Archiv 2002

 

Am Samstag, dem 26.Januar 2002 war im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune der Pianist

Bob Barton

mit

Harlem Stride, Blues, Swing
und 
Boogie Woogie

ein Erlebnis.

Bob Barton,


(Bei uns trug er die Haare allerdings kürzer, als auf dem Foto)

der in der Schweiz lebende Engländer, besticht durch eine unglaubliche Technik, Virtuosität und Vielseitigkeit am Piano. Von Ragtime, Harlem Stride, Boogie und Blues bis zum Bebop beherrscht Bob alles perfekt. Zudem ist er ein großartiger Sänger. Viele Stücke sind mit typisch britischem Humor gewürzt.
Bob Barton hat mit vielen Stars der Jazzszene getourt. Unvergessen ist das "International Trio" aus den 70er Jahren geblieben, in dem er mit Trevor Richards und John Defferary zusammen eines der weltbesten Trios bildete, die es je gegeben hat.
Wer erleben wollte, was ein Mann mit einem Klavier alles machen kann, durfte Bob Barton nicht versäumen. Die einzige Internetadresse, die wir als halbwegs brauchbar ansehen:
http://www.jtr-agency.ch/europe.htm


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Am Freitag, dem 22. Februar 2002 wurde in der Liederbachhalle eine

Swing Gala

mit dem

Echoes of Swing
Orchestra

zur Aufführung gebracht.

Die Besetzung:

Echoes of Swing

 

 

 

Bernd Lhotzky

p

Collin Dawson tp
Chris Hopkins as
   
Swing Cats  
   
Shaunette Hildabrand voc
Frank Roberscheuten ts, cl
Dirk van der Linden g
Karel Algoed b
Onno de Bruyn dr

 

Mit dem Echoes of Swing Orchestra kam eine international besetzte Band nach Liederbach. Diese Formation war eine Zusammensetzung aus der deutschen Band "Echoes of Swing" und den niederländischen "Swing Cats"  und gilt derzeit als bestes Swing-Orchester. Die 8 Musiker von internationalem Ruf haben sich dem Swing der 30er - 40er Jahre (vor allem aber der Musik Teddy Wilsons) verschrieben, den sie mit selten gehörter Perfektion in möglichst originalgetreuen Arrangements präsentieren.


Die Swingcats


nochmals: Die Swingcats

Die Swingcats im Internet: http://www.swingcats.nl

Collin Dawson (USA)
fing schon mit 10 Jahren an Trompete zu spielen. Er absolvierte erfolgreich ein Trompeten-Studium am "College of Arts" in Newcastle und ist inzwischen gefeierter Solist auf allen großen Jazzfestivals. Sein brillantes Trompetenspiel erinnert stark an den großen Swing Trompeter Roy Elridge.

Chris Hopkins (USA) 


Chris Hopkins
 

in Princeton, New Jersey geboren, leitete schon mit 13 Jahren seine eigene Band. Er hat sich vor allem als großartiger Pianist einen Namen gemacht und erst später dem Saxophon gewidmet. Chris spielt weltweit mit vielen großen Jazzstars und ist von den Jazzfestivals nicht mehr wegzudenken. Im Internet finden Sie ihn unter:
http://www.hopkins.de/

Bernd Lhotzky (F/D)


Bernd Lhotzky

Bernd Lhotzky brauchen wir unseren Liederbacher Fans eigentlich nicht mehr vorstellen. Durch seine Konzerte mit "Piano Power" und "Trevor Richards New Orleans Trio", bei denen er sein Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinriss, ist er hinreichend bekannt. Bernd Lhotzky ist zweifelsohne eines der größten Talente der letzten Jahrzehnte am Jazzpiano. Schon als Jugendlicher gewann er renommierte Klavierwettbewerbe, erhielt für seine CD Aufnahme mit Ralph Sutton den "Grand Prix du Disque de Jazz" und schrieb die Soundtracks zu zwei preisgekrönten deutschen Kinofilmen.. Im Internet finden Sie ihn unter:
http://www.lhotzky.de

Frank Roberscheuten (NL) ss, as, ts, ci
formierte vor zwölf Jahren die "Swingcats", die mittlerweile acht von der Kritik hochgelobte CDs hervorgebracht haben. Der Niederländer gehört zu den besten Klarinettisten und Saxophonisten Europas und hat als Solist von bemerkenswerter Reife bereits auf beiden Seiten des Atlantiks größte Beachtung gefunden. Er ist auf allen großen Jazzfestivals der Welt zu Hause, was auch seine Auftritte mit Musikern wie Clark Terry, Scott Hamilton, Lillian Boutté, Howard Aiden, Marty Grosz, Colin Dawson, Patrick Artero und vielen anderen belegen. Über 30 LP- und CD-Aufnahmen mit den Swing Cats und der Dutch Swing College Band sind Zeugen von seiner großen Klasse.

Shaunette Hildabrand (USA) voc
Die aus Oklahoma stammende Sängerin hat sich nach klassischer musikalischer Ausbildung in New York und Texas ganz dem Jazz der 30er und 40er Jahre verschrieben. Sie tourt europaweit mit vielen Jazzgrößen und ist des Öfteren als Dozentin tätig. Ihr großes Vorbild ist Billie Holiday. Shaunette tritt vor allem in Deutschland, Holland, Belgien und der Schweiz auf mit Musikern wie Dan Barret, Hazy Osterwald, Franz Jackson, Truck Parharn, Jirn Galloway und Torn Baker.

Dirk van der Linden (B) p, g
Der ungewöhnlich musikalische Multi-Instrumentalist (Hammond Orgel, Gitarre, Bass, Klavier) tritt in allen Ländern Europas auf und gibt Konzerte für etliche Radio- und Fernsehsender im In- und Aus- land. Schon in jungen Jahren spielte er mit "Toots" Thielemans, später mit amerikanischen Musikern wie Deborah Srown, "Mighty Flea" Conners, Leroy Jones und Charlie Gabriel. Seit 1996 ist er Mitglied der Swingcats.

Karel Algoed (B) b, sousa
Zählt seit fast drei Jahrzehnten zum Urgestein der europäischen Jazzszene. Sein Spiel zeichnet sich durch sein in Europa einzigartiges swingendes Timing aus, durch seine absolut stilreinen, fundierten Bassfiguren und vor allem durch seinen perfekten, natürlich-akustischen Bass-Sound. Er war Mitglied der Sammy Rimington Band, spielte während seiner zahlreichen Aufenthalte in New Orleans mit vielen Jazzgrößen der USA zusammen und ist in der traditionellen wie in der Swing-Szene ein heiß begehrter Begleiter.

Onno de Bruyn (NL)
galt bereits in jungen Jahren als musikalisches Wunderkind und wurde schon als 14 jähriger von den Jazz-Legenden George Probert und Mannie Klein als Schlagzeuger für ihre Band auf dem Breda-Jazzfestival engagiert. Onno verfügt über eine beeindruckend natürliche Technik und swingt immens, sowohl bei seiner dezent unterstützenden Besenarbeit wie bei seinen fulminanten, kraftvollen Soli, was ihn zu einem gefragten Musiker in vielen belgischen und holländischen Spitzenbands gemacht hat.


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Am Samstag, dem 27. April 2002 war im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

 

Dirk Raufeisen Trio
featuring:
Gustl Mayer
Siggi Gerhard

angesagt.

Die Besetzung:

Dirk Raufeisen

p

Günter Lenz

b

Keith Copeland dr
   
featuring:  
   
Gustl Mayer ts
Siggi Gerhard cl, Violine

 

 

(Dirk Raufeisens Internetseite ist noch im Aufbau, aber trotzdem schon sehenswert: http://www.diraton.de/)

Dirk Raufeisen (p),

Ihnen allen kein Unbekannter mehr, ist ein Virtuose der swingenden Stile des Jazz, z.B. Mainstream, Blues und Boogie. Sein unverkennbarer eigener Stil, technische Perfektion und improvisatorische Spontaneität zeichnen ihn aus. Durch seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit zählt er zu den besten Pianisten in der deutschen Musikszene. Zeugnis für sein musikalisches Können sind inzwischen 15 CDs, die auch die Grundlage sind für seine Mitwirkung bei vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen.

 Günter Lenz (b)
hat sich mit rundem Ton, Vitalität und enormem Drive in die Spitzengruppe der europäischen Bassisten gespielt. Bereits 1961 wurde er Mitglied des „Albert Mangelsdorff Quintetts“ (Asien-Tourneen) sowie des Jazzensembles des Hessischen Rundfunks und gehörte 1968/69 (und auch noch später) zu den „German All Stars“ (Südamerika-Tournee). 1977 gründete er die später mehrfach umbesetzte, heute noch existierende Gruppe „Springtime“. Der Bedeutung als hervorragender Bassist entspricht auch sein vielfältiges Wirken als sehr gefragter Komponist und Arrangeur.

 Keith Copeland (dr)
ist ein bekannter Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur. Er ist als Sohn des Trompeters Ray Copeland in New York geboren. Mit 10 Jahren bekam Keith bereits Schlagzeugunterricht. Ende der 60er Jahre tourte er 7 Monate mit Stevie Wonder. 1975 ging er für 3 Jahre als Dozent nach Berklee, dann zurück nach New York, wo er mit Sam Jones und Johnny Griffin arbeitete, ab 1986 mit Hank Jones, mit dem er 6 LPs aufnahm. Bis 1992 unterrichtete er an der „Rutger Unsiversity“, „Queens College“, „Long Island University“ und an der „New School University“ in New York, danach an vielen bedeutenden deutschen Musikschulen und gab zahlreiche Workshops. In den letzten Jahren stand er mit vielen namhaften Musikern zusammen auf der Bühne.

 Gustl Mayer (ts)
Der vitale Swinger, den Harry “Sweets“ Edison vor allem seines kräftigen, sonoren Tons und seiner drivenden Spielweise wegen mit Hershel Evan verglichen hat, verbindet in seinem eigenständigen Stil aber auch Einflüsse von dessen Antipoden Lester Young, Coleman Hawkins, Ben Webster und späteren Innovatoren. „Swing ist das, was den Jazz letztendlich ausmacht“, lautet sein Credo. Dem entsprechend verhilft Gustl Mayer in seiner persönlichen Spielweise, seinen Projekten mit amerikanischen Kollegen wie Bobby Durham, Eddie Jones, Clark Terry und Harry Edison oder mit seiner Gruppe „Swing All Stars“ auch in harmonisch komplexerem Umfeld dem Jazz zu neuem Respekt und definiert seine Rolle im deutschen Jazz treffend als „moderner Swingmusiker“.

 Siggi Gerhard (cl, sax, viol)
erobert sich durch seine melodiöse und angenehme Spielweise immer wieder die Herzen der Jazzfans. Seit der Gründung im Jahr 1953 hat das Siggi Gerhard – Swingtett einen weiten musikalischen Weg zurückgelegt. Eine bewegte Zeit, in der sich die Band zu einer der bekanntesten Jazzformationen in Deutschland entwickelte. Es folgten unzählige Auftritte und wichtige Begegnungen mit internationalen Interpreten, bei denen sich die unverwechselbare Spielweise von Siggi Gerhard entwickelte. Zu den Meilensteinen in seiner Karriere gehörten Konzerte bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und die gemeinsamen Auftritte mit dem Orchester Kurt Edelhagen. Sendungen und Workshops beim WDR, NDR und Radio Bremen steigerten die überregionale Popularität. Metronom und Ariola brachten Schallplatten auf den Markt, die neben den aktuellen CDs als besondere Raritäten gelten.


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Am Samstag, dem 27. April 2002 waren im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

"The Voice"

Joan Faulkner 
and 
Friends

Blues & Jazz

 

angesagt.

Die Besetzung:

Joan Faulkner
"The Voice"

voc

Gustav Csik

h, p

"Lady Bass"
Lindy Huppertsberg

b, voc

Douglas Sides dr

 

Joan Faulkner “The Voice”

Seit frühester Jugend ist Joan Faulkner mit der Musik verbunden. Den Beinamen „The Voice“ hat sie wegen ihrer voluminösen, wunderbaren Stimme erhalten, für die sie auf jede Verstärkeranlage verzichten kann und die doch jeden Konzertraum füllt. Diese fantastische Sängerin ist nicht nur in allen großen Konzertsälen der Welt zu Hause, sondern auch durch Funk und Fernsehen bekannt. Mit vielen großen Stars der Jazz-, Blues- und Gospelszene war sie weltweit auf Tournee. Wer sie bei unserem letzten Gospelkonzert im November erleben durfte, wird es sich sicher nicht entgehen lassen wollen, sie Blues singen zu hören. Ihre neueste CD „Love Songs“ zusammen mit Gustav Csik ist gerade fertig geworden. Sie Joan Faulkner auf ihrer englischen Homepage unter:
http://www.joanfaulkner.com/

Gustav Csik  (p)
stammt aus einer Musikerfamilie und ist einer der ganz großen heutigen Jazzpianisten. Seine ersten öffentlichen Auftritte hatte er bereits mit 16 Jahren. Nach seinem Studium am Miskol's Music Conservatory unterrichtete er 10 Jahre lang an der Musikschule OSK in Budapest. Große Pianisten wie Oscar Peterson, Art Tatum und Earl Garner haben sein Spiel stark beeinflusst. Immer wieder ist er wegen seiner einfühlsamen und virtuosen Begleitung von Größen des Jazz wie Dizzy Gillespie, Eddie Davis, Jimmy Woody, Ed Thigpen, Johnny Griffin, Bobby Durham und vielen anderen auserwählt worden, bei Auftritten und Schallplattenaufnahmen mitzuwirken. Auf vielen Festivals und Jazz-Kreuzfahrten hat er sein großes Können gezeigt.

 „Lady Bass“ Lindy Huppertsberg  (b, voc)

 
 "Lady Bass" von rechts

Europas bekannteste Kontrabassistin spielte nach ihren klassischen Studien an der Mainzer Universität in den Fächern Kontrabass, Klavier und Gesang von 1979 bis 1989 bei der Barrelhouse Jazz-Band. 1987 gründete sie ihr eigenes deutsch-amerikanisches Quartett „Lady Bass & The Real Gone Guys“, ist Mitglied der Swinging Ladies und der Jazz Ladies und feiert große Erfolge in ganz Europa. Der kräftige, swingende Bass von Lindy Huppertsberg ist in vielen All-Star-Besetzungen sehr gefragt. Mit Jazzgrößen wie Harry „Sweets“ Edison, Arnett Cobb, Buddy Tate, Clark Terry, Al Grey, Red Holloway und vielen anderen war sie auf Tournee, war Mitbegründerin des „International Jazz Festival at Sea“ und gehört seit Anbeginn zu Ron Ringwood's Gospel Messengers. "Lady Bass" im Internet:
http://www.ladybass.de/

 Douglas Sides  (dr)
1942 in Los Angeles geboren, begann mit 4 Jahren mit Klavierunterricht. Im Alter von 17 Jahren entdeckte er seinen starken Hang zu Perkussions-Instrumenten und zur Jazzmusik. Nach dem Besuch der Berklee School of Music in Boston und dem Boston-Musikkonservatorium begann bald seine internationale Karriere als Jazz-Perkussionist und trat mit vielen Größen des Jazz auf wie Lionel Hampton, John Handy, Abbey Lincoln, Johnny Griffin und Harry „Sweets“ Edison, mit denen zusammen er auch Schallplattenaufnahmen machte. Douglas Sides komponierte u.a. die Musik für 2 Jazzballetts, die in Amsterdam uraufgeführt wurden. Mit seiner eigenen Band spielte er in New York City, Los Angeles, Antwerpen und Amsterdam. Seine erste Europatournee 1988 war einem musikalischen Rückblick auf Duke Ellington gewidmet.


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Am Samstag, dem 14. September 2002 spielten im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

 

                                   Rod Mason
 and his 
Hot Five

Die Besetzung:

Rod Mason

tp, voc

Joe Wulf

tb

Andy Leggett cl, saxes
Udo Jäger bjo
Clive Fenton sousa
Ralf Peyer p

 

 Einer der herausragenden Jazz-Musiker Europas ist der englische Trompeter und Sänger Rod Mason. Er war Mitbegründer der Monty Sunshine Jazzband und jahrelang Trompeter der Band von Mr. Acker Bilk wie der Dutch Swing College Band, bevor er 1985 sein eigenes Ensemble auf die Beine stellte. Rod Mason gilt als der führende Trompeter im Stil des großen Louis Armstrong, und so widmet sich seine solistisch hochkarätig besetzte Band (4 englische, 2 deutsche Musiker) fast ausschließlich der Musik des „King of Jazz“.
Die Musik entspricht dem New Orleans Jazz der 20er Jahre und ganz speziell weckt sie Erinnerungen an King Oliver's Jazzband, Louis Armstrong's Hot Five und Jelly Roll Mortons's Red Hot Peppers, seit Jahren Freude und Anregung zugleich für Rod Mason und seine Freunde. Diese Wiederbelebung geschieht ohne Kopieren oder Parodieren der 20er-Jahre und wenn Originalarrangements verwandt werden, so bleibt für die Improvisation jedes Musikers ein breiter Raum, der vielfältig genutzt wird.
Wenn es die Akustik des Raumes zulässt, und das ist in der Kulturscheune der Fall, wird auf elektronische Verstärkung gänzlich verzichtet oder sie nur äußerst sparsam eingesetzt, soweit dies erforderlich ist. Die Band ist im Internet zu finden unter:
http://www.wasserturm-ev.de/mason.html

 Rod Mason
geboren am 28.09.1940, lernte auf dem College mit der Posaune umzugehen. Es folgten die ersten Erfahrungen mit der „Tamar Valley Jazz Band“ seines Vaters, zugleich der Zeitpunkt, dass Rod seine Posaune mit der Trompete und dem Kornett tauschte. 1959 wurde er zum Musikprofi bei der „Cy Laurie Band“ und 1960 gehörte Rod zu den Mitbegründern der „Monty Sunshine Jazzband“. 1965 gründete er die erste „Rod Mason Band“, die er 1970 aufgab, als „Mr. Acker Bilk“ ihn für seine Band engagierte. 1973 wurde er Co-Leader der „Ian Wheeler / Rod Mason Band“ und nachdem Ian Wheeler 1975 zur Chris Barber Band wechselte, wurde daraus erneut die „Rod Mason Band“. 1980 folgte Rod Mason dann dem Ruf der „Dutch Swing College Band“, mit der er in den folgenden Jahren Tourneen durch ganz Europa bis nach Afrika und Nah- und Fernost absolvierte.


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Am Freitag, dem 25. Oktober 2002 spielten im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

"Lady Bass"
and
Real Gone Guys

featuring

Klaus "Mojo" Kilian

 

Die Besetzung:

"Lady Bass"
Lindy Huppertsberg

b, voc

Ron Ringwood

voc

Dirk Raufeisen p
Tommie Harris dr, voc
   
featuring  
   
Klaus "Mojo" Kilian harp, voc, g

 

“Lady Bass & Real Gone Guys” feat. Klaus “Mojo” Kilian
Das 1987 von “Lady Bass” Lindy Huppertsberg gegründete deutsch-amerikanisches Quartett „Lady Bass & Real Gone Guys“ ist nicht nur in Deutschland wohlbekannt. Unter dem Motto „That's what we like” bieten die 4 Musiker von New Orleans- und Chicago-Jazz über Boogie-Woogie, Blues, Gospel und Spirituals bis zum Swing eine große Bandbreite erstklassigen Jazzes und begeistern das Publikum jeder Altersstufe. Bei diesem Konzert steht der Blues im Vordergrund. Deshalb ist Klaus „Mojo“ Kilian als Gast mit von der Partie.

 „Lady Bass“ Lindy Huppertsberg  (b, voc)


Lindy Huppertsberg frontal

Europas bekannteste Kontrabassistin spielte nach ihren klassischen Studien an der Mainzer Universität in den Fächern Kontrabass, Klavier und Gesang von 1979 bis 1989 bei der Barrelhouse Jazzband. 1987 gründete sie ihr eigenes Quartett „Lady Bass & Real Gone Guys“, ist Mitglied der Swinging Ladies und der Jazz Ladies und feiert große Erfolge in ganz Europa. Der kräftige, swingende Bass von Lindy Huppertsberg ist in vielen All-Star-Besetzungen sehr gefragt. Mit Jazzgrößen wie Harry „Sweets“ Edison, Arnett Cobb, Buddy Tate, Clark Terry, Al Grey, Red Holloway, Joan Faulkner und vielen anderen war sie auf Tournee, war Mitbegründerin des „International Jazz Festival at Sea“ und gehört seit Anbeginn zu Ron Ringwood's Gospel Messengers. Lindy Huppertsberg im Internet:
http://www.ladybass.de/

 Ron Ringwood  (voc)
In New Haven, Connecticut geboren, ist seit seiner frühsten Jugend mit der Gospelmusik verbunden. Seitdem hat er sich auch anderen Musikstilen zugewandt, vor allem dem Blues. Er singt emotionsvoll, ehrlich und ohne viel Make-up. Seit 1990 ist er viele Male mit seinen Gospelgruppen, mit denen er durch Europa tourte, in Liederbach zu Gast gewesen, aber auch als einer der „Real Gone Guys“. Außerdem war er Mitbegründer des „International Jazz Festival at Sea“, wo er mit vielen großen Stars der Jazzszene auftrat..

Dirk Raufeisen „Mister Jazzfingers“  (p)

Ihnen schon lange kein Unbekannter mehr, ist ein Virtuose der swingenden Stile des Jazz, z.B. Mainstream, Blues und Boogie. Sein unverkennbarer eigener Stil, technische Perfektion und improvisatorische Spontaneität zeichnen ihn aus. Durch seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit zählt er zu den besten Pianisten in der deutschen Musikszene. Zeugnis für sein musikalisches Können sind zahlreichen CDs, die auch die Grundlage sind für seine Mitwirkung bei vielen Rundfunk- und Fernsehsendungen. Dirk Raufeisen im Internet:
http://www.diraton.de/

Tommie Harris    (dr)


Tommie Harris

in Alabama geboren, ist wegen seines Feelings einer der meistgefragten Drummer der europäischen Jazzszene, Begleiter vieler großer Jazzstars und in allen Stilrichtungen zu Hause. Auch als Bluessänger hat er sich einen Namen gemacht. 1987 bekam Tommie Harris auch in seiner Heimat die verdiente Anerkennung durch die Aufnahme in die „Alabama Jazz Hall of Fame“. In Liederbach ist er ein gern gesehener Gast und seine Auftritte z.B. mit seiner First Class Blues Band, Lillian Boutté, Thomas l'Etienne, Dirk Raufeisen oder bei den Gospel-Konzerten waren immer Höhepunkte. Leider findet sich im "World Wide Web" keine eigene Seite. Aber die Seite:
http://www.crack-hoffmann-jazz-trio.de/tommie.htm sagt alles Notwendige über ihn.

Klaus „Mojo“ Kilian  (harp, voc, g)


Der Frankfurter ist einer der großen Bluesinterpreten unserer Zeit und einer der weltbesten Mundharmonikaspie-ler. Vor 18 Jahren gründete er die Matchbox Blues Band, die für eine Festival-CD des Südwestfunks einen Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt. Inzwischen hat „Mojo“ weltweit mit allen wichtigen Bluesinterpreten zusammengearbeitet. Unvergessen sind seine Auftritte in Liederbach mit der Barrelhouse Jazzband (Blues into Jazz) und mit der Matchbox Blues Band.


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Am Samstag, dem 14. Dezember 2002 war in der evangelischen Kirche Alt-Oberlieder-bach in Liederbach wieder unser traditionelles Konzert

Gospel & Spirituals

 

zum Advent

diesmal mit

The 
International
Gospel Trio

und dem

Liederbacher
Gospel - Workshopchor

zu erleben.

Die Besetzung:

The International
Gospel Trio

 
   

Dirk Raufeisen
"Mister Jazzfinger"

p

Martha Cambridge

voc

Janice Wheeler voc
   

Liederbacher
Gospel-Workshopchor

 

 

 Gospel & Spiritual zum Advent  
Am Samstag, dem 14. Dezember 2002 fand in der ev. Kirche Liederbach (Alt-Oberliederbach) um 20 Uhr das traditionelle Gospelkonzert statt. 


The International Gospel Trio
Informationen dazu im Internet unter:
http://www.lenk-kultur.ch/gospel_ws3.php

 Dirk Raufeisen „Mister Jazzfingers“  (p, voc) 

Der herausragende Pianist ist schon mit jungen Jahren der Leiter des Trios und einer der Leiter des Gospelworkshops. Dirk Raufeisen zählt inzwischen durch seine außergewöhnliche musikalische Vielseitigkeit nicht nur in Deutschland sondern auch in ganz Europa zu den bekanntesten und renommiertesten Pianisten. Mit seinen Fähigkeiten erweitert er die ohnehin schon bedeutende Rolle des Klaviers in der Gospelmusik. Die genretypischen wuchtigen Akkorde und Rhythmische Aufputschung beherrscht er mit leichter Hand. Dazu kommen dann filigrane Umspielungen, Stilverschneidungen und längere Improvisationen. Seine vielen Auftritte im In- und Ausland mit großen Stars der Jazz- und Gospelszene (z.B. Lillian Bouttée, Thomas l'Etienne, Gretje Kauffeld, Charly Antolini, Jimmy Woode, Ron Ringwood's Gospel Messengers und viele andere) und seine zahlreichen CDs zeugen von seinem großartigen Können. Zu seinen Auszeichnungen ist kürzlich der Kulturpreis 2002 des Wetteraukreises hinzugekommen.

Dirk Raufeisen ist im Internet unter http://www.dirkraufeisen.de/de/start.htm zu erreichen.

 Martha Cambridge (voc) USA

Stammt aus Mississippi und lebt derzeit in Deutschland. Sie gebietet über große Strahlkraft zwischen Sprachintensität, musikalisiertem Schrei und gemeißelter Melodieseligkeit. Sie sang bereits als Kind in verschiedenen Gospelchören und bestach schon damals durch den einzigartigen vollen Klang ihrer ausdrucksstarken Stimme, die sofort unter die Haut geht. Als sie nach Deutschland kam, war sie jahrelang Mitglied bei den „Jackson Singers“, danach Solistin bei Ron Ringwood's Gospel Messengers.

 Janice Wheeler  (dr, voc) USA
als "Ersatz" für den ursprünglich angekündigten Tommie Harris, der leider krank war. Sie war Klasse.

Liederbacher Gospelworkshopchor
In einem dreitägigen Workshop hatten Dirk Raufeisen, Martha Cambridge und Janice Wheeler den 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet zusammengekommen waren, die Grundzüge des Gospel- und Spiritualgesangs vermittelt und die Harmonien eingeübt. Nun stellten sie als Backgroundsänger beim Abschlusskonzert ihr Können unter Beweis.


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