erwarb sich Joe Wulf einen erstklassigen

 Ruf. Er trat mit vielen internationalen Jazzgrößen auf wie Chris Barber, Pete York, Dan Barrett, Benny

 Waters, Spiegel Wilcox, AI Grey, Red Holloway, Jimmy Woode u.a. Seit 1992 leitet Joe Wulf die

 hochkarätigen internationalen Formationen "Joe Wulf and The Gentlemen of Swing" und "Joe Wulf and

 his Orchestra". Darüber hinaus unterrichtet er als Dozent im Fachbereich Jazz an der Musikhochschule

 in Köln.

 

Terrence Ngassa (tp)

aus Kamerun ist einer der interessantesten Musiker der "Neuen Generation". Sein unglaublich

 swingender Stil basiert auf der Spielweise alter Meister wie Louis Armstrong, Roy Eldridge und Joe

 Newman. Terrence erhielt seine ersten Trompetenstunden im Alter von 12 Jahren. Von seinem Vater,

 Lead- Trompeter im "Cameroon National Orchestra", erbte er die Begeisterung für amerikanischen Jazz,

 Swing und Blues.

Terrence Ngassa ist ein begehrter Solist und spielte u.a. mit solch renommierten Musikern wie Elvin

 Queen (USA), Eric Lelan (F), Stephane Kochoyan (F) und Bill Dobbins (USA). Seine Tourneen führten

 ihn durch Italien, Russland, Frankreich, USA, West- und Zentral-Afrika. Joe Wulf entdeckte und förderte

 sein Talent an der Musikhochschule Köln und holte ihn 2001 in seine Band.

 

Francois DeRibauPierre (ci, as, ss)

wuchs in Lausanne (CH) auf und erhielt schon sehr früh Klavier-, Saxophon- und Klarinettenunterricht.

Ab 1995 studierte er Klarinette, Saxophon und Arrangement an den Musikhochschulen in Köln und

Brüssel. Bereits in Lausanne leitete er verschiedene eigene Formationen, für die er komponierte und

arrangierte. Er ist Mitglied mehrerer Jazzformationen verschiedener Stilrichtungen in Brüssel und Köln

und stand bereits mit Michael Brecker, Dave Liebmann, Benny Golson, Buster Williams und US-

Präsident Bill Clinton auf der Bühne.

 

Seit dem Jahr 2001 ist Francois DeRibaupierre Mitglied in Joe Wulfs Sextett und trägt mit seinem

Können zu dem so typischen Sound der Gentlemen of Swing bei.

 

Christian Nemet (p)

Der Ungar gehört zu den Newcomern der internationalen Szene. Seine klassische Ausbildung ist die

Basis für seine überragende Technik und Virtuosität. Dass er schon jetzt einer der meistbeschäftigten

Musiker im Jazz ist, spricht für ihn und seinen Stil. Er arbeitete u.a. erfolgreich mit Bill Dobbins, Lorenzo

Petrocca, Roy Williams, Jimmy Woode und Oskar Klein zusammen. Christian Nemet ist als begehrter

Studiomusiker auf zahlreichen CD-Produktionen zu hören, u.a. mit George Masso und Dan Barrett.

Eines seiner großen Vorbilder ist der weltbekannte Stride-Pianist Ralph Sutton. Seit dem Jahr 2000

spielt Christian Nemet bei den Gentlemen of Swing.

 

Bert Thompson (b)

aus den USA spielte sich als langjähriger Weggefährte von Lionel Hampton, Dizzy Gillespie und Dexter

 Gordon an die Spitze der Jazzbassisten. In Joe Wulfs Formationen bildet er mit seinem Bass das

 swingende Fundament. Seine gestrichenen Bass-Soli sind einzigartig und bestechen in Musikalität und

 Interpretation.

Seit dem Jahr 1995 ist Bert Thompson festes Mitglied der Band

 

Will Lindfors (dr)

der aus Kalifornien (USA) stammende Superdrummer gehört zu den swingendsten Schlagzeugern der

 internationalen Jazzszene. Sein Timing und seine Dynamik sind unvergleichlich und seine Soli

 atemberaubend. Die dreißigjährige Karriere des Ausnahmemusikers führte ihn um den gesamten

 Erdball. 1998 erhielt er den deutschen Fachmedienpreis als bester Schlagzeuger. Will Lindfors ist bereits

 seit 1992 ständiges Mitglied der Joe Wulf Band.

 

Am Samstag, dem 11. Dezember war in der evang. Kirche Liederbach um 20:00h wieder unser traditionelles Gospelkonzert angesagt:

 

Lillian Boutté and friends

        

 

Gospel & Spiritual zum Advent

 

Dieses Konzert ist insofern einmalig, als diese großartige Besetzung nur für das Konzert in Liederbach zusammengestellt wurde und somit nur einmal auftritt.

 

Lillian Boutté (voc)
ist in Sachen Jazz und Gospel ein Weltstar und auf der ganzen Welt zu Hause. Ihre Heimatstadt New Orleans verlieh dieser großartigen Sängerin auf Grund Ihres Könnens und Ihres Engagements den Titel “Offizielle Botschafterin des Jazz”, einen Titel, den vor ihr nur Louis Armstrong tragen durfte. Lillian Bouttés temperamentvoller, mitreißender Gesang begeistert das Publikum rund um den Erdball. Ihre Auftritte bei Jazzfestivals, Funk und Fernsehen und in Filmen mit beinahe allen großen Stars des Jazz und Gospel sind immer ein Erlebnis.

 

Tommie Harris (voc)
in Alabama geboren, ist wegen seines Feelings einer der meistgefragten Drummer der europäischen Jazzszene, Begleiter vieler großer Jazzstars und in allen Stilrichtungen zu Hause. Inzwischen gehört er als Blues- und Gospelsänger zur Spitzenklasse. Er ist seit seiner Kindheit eng mit der Gospelmusik vertraut, sang dort in einer kleinen Gospelgruppe aus Familienmitgliedern und verfügt über ein enormes Repertoire. 1987 bekam Tommie Harris auch in seiner Heimat die verdiente Anerkennung durch die Aufnahme in die „Alabama Jazz Hall of Fame“. In Liederbach ist er ein gern gesehener Gast. Seine Auftritte z.B. mit seiner First Class Blues Band, Lillian Boutté, Thomas L’Etienne, Gene „Mighty Flea“ Conners oder bei den Gospel-Konzerten waren immer Höhepunkte. Mit der großen Blueslegende Luther Ellison war Tommie Harris weltweit auf Tournee.

 

„Lady Bass“ Lindy Huppertsberg (b, voc)
Europas bekannteste Kontrabassistin spielte nach ihren klassischen Studien an der Mainzer Universität in den Fächern Kontrabaß, Klavier und Gesang von 1979 bis 1989 bei der Barrelhouse Jazzband. 1987 gründete sie ihr eigenes Quartett „Lady Bass & Real Gone Guys“, ist Mitglied der Swinging Ladies und der Jazz Ladies und feiert große Erfolge in ganz Europa. Der kräftige, swingende Baß von Lindy Huppertsberg ist in vielen All-Star-Besetzungen sehr gefragt. Mit Jazzgrößen wie Harry „Sweets“ Edison, Arnett Cobb, Buddy Tate, Clark Terry, Al Grey, Red Holloway, Joan Faulkner und vielen anderen war sie auf Tournee, war Mitbegründerin des „International Jazz Festival at Sea“ und gehörte seit Anbeginn zu Ron Ringwood’s Gospel Messengers.

 

Dirko Juchem (as,ss, Querflöte)
Seine weltweiten Referenzen können sich sehen lassen. Auftritte mit Rolf Zuckowski, Zhomas Anders, Harald Juhnke, Barbara Dennerlein, im Circus Roncalli, Jethro Tull, Jazzkantine, SNAP oder mit der Mike Oldfield Band zeigen seine große Vielseitigkeit und Klasse. Bei mehr als 100 CD- und LP-Produktionen hat er bisher mitgewirkt und 7 Lehrbücher rund ums Saxophon veröffentlicht.
Die Presse überschlägt sich nach den Konzerten regelmäßig mit Lobeshymnen über den Saxophonisten und Flötisten. „Improvisationstalent Dirko Juchem fordert von seinen Querflöten und Saxophonen alles und spielt schlichtweg berauschend“. “Seine Soli jagen einem noch immer einen Schauer nach dem anderen über den Rücken“.

 

Dirk Raufeisen „Mister Jazzfingers“ (p, voc)
aus Büdingen hat sich schwerpunktmäßig den modernen Swingdarstellungen und dem Mainstream der 50er Jahre bis heute verschrieben. Oskar Peterson, Duke Ellington, Errol Garner u.a. sind seine Lieblingskompo-nisten. Sein unverkennbarer eigener Stil, technische Perfektion und improvisatorische Spontaneität zeichnen ihn aus. Die genretypischen wuchtigen Akkorde und rhythmische Aufputschung der Gospelmusik beherrscht er ebenso mit leichter Hand. Dazu kommen dann filigrane Umspielungen, Stilverschneidungen und längere Improvisationen. Durch seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit zählt er zu den besten Pianisten in der deutschen Musikszene. Zeugnis für sein musikalisches Können sind zahlreichen CDs, die auch die Grundlage sind für seine Mitwirkung bei vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen, sowie seine vielen Auftritte im In- und Ausland mit großen Stars der Jazz- und Gospelszene (z.B. Lillian Bouttée, Thomas L’Etienne, Gretje Kauffeld, Charly Antolini, Jimmy Woode und vielen anderen) Zu seinen Auszeichnungen ist zuletzt der Kulturpreis 2002 des Wetteraukreises hinzugekommen.

 

Tobias Schirmer (drms)
1982 in Fulda geboren, gehört Tobias zu den größten Talenten der letzten Jahrzehnte in Deutschland  am Schlagzeug. Dreimal wurde er 1. Preisträger beim Hessischen Wettbewerb „Jugend jazzt“ und 5 Jahre lang war er Percussionist und 1. Schlagzeuger beim Landesjugendjazzorchester Hessen. Trotz seiner Jugend ist Tobias Schirmer schon mit vielen großen Stars der internationalen Jazzszene aufgetreten (z.B. mit Günter Lenz, Gustl Mayer, Flip Gehring, Axel Zwingenberger, Colin Dawson, Bill Ramsey), war mit dem LJJO auf Tournee in Kanada und begleitete dort den Weltklasse-Organisten Joey DeFrancesco. Zur Zeit studiert er an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Mark Lutz klassisches Schlagwerk. Tobias besticht durch sein enormes Timekeeping und seine Einfühlsamkeit in die Stilistik seiner Mitspieler.

 

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