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ARCHIV 1995 - 1999
Am Samstag, dem 25. März 1995
wurde in der
Reihe Jazz in der Scheune das



mit der
Overall Jazzgang,
dem
Reimer von Essen Trio,
sowie der
BARRELHOUSE JAZZBAND
gebührend gefeiert. Zusätzlich bot Jean
Lyons als Stargast des Abends seine Gesangskünste dar..

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Das nächste Konzert zum 10 jährigen
Bestehen fand am Montag, dem 26. Juni 1995
wieder in der Scheune statt.
Diesmal mit dem

mit
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Reimer von Essen |
cl, ts, voc |
|
Agi Huppertsberg |
p |
|
Cliff Soden |
b |
Auf vielfachen Wunsch der
Besucher unseres Jubiläumskonzertes hatte der Liederbacher
Jazzclub nochmals das Reimer von Essen Trio engagiert,
diesmal einen ganzen Abend lang.
Dieses fantastisch eingespielte Trio, bestehend aus
Mitgliedern der Barrelhouse Jazzband, präsentierte flotten,
virtuosen Jazz aus dem New Orleans der frühen Jahre.
Besonders hervorzuheben waren die von Reimer von Essen
gesanglich mit viel Charme vorgetragenen, selten gehörten
Woodwillstücke mit ihren witzigen, frech-frivolen Texten
Reimer von Essen cl, ss, voc
Bandleader der Barrelhouse Jazzband, Ehrenbürger von New
Orleans, einer der besten Klarinettisten Europas,
hervorragender Entertainer mit großen schauspielerischen
Fähigkeiten ist Leiter des Trios.
Agi Huppertsberg p
einer der beliebtesten und besten Jazzpianisten im
deutschsprachigen Raum, begeistert immer wieder durch seine
Virtuosität, sein Feeling und seine mitreißenden Soli.
Cliff Soden b
der aus England stammende Bassist ist durch seine
einfühlsame und akzentuierte Bassbegleitung die passende
Ergänzung in diesem Trio.

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Am Freitag, dem 25. August 1995
war im Rahmen der Reihe Jazz
in der Scheune das
mit
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Peter Müller |
cl, asax, voc |
|
Bernd Lhotzky |
p |
|
Trevor
Richards |
dr, lead |
gegeben.
Peter Müller cl, asax voc
der Berliner Peter Müller gilt den Freunden des New Orleans
Jazz weltweit als hervorragender Solist und einer der
kompetentesten Interpreten dieser Musik. Als Bandleader
verschiedener Bands sowie bei seinen zahlreichen Auftritten
auf den bedeutendsten Jazzfestivals mit internationalen Größen
des Jazz bewies er immer sein überdurchschnittliches Können
und seine Virtuosität.
Bernd Lhotzky p
ist 1970 in Tegernsee geboren und eines der ganz großen
Talente der jungen Generation. Mit 6 Jahren begann er
mit klassischem Klavierunterricht und gewann bereits mit
8 Jahren erste Klavierwettbewerbe u.a. bei Jugend musiziert.
14- jährig nahm er Kompositionsunterricht bei Paul Engl
in München. In dieser Zeit entdeckte er seine
Leidenschaft für den Jazz. Mit 17 Jahren wurde er als
bester Bewerber am Richard Strauß Konservatorium im Fach
Klavier aufgenommen. Seine exzellente Technik und seine
hohe Musikalität machen ihn schon heute zu einem überragenden
Jazzpianisten. Seine erste, 1993 aufgenommene CD war
schon nach 3 Monaten ausverkauft.
Trevor Richards dr, lead
der gebürtige Brite und in New Orleans lebende Musiker ist
durch seine vielen Auftritte ein alter bekannter unseres
Jazzclubs. Von der Presse wird der inzwischen als bester
New Orleans Drummer bezeichnet, was er immer wieder durch seine
einfühlsame Musikalität und hervorragende Technik unter
Beweis stellt. 1993 erhielt er die Ehrenurkunde der
Stadt New Orleans für seine großen Verdienste um die Musik
dieser Stadt.

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Am Freitag, dem 6. Oktober 1995
war im Rahmen der Reihe Jazz
in der Scheune das

mit den Interpreten
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René Franc |
cl, ss |
|
Olivier Franc |
cl, ss |
|
Philippe Bas |
p |
|
Pierre-Luc
Puig |
b |
|
Michelle
Bureau |
dr |
bei uns zu Gast.
A Tribute to Sidney Bechet:
ein außergewöhnliches Konzertprogramm, das die beiden
Nachfolger, René und Olivier Franc, dieses Meisters des New
Orleans Jazz vereint.
Die beiden sind große Verehrer von Sidney Bechet und haben sich
den Stil des Giganten des New Orleans Jazz zu eigen gemacht.
Sie lassen die Tradition dieses Stils fortbestehen, obwohl
jeder seine persönliche Note mitbringt. Überall auf der Welt
halten die Jazzkritiker und -kenner die beiden für die besten
Nachfolger von Sidney Bechet, auf dem Sopransaxophon
genauso wie auf der Klarinette.
Obwohl René und Olivier Franc jeweils eine eigene
Band haben, führt sie die gemeinsame Leidenschaft für Sidney
Bechets Musik des Öfteren für ein Tribute to Sidney
Bechet zusammen. Dabei spielen sie dessen Musik im Duo. In
diesen originellen Duetten (Sopransaxophon - Klarinette, zwei
Saxophone oder zwei Klarinetten) spielen sie abwechselnd
arrangierte Passagen mit individuellen oder gemeinsamen
Improvisationen oder musikalischen Dialogen, begleitet von
den Musikern der Rhythmusgruppe, die selbst hervorragende
Solisten sind. Bei uns waren das:
- Philippe Bas mit der Posaune
- Pierre-Luc Puig am Bass
- Michelle Bureau an den Drums
René Franc
Als Sidney Bechet 19949 René Franc in Paris
kennen lernte, war er so überrascht von dessen Temperament und
Feinfühligkeit, seinem Rhythmusgefühl und dem Reichtum
seiner Improvisationen, dass er ihn zu seinem bevorzugten
Begleiter machte. Nach Sidney Bechets Tod trat René
Franc zuerst als Solist in den Bands von André Reweliotty und
Marc Laferrière auf. Seit 1963 begeistert er sein Publikum
mit einer eigenen Band, nimmt an zahlreichen internationalen
Jazzfestivals teil, gibt überall, hauptsächlich im europäischen
Raum, Konzerte und hat schon viele Plattenaufnahmen
gemacht. 1980 wurde ihm für seine Verdienste von der
französischen Académie de Jazz der Sidney-Bechet-Preis
überreicht,
Seit 1955 gastiert René Franc regelmäßig in Deutschland
und hat sich eine große Fan-Gemeinde geschaffen.
Olivier Franc
hatte sein professionelles
Debüt 1974 im Orchester Gilbert Leroux. 1975 trat er
in der Band seines Vaters auf, mit dem er mehrere Tourneen
in Deutschland machte.
Seit 1976 hat er seine eigene Band, das Olivier Franc
Quintett, mit dem er an vielen Jazzfestivals teilnimmt und
weltweit Konzerte gibt.
Die Académie de Jazz hat sein Talent mit dem
Sidney-Bechet-Preis gewürdigt.

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Am Freitag, dem 17. November 1995
wurden in der evangelischen
Kirche Liederbach

mit

aufgeführt
Besetzung
|
Ron Ringwood
(USA) |
Gesang,
Leader |
|
Harriet Lewis
(USA) |
Gesang |
|
Zella Rae
(USA) |
Gesang |
|
Gina Dunn
(USA) |
Gesang |
|
Marlon Ray
(USA) |
Gesang |
|
Garry Wiggins
(USA) |
Saxophon |
|
Lee Brown
(USA) |
Piano, Gesang
|
|
Tommie Harris
(USA) |
Schlagzeug,
Gesang |
|
Reggie Moore
(USA) |
Piano |
|
Lindy
Huppertsberg (D) |
Bass, Chor |
Zum fünften Mal veranstaltete der
Liederbacher Jazzclub ein Gospel- und Spiritualkonzert
traditionsgemäß in der evangelischen Kirche Alt-Oberliederbach mit
ihrer hervorragenden Akustik.
Mit neuem Ensemble (9 Sängerinnen, Sänger und Musiker) und
neuem Programm kam der großartige Blues- und Gospelsänger Ron
Ringwood wieder nach Liederbach und trug uns die alten,
traditionellen Gospels und Spirituals vor. Aber auch solche, die heute
von der schwarzamerikanischen Bevölkerung in den Kirchen gesungen
werden. Seit ihrer Kindheit sind die Sängerinnen und Sänger mit diesen
Liedern vertraut und leben in ihnen, wenn sie singen. In ihrer
ergreifenden und emotionalen Gesangsweise kommt das sehr stark zum
Ausdruck. Das Publikum wird mitgerissen, klatscht und singt mit. Als
Gast war Reggie Moore am Piano mit von der Partie.
Die Musiker
Ron Ringwood (USA) Gesang
ist zweifelsohne einer der profiliertesten und
emotionalsten Blues-, Gospel- und Spiritualsänger überhaupt. Er
reißt sein Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen
hin.
Harriet Lewis (USA) Gesang
Eine Sängerin mit internationaler Anerkennung. Von frühester
Kindheit an mit der Gospelmusik verbunden, begeistert Harriet ihr
Publikum mit einer Stimme, die von sanft gehauchten bis zu
durchdringend rauen Tönen alles bietet. Aufgrund ihrer
langjährigen Erfahrungen ist es nicht nur ein Genuss, sie zu hören,
sondern auch zu sehen, wie sie sich auf der Bühne präsentiert.
Zella Rae (USA) Gesang
die aus Los Angeles stammende Sängerin ist in der
Gospelmusik wie in Jazz, Blues und Kabarett zu Hause. Sie hat in den
USA unzählige Clubs und Festivals mit ihrem Können begeistert. Ihre
Stimme umfasst 5 Oktaven. In Europa arbeitete Zella u.a. mit
Künstlern wie Mariah Carey, Luther Vandross, Heino, Jean Shy und
vielen mehr zusammen.
Gina Dunn (USA) Gesang
geboren in Oklahoma, arbeitete in den Staaten als
Background-Sängerin mit Künstlern wie Emmit Powell and the Gospel
Elites, Grover Washington jr., Betty Clark, Roberta Flack, Whitney
Houston, Bobby Brown und vielen anderen zusammen.
Marlon Ray (USA) Gesang
wurde die Gospelmusik mit in die Wiege gelegt. Schon
als 5-jähriger war er Leadsänger im Subeam Choir seiner
Heimatstadt North Carolina. Seine Chorarbeit brachte ihm einen
Platz als Background-Sänger für Stars wie Mariah Carey, Gloria
Gaynor, Take Five usw. Marlon war mit den Top-Gospel-Gruppen in
Europa auf Tournee.
Garry Wiggins (USA)
Saxophon
übernahm für den ursprünglich
angekündigten Tommy Scheller den Saxophonpart. Er war es 1987, der Tommy
sehr beeinflusste und motivierte. Garry Wiggins war schon 1991
zusammen mit Ron Ringwood's Gospel Messengers in Liederbach.
Lee Brown (USA) Piano, Gesang
Reverend Brown, weltbekannt als großartiger Gospelpianist und
-sänger begeistert immer wieder durch die Urwüchsigkeit seines
Gesangs und seine mitreißenden Pianosoli.
Tommie Harris (USA) Schlagzeug, Gesang
aus Bessemer, Alabama ist nicht nur ein einfühlsamer
Schlagzeuger, der einen hervorragenden Rhythmusteppich
bereitet, sondern auch überzeugend als Sänger. Sein Können ist
immens. Er ist einer der meistgefragten Drummer in der
europäischen Jazz-, Blues-, und Gospelszene und hat sich den Namen
Mr. Reliable erarbeitet.
Reggie Moore (USA) Piano
ist ein international gefragter Pianist, der ständig
auf Tournee ist, einer der besten Begleitmusiker im
heutigen Geschäft. Wenn man ihm begegnet, glaubt man, es mit
einem sehr ruhigen Menschen zu tun zu haben, aber wenn er am
Klavier sitzt.............!
Lady Bass Lindy Huppertsberg (D) Bass,
Chor
gehört zu den bekanntesten Jazz Bassistinnen Europas.
Seit 1987 leitet sie ihr eigenes Quartett Lady Bass & Real
Gone Guys. Durch ihre Arbeit mit Ron Ringwood ist sie sehr
stark mit der Gospelmusik verbunden.

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Am Samstag, dem 2. März 1996
waren im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

angesagt.
Das 1987 von Lindy Lady Bass
Huppertsberg gegründete deutsch amerikanische Quartett ist
nicht nur in Deutschland wohlbekannt. Unter dem Motto That's what we
like bieten die 4 Musiker von New Orleans und
Chicago Jazz über Boogie Woogie, Blues, Gospel und
Spirituals bis zum Swing eine große Bandbreite
erstklassigen Jazzes und begeistern ihr Publikum jeder Alterstufe.
In jedem Jahr tritt diese Band beim internationalen Hot Jazz
Festival on Sea, der Jazzkreuzfahrt auf dem Mittelmeer, auf.
Lindy Huppertsberg (b, lead)
ist allen bestens bekannt als Lady Bass mit ihrer Band
Lady Bass & Real Gone Guys:.
Ron Ringwood (USA) Gesang
ist zweifelsohne einer der profiliertesten und
emotionalsten Blues-, Gospel- und Spiritualsänger überhaupt. Er
reißt sein Publikum immer wieder zu Begeisterungsstürmen
hin.
Dirk Raufeisen (p) ist eines unserer größten (Nachwuchs) -
Talente in der Jazzszene, 1. Preisträger bei "Jugend jazzt",
einer der Real Gone Guys, aber auch Leader des Dirk
Raufeisen - Quartetts und des Duos Jazzfingers.
Tommie Harris (dr)
ist ein großartiger Rhythmiker, einfühlsamer
Begleiter vieler Jazzgrößen, ebenfalls einer der Real Gone Guys
und Leader der Blues Band Feeling.

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Am Samstag, dem 20. April 1996
freuten wir uns, dass wir im Rahmen der
Reihe Jazz in der Scheune
nach art Hodes, Red Richard, Axel Zwingenberger und Katie Webster wieder
einen der großen Jazzpianisten präsentie-ren durften.

gemeinsam mit


Bill Sinclair
1940 in den USA geboren, begann er sich im Alter von 10
Jahren für den Jazz zu interessieren. Mit 18 Jahren
beendete er sein Musikstudium und spielte seitdem mit
vielen großen Stars des Jazz und in deren Bands wie Captn
John Handy, Louis Nelson, Sammy Remmington, Kid Thomas usw.
Seit 1986 gastiert er immer wieder in Europa und tourte mit vielen
europäischen Spitzenbands. So hatte er auch mit Reimer von Essen
zusammen gespielt, welcher ihn 1968 das erste Mal in
der berühmten Preservation Hall in New Orleans hörte und
begeistert war. Natürlich war Reimer von Essen mit von der
Party
Seit 1995 tritt Bill Sinclair mit der jüngsten Band
der hiesigen Jazzszene THE JOYFUL SOUND, New Orleans Band auf.
Deren Musiker sind:
Engelbert Wengel
Trompete
Adolph Klapproth Klarinette
Harald Hertel
Banjo
Jutta Klauer
Bass
Udo Beilborn
Schlagzeug
Ernst Schneider

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Am Mittwoch, dem 15. Mai 1996
waren im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

aus

zu Gast.
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Irakli de
Dawrichevy |
tp + arr |
|
Marc Richard |
cl |
|
Philippe
Baudoin |
p |
|
François Fournet |
bjo |
Es war Superjazz aus Frankreich der in
der Scheune als unser Beitrag zur Einstimmung auf die 10-Jahresfeier
der Jumelage mit Villebon sur Yvette am folgenden Pfingstwochenende
dargeboten wurde.
Irakli de Dawrichevy
Frankreichs Armstrong-Interpret No
1 mit seinem großen warmen Ton auf der Trompete und drei
Spitzenmusiker der Pariser Jazzgeschichte machten auf der Reise zum
Jazzfestival Jazz am See der Plöner Jazztage Halt in Liederbach und
präsentierten Ihren mitreißenden Jazzstil der 20er Jahre
Neben dem berühmten Trompeter spielten Marc Richard,
François
Fournet und der großartige Pianist und Jazzprofessor Philippe Baudoin.
Wir haben uns über den Auftritt dieser außergewöhnlichen Band mit
ihren Weltklasse-Jazzern sehr gefreut.

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Am Mittwoch, dem 26. Juni 1996
war im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
der

mit den Musikern
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Reimer von
Essen |
cl, sax, voc |
|
Horst Schwarz |
tp, voc |
|
Agi
Huppertsberg |
p |
|
Daniel Barda |
tb |
|
Norman
Emberson |
dr |
als absolut außergewöhnliche Besetzung zu
erleben.
An einem Samstagmittag im Dezember 1995
trafen 5 Musiker aus drei Bands und drei Ländern in der Otello Bar in
Ascona mehr zufällig zusammen und spielten einen so hinreißenden Jazz,
dass sie von den Zuhörern bestürmt wurden, doch einmal in dieser
Formation ein Konzert in Deutschland zu geben.
Es kommt höchst selten vor, dass alle fünf Musiker am gleichen Tag
frei haben, aber eine dieser außergewöhnlichen Gelegenheiten ergriff
der Liederbacher Jazzclub, um sie zu diesem Konzert zu engagieren.
Reimer von Essen
der Bandleader der Barrelhouse Jazzband und
großartiger Klarinettist, Ehrenbürger von New Orleans,
allen Jazzern bekannt und dem Liederbacher Jazzclub
freundschaftlich verbunden.
Horst Schwarz
der Trompeter der Barrelhouse Jazzband, ebenfalls
Ehrenbürger von New Orleans, außerdem Komponist und Arrangeur.
Agi Huppertsberg
Pianist der Barrelhouse Jazzband reißt mit seinem
virtuosen Stil immer wieder die Jazzfans mit. Er ist in nahezu
allen Spielarten des traditionellen Jazz zu Hause.
Daniel Barda
aus Paris, Leiter und Posaunist von Paris
Washboard, beherrscht die verschiedenen traditionellen Stile der
Posaune vollendet. Hauptberuflich ist er Dirigent eines
Kammerorchesters.
Norman Emberson
aus England, einer der großen europäischen Schlagzeuger
im traditionellen Stil
spielte beim Sammy Rimmington
Quartett und war 10 Jahre lang Drummer in Chris Barbers
Jazz und Blues Band. Oft tritt er zusammen mit Lillian
Boutté and Her Music Friends auf.
Das Konzert war
wirklich einmalig, allein schon deswegen, weil es in dieser einmaligen
Besetzung nur zweimal in Deutschland gegeben wurde.

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Am Freitag, dem 13. September
1996
wurde in der Liederbachhalle

mit

zum Erlebnis. Dafür sorgten:
|
Bernd Lhotzky |
Piano |
|
Martin
Schmitt |
Piano |
|
Joja Wendt |
Piano |
Piano Power präsentierte 50 Years
of Jazz Piano vom Ragtime über Harlem Stride, Blues und Boogie
Woogie bis hin zum Bebop.
Die Musiker
Bernd Lhotzky
eines der größten deutschen Jazztalente am Piano begeisterte
schon 1995 mit Trevor Richards New Orleans Trio das
Liederbacher Publikum, vor allem mit seinem Harlem Stride Style.
Bernd Lhotzky begann mit 6 Jahren mit dem Klavierunterricht,
errang bereits 2 Jahre später Preise bei Klavierwettbewerben
und nahm schon als 14-jähriger Kompositionsunterricht. Er
studierte am Richard Strauß-Konservatorium Klavier und kann seine
gründliche klassische Ausbildung nicht verleugnen.
Inzwischen spielte und tourte er außer mit Trevor Richards auch mit
Bill Castle, Torsten Zwingenberg u.a.
Martin Schmitt
hat als 10-jähriger von seinem Großvater den ersten
Klavierunterricht erhalten. Autodidaktisch machte er sich mit
Blues, Boogie, Stride und New Orleans - Style vertraut und
spielte 6 Jahre später bereits in einschlägigen Münchner
Jazzclubs. Als Pianist und Sänger führte ihn sein musikalischer Weg
von zahlreichen Clubs bis hin zu Funk und Fernsehen.
Er trat u.a. mit Louisiana Red, Vince Weber, Pete York, Axel und
Torsten Zwingenberg auf.
Joja Wendt
hatte ab seinem 4.Lebensjahr Klavierunterricht, ist mit 18
Jahren in der Hamburger Blues- und Boogie - Szene zu Hause, studiert
6 Jahre lang an der Musikhochschule Hilversum und besucht dann
die Manhattan School of Music in New York. Er erfreut sich auch
weiterhin zunehmender Popularität.
Er war auf Tourneen mit Inga Rumpf, Champion Jack Dupree,
Vince Weber, Abi Wallenstein, Fats Domino, Memphis Slim, Chuck Berry,
Joe Cocker u.a.

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Am Freitag, dem 13. Dezember 1996
waren in der evangelischen
Kirche Liederbach wieder

mit

zu hören.
Mitwirkende
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Martha
Cambridge USA |
Gesang |
|
Keith Sibley
(USA) |
Gesang |
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Dirk
Raufeisen (D) |
Piano |
|
Götz Ommert
(D) |
Bass |
|
Thomas Cremer
(D) |
Schlagzeug |
Gospel und Spiritual Konzerte sind in der
evangelischen Kirche in Liederbach, in der schon Felix Mendelson
Bartholdy die Orgel spielte, zur Tradition geworden. Auch diesmal gelang
es uns wieder eine außergewöhnlich gute Gruppe zu engagieren.
THE INTERNATIONAL GOSPEL FIVE
Diese Formation um den Pianisten Dirk
Raufeisen ist wohl einmalig in ihrer Art. Zwei außergewöhnliche
Gospelstimmen werden durch eine Rhythmusgruppe aus hervorragenden
Jazzmusikern ergänzt, die gleichzeitig den Chor bilden. Es ist müßig,
die Instrumentalisten nochmals vorzustellen. Diese sind in Liederbach
bestens bekannt.
Die beiden Leadvokalisten sind mit der
Gospelmusik, der Kirchenmusik der Schwarzen Amerikas, groß geworden.
Martha Cambridge
begeistert mit ihrer vollen, ausdruckstarken Stimme, die
sofort unter die Haut geht, immer wieder ihr Publikum und reißt es mit
ihrer hohen Musikalität und ihrem Temperament zu
Jubelstürmen hin. Ihr Stimmvolumen kommt bei der guten Akustik der
Liederbacher Kirche voll zur Geltung.
Jahrelang war Martha Mitglied bei den Jackson Singers und danach
Solistin bei Ron Ringwood's Gospel Messengers und mit dieser Gruppe
mehrfach in Liederbach.
Keith Sibley
trägt mit seiner sehr gut ausgebildeten, relativ hohen
Stimme zum abwechslungsreichen Klangbild der Gruppe bei. Sein
Stimmumfang ist beachtlich. Durch sein ausdrucksvolles
Auftreten versteht er es, das Publikum zum Mitmachen zu animieren und in
die Gospelmusik mit einzubeziehen.

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Am Samstag, dem 22. Februar 1997
war im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
das

mit
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Norman
Emberson |
dr |
Gäste: |
Horst Schwarz |
tp |
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Micky Ashman |
b |
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Reimer v.
Essen |
cl |
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Thomas
L'Etienne |
cl, sax |
|
Jim "Deacon"
Lawyer |
bj |
|
Agi
Huppertsberg |
p |
|
|
|
|
Dominik
Dötsch |
p |
|
|
|
In der Reihe „JAZZ IN DER SCHEUNE"
veranstaltete der Liederbacher Jazzclub am 22.02.1997 um 20.00 Uhr ein
Konzert, das in dieser Besetzung nur einmal gegeben hat. Es spielte
das
NORMAN
EMBERSON QUARTETT
in folgender Besetzung:
Norman Emberson (dr, ,voc)
ist ein echter Weltenbummler in Sachen Jazz. Seine Liebe zum New
Orleans Jazz wurde durch George Lewis geweckt. Er spielte zunächst in
Italien, danach wurde er Mitglied der Mike Casimir Band, machte
Plattenaufnahmen mit Kid Thomas, Louis Nelson, Alvin Alcorn und Albert
Nicholas. Er war fünf Jahre Schlagzeuger im Sammy Rimington Quartett
und zehn Jahre in der Chris Barber Jazz- und Bluesband, mit der er die
Welt bereiste. Seit 1989 spielt er vorwiegend in eigenen Formationen
und mit Lillian Boutté.
Micky Ashman (b)
wird schon heute als legendärer englischer Jazzbassist bezeichnet. Er
spielte in den letzten knapp fünfzig Jahren in allen einflussreichen
und stilbildenden britischen Jazzbands, so in den Bands von Humphrey
Lyttelton, Ken Colyer, Chris Barber, Lonnie Donegan, Terry Lightfoot,
Sammy Rimmington, Monty Sunshine und vielen anderen mehr. Heute wird
er immer wieder zu Aufnahmen eingeladen, z.B. von AI Casey, Alain
Marquet und Louis Mazetier (siehe Paris Washboard), macht Aufnahmen
unter seinem eigenen Namen oder spielt und erzählt sich in die Herzen
seiner Zuhörer.
Thomas l'Etienne (cl, sax)
1956 in Harnburg geboren, bekam seine erste Klarinette mit 15 Jahren
und war mit 16 Jahren Mitbegründer einer Jazzband. Verschiedene Reisen
nach New Orleans brachten die Gelegenheit, mit Jazzlegenden wie Kid
Thomas, Louis Nelson, Jeanette Kimball, Emanuel Sayles und Frank
Fields zu spielen. Wenig später wurde er eingeladen, Lillian Bouttés
Band zu begleiten. Heute ist er nicht nur der musikalische Leiter
dieser Band, sondern seit 1984 auch mit Lillian Boutté verheiratet.
Thomas wird öfter zu großen Studiosessions und Bühnenauftritten
überall in Europa und Amerika eingeladen.
Agi Huppertsberg (p}
ist als der Pianist der Barrelhouse Jazzband, aber auch in anderen
Formationen und als Solopianist bei allen Jazzfans im In- und Ausland
bekannt. Er ist ein gern gesehener Gast in der Liederbacher Scheune
und hat hier schon oft das Publikum begeistert.
Dominik Dötsch (p, dr)
ist ein viel versprechendes Nachwuchstalent. Der junge Mann hatte bei
Reimer von Essen Klavier- und bei Trevor Richards
Schlagzeugunterricht. Seit kurzer Zeit ist er Mitglied in Harald
Plöchers Band .

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Am Samstag, dem 19. April 1997
gastierten im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
die

mit
|
Daniel Barda |
Posaune |
|
Alain Marquet |
Klarinette |
|
Olivier
Lancelot |
Piano |
|
Gérard Bagot |
Washboard |
Am 19.04.1997 gastierte "PARIS
WASHBOARD", It. Reimer von Essen (Bandleader der Barrelhouse
Jazzband) eine der weltbesten Bands des traditionellen Jazz , um 20.00
Uhr in der Scheune
Die vier Ausnahmemusiker aus Paris bezauberten durch ebenso feinen wie
leicht spaßigen Jazz, virtuos dargeboten im Stil der 30er Jahre. Die
Band feierte in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum und ist in diesem
Zeitraum in der ganzen Welt aufgetreten.
DANIEL BARDA (Posaune),
Gründer und Leiter der Band,
ist von Beruf Dirigent eines Symphonieorchesters und gilt als einer
der besten europäischen Posaunisten. Erst kürzlich wurde er zum besten
New Orleans-Posaunisten Frankreichs gewählt. Außer- dem wurde ihm der
Sidney-Bechet-Preis verliehen. In den Staaten wird Daniel Barda voll
Hochachtung in einem Atemzug mit so großen Posaunisten wie Turk Murphy
und Jack Teagarden genannt.
ALAIN MARQUET (Klarinette),
ein virtuoser Klarinettist, fasziniert durch seinen ausgewogenen,
strahlenden Ton und seine Phrasierung voll raffinierter
Ausschmückungen. Seine Spielweise ist eng mit Jonny Dodds und Sidney
Bechet der 20er Jahre verwandt.
Olivier Lancelot (Piano ),
das jüngste Bandmitglied, gilt schon heute als einer der besten
Stride-Pianisten. Sein atemberaubender Stil und seine Präzision lassen
ihn als Supervirtuosen erscheinen. Bravourös meistert er mit seiner
linken Hand den ständigen Wechsel zwischen Basston und Akkord, wodurch
er durchaus den Kontrabass ersetzt
DANIEL BARDA (Posaune),
Gründer und Leiter der Band, ist von Beruf Dirigent eines
Symphonieorchesters und gilt als einer der besten europäischen
Posaunisten. Erst kürzlich wurde er zum besten New Orleans-Posaunisten
Frankreichs gewählt. Außer- dem wurde ihm der Sidney-Bechet-Preis
verliehen. In den Staaten wird Daniel Barda voll Hochachtung in einem
Atemzug mit so großen Posaunisten wie Turk Murphy und Jack Teagarden
genannt.
GERARD BAGOT
(Washboard)
Zum ersten Mal gastiert in Liederbach ein Washboardspieler und
dann gleich einer der weltbesten! Gerard Bagot verfügt über
artistische Fingerfertigkeit auf dem Washboard, um das herum er eine
Menge Perkussions-Instrumente gruppiert hat. Dieses Sammelsurium
bearbeitet er mit viel Humor und Schlagfertigkeit. Als begnadeter
Rhythmiker macht er "Paris Washboard" erst richtig perfekt.

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Am Samstag, dem 28. Juni 1997
gastierte im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
die

Die Interpreten waren:
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Tommie Harris |
dr + voc |
|
Kevin DuVernay |
b + voc |
|
Keith Dunn |
harp + voc |
|
Tommy Schneller |
sax + voc |
|
Christian Rannenberg |
p + voc |
|
Jan Hirte |
guit + voc |
First Class Blues Band, ein Name der einiges versprach, aber in diesem
Fall keinerlei Hochstapelei, denn hier hatte sich wirklich eine
erstklassige Besetzung formiert:
sechs Bluesmeister ihres Fachs, die sich allesamt als Begleitmusiker und
Solisten international einen Namen gemacht hatten und jetzt dabei waren,
das gleiche mit Ihrer eigenen Band zu tun. Die Band erhielt 1993 für
ihre erste CD den deutschen Schallplattenpreis!!
Diese sechs Musiker aus den USA und Deutschland sind außerdem
hervorragende Bluessänger und begeistern mit ausdruckvollen,
mitreißendem Blues und fetzigem Boogie Woogie.
Christian Rannenberg p,
voc (Berlin)
der Gründer und Pianist der Band, beeindruckte durch seine
Vielseitigkeit auf dem Klavier. Er ist halt ein Meister aller
Blues-Klavier-Klassen, egal ob es um rasante Boogies oder um
gepflegten Slow-Blues geht und begleitet die Solisten/Sänger sehr
einfühlsam.
Thomas Feldmann ts, harp
(Münster)
hat sich schon längst als Bluesharpspieler einen Namen gemacht (u.a.
auch in der Blues Company). Seit einigen Jahren gilt er als einer der
schillerndsten Spezialisten des Rhythm & Blues-Tenorsaxophons
hierzulande und tourt durch ganz Europa. Technisches Können, spannende
Dynamik, amtlicher Sound und herausragende Bühnenpräsenz verbinden
sich bei Thomas Feldmann zu einem Rhythm & Blues-Cocktail erster Güte.
Tommy Schneller sax (Köln/bisher
Frankfurt/Main)
der großartige Saxophonist begeistert mit seinem ausdrucksvollen Stil
immer wieder das Publikum. Es war und ist eine reine Freude. ihm
zuzuhören.
Tommie Harris dr, voc
(USA)
in Alabama geboren, ist wegen seines Feelings einer der meistgefragten
Drummer der europäischen Jazzszene, Begleiter vieler großer Jazzstars
und in allen Stilrichtungen zu Hause. Auch als Blues- und Gospelsänger
hat er sich einen Namen gemacht, gehört inzwischen zur Spitzenklasse
und verfügt über ein enormes Repertoire. In Liederbach ist er ein gern gesehener
Gast und seine Auftritte z.B. mit Lillian Boutté, Thomas l'Etienne,
Gene „Mighty Flea“ Conners oder bei den Gospel-Konzerten waren immer
Höhepunkte. Mit der großen Blueslegende Luther Ellison war Tommie
Harris weltweit auf Tournee.
Kevin DuVernay b, voc (USA)
ein ausgezeichneter Bassist, der mit Tommie Harris ein optimal
aufeinander eingespieltes Blues-Rhythmus-Team bildet, besticht durch
seinen grundsoliden Beat, seine rhythmische Flexibilität, Dynamik,
feine Akzentuierung und die kraftvolle Rauheit seiner Stimme.
Keith Dunn voc, harp (USA)
begann seine musikalische Karriere 1966 im Chor der Roxbury Baptist
Church. Nach seinen ersten Auftritten mit der Bluesharp 1968 spielte
er in verschiedenen Bands, bis er 1975 seine eigene Band „Hounddogs“
gründete, mit der er u.a. Big Mama Thornton begleitete. Die folgenden
Jahre führten ihn kreuz und quer durch die USA und Kanada bis er 1989
nach Europa kam und durch Belgien und die Niederlande tourte. Seit
1990 wohnt er in Rotterdam. Mit dem italienischen Gitarristen Nicola
Becattini gründete er 1994 die Band „Keith Dunn & Serious Fun“.
Inzwischen ist er auf allen großen Bluesfestivals in Europa zu Hause.

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Am Samstag, dem 13. September
1997
wurde im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune

mit

zum Erlebnis. Dafür sorgten:
|
Bernd Lhotzky |
Piano |
|
Martin Schmitt |
Piano |
|
Joja Wendt |
Piano |
Vor genau einem Jahr
veranstaltete der Liederbacher Jazzclub ein Piano Jazzkonzert in der
Liederbachhalle, von dem das Publikum derart begeistert war, dass der
Club spontan beschloss, die 3 Pianisten noch einmal einzuladen und das
Konzert in der Scheune zu wiederholen.
Piano Power präsentierte 50 Years
of Jazz Piano vom Ragtime über Harlem Stride, Blues und Boogie
Woogie bis hin zum Bebop, drei große Jazzpianisten als Solisten,
im Duett oder als Trio auf zwei Instrumenten.
Die Musiker
Bernd Lhotzky
eines der größten deutschen Jazztalente am Piano begeisterte
schon 1995 mit Trevor Richards New Orleans Trio das
Liederbacher Publikum, vor allem mit seinem Harlem Stride Style.
Bernd Lhotzky begann mit 6 Jahren mit dem Klavierunterricht,
errang bereits 2 Jahre später Preise bei Klavierwettbewerben
und nahm schon als 14-jähriger Kompositionsunterricht. Er
studierte am Richard Strauß-Konservatorium Klavier und kann seine
gründliche klassische Ausbildung nicht verleugnen.
Inzwischen spielte und tourte er außer mit Trevor Richards auch mit
Bill Castle, Torsten Zwingenberg u.a.
Martin Schmitt
hat als 10-jähriger von seinem Großvater den ersten
Klavierunterricht erhalten. Autodidaktisch machte er sich mit
Blues, Boogie, Stride und New Orleans - Style vertraut und
spielte 6 Jahre später bereits in einschlägigen Münchner
Jazzclubs. Als Pianist und Sänger führte ihn sein musikalischer Weg
von zahlreichen Clubs bis hin zu Funk und Fernsehen.
Er trat u.a. mit Louisiana Red, Vince Weber, Pete York, Axel und
Torsten Zwingenberg auf.
Joja Wendt
hatte ab seinem 4.Lebensjahr Klavierunterricht, ist mit 18
Jahren in der Hamburger Blues- und Boogie - Szene zu Hause, studiert
6 Jahre lang an der Musikhochschule Hilversum und besucht dann
die Manhattan School of Music in New York. Er erfreut sich auch
weiterhin zunehmender Popularität.
Er war auf Tourneen mit Inga Rumpf, Champion Jack Dupree,
Vince Weber, Abi Wallenstein, Fats Domino, Memphis Slim, Chuck Berry,
Joe Cocker u.a.

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Am Samstag, dem 1. November 1997
traten im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
die

mit den
Interpreten
|
Stacey Roles |
Trumpet |
|
Sharon Hirata |
Alto + Tenorsax |
|
Janice Friedmann |
Piano |
|
Lindy Huppertsberg |
Bass |
|
Jill Fredericksen |
Drums |
auf.
Die "Swinging Ladies",
fünf weibliche Superstars des jazz, haben sich zu einer Band formiert
und touren gemeinsam durch Europa. Erinnerungen an Namen wie Ella
Fitzgeraid, Lil Armstrong, Mary Lou Williams, Shirley Scott oder
Dorothy Donegan, werden geweckt bei der Vorstellung hervorragender
Frauenjazzbands. Nun haben sich mit Stacy Rowles (Trompete), Sharon T.
Hirata (Altosax), Janice Friedman (Klavier), "Lady Bass" Lindy
Huppertsberg (Bass) und Megan J. Foley (Schlagzeug) erstklassige
Vertreterinnen ihres Fachs zusammengetan, um dem Publikum zu zeigen,
wie Frauen jazzen und swingen können. In der über lOOjährigen
Geschichte des Jazz ist eine solche Präsentation längst überfällig.
Stacey Rowles
(Trompete)
erregte die Aufmerksamkeit der Jazzautorität Leonard Feathers, als sie
kaum 18 Jahre alt war. Feathers verfolgte ihre Karriere und entschied,
dass "Musik dieses Kalibers auf Schallplatte festgehalten werden
sollte", was er 1984 auch tat. Er produzierte Stacy Rowles' Debütalbum
mit dem legendären Jimmy Rowles, ihrem Vater, am Piano. Seitdem trat
sie mit Größen wie Woode Herman, Joe Pass, Marian McPartland, Red
Callender, Tommie Flanagan usw. auf
Sharon T. Hirata
(Altosax)
spielt und liebt das Saxophon seit der Junior-Highschool, Während
ihrer Entwicklung gewann sie einige Preise als Solistin bei
Nachwuchswettbewerben, wobei sie 1982 und 1983 mit ihrer
High-School-Allstar-Band zu Auftritten auf das Monterey Jazz Festival
eingeladen wurde. Sharon absolvierte ein Klarinettenstudium an der
California State University, welches sie mit Auszeichnung abschloss.
Während ihrer Studienzeit etablierte sie sich in der Jazzszene im Raum
Los Angeles. Sharon arbeitete regelmäßig mit Künstlern wie Ann
Pattersons. Maiden Voyage und Eric Bobo'S Latin Jazz Band Außerdem
bewies sie ihr Können auf größeren Jazzveranstaltungen, wo sie mit
Künstlern wie Stacy Rowles. Teddy Edwards und Harold Land auftrat. Zur
Zeit lebt sie in der Gegend von San Francisco, wo man ihren Namen und
ihr Können sehr schätzt.
Janice Friedman
(Klavier)
"Explosives Klavierspiel". das die Aura und Vielfalt einer Big Band
vermittelt, obwohl nur von Bass und Klavier begleitet. (John S,
Wilson, Musikkritiker der New York Times, Juni 1991), Janice Friedman
ist eine Pianistin. deren Stil durch klassisches Training und Hingabe
zum Jazz geprägt ist. Ihr erfrischendes musikalisches Konzept bewegt
sich frei in den vielen Formen des Jazz: Swing, Bebop, Blues,
progressive, moderne Balladen etc., und wurde unter anderem durch
lange Zusammenarbeit mit einigen führenden Jazzgrößen beeinflusst.
z.B., Woode Hermans Orchester, Clark Terry, Marian McPartland, Slide
Hampton, Etta Jones und Cab Calloway, Sie arbeitet regelmäßig mit dem
versierten Kornettisten Warren Vache im Duo oder Quintett.
"Lady .Bass" Lindy
Huppertsberg (Bass),
Komponistin, Bandleaderin, Jazzveranstalterin, begann ihre Karriere
vor ca. 15 Jahren. Nach ihren klassischen Studien an der Mainzer
Universität in den Fächern .Kontrabass, Klavier und Gesang spielte sie
für 10 Jahre mit einer berühmten deutschen traditionellen Band und
gründete 1987 ihre eigene Band "Lady Bass & The Real Gone Guys", eine
deutsch-amerikanische Gruppe, die große Erfolge in Europa feiert. Sie
nahm Platten auf und ging auf Tournee mit Größen wie Harry „Sweets“
Edison, Frank Wess, Hugh Lawson, Alvin Queen, Buddy Tate, Arnett Cobb,
Billy Mitchell, Joe Newman und anderen sowie eine Basstournee mit
Major Holley. Lady Bass ist auch die Mitbegründerin des Europäischen
"International Jazz Festival At Sea", einer Jazzkreuzfahrt, die seit
neun Jahren einmal im Jahr auf dem Mittelmeer stattfindet, mit über 50
Musikern aller Stilrichtungen.
Megan J. Foley
(Schlagzeug)
stand bereits mit Jazzgrößen wie Randy Brecker, Larry Coryell, Ernie
Watts, Nick Brignolaund und Gary Forster auf der Bühne. Sie studierte
in Los Angeles und Plymouth Percussion, Komposition und Schlagzeug und
unterrichtet mittlerweile selbst am Los Angeles College. Die Arbeit
als Schlagzeugerin bei Maiden Voyage (eine reine Frauen-Big-Band)
führte sie bereits nach Japan. Megan war außerdem Mitglied des CSULA
Jazz Ensemble und des Aspen Music Festival Jazz Ensemble mit denen sie
zwei Schallplatten aufgenommen hat.

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Am Samstag, dem 13. Dezember 1997
wurden in der evangelischen
Kirche Liederbach wieder

wieder mit

aufgeführt
Diese
Tradition wurde wieder fortgesetzt. Es ist müßig, weitere Worte darüber
zu verlieren. Weiter oben sind die diversen Interpreten beschrieben.

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Am Samstag, dem 24. Januar 1998
war im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune
das

diesmal in der Besetzung mit
|
Norman
Emberson |
dr |
Gast: |
John
Defferary |
cl |
|
Lindy
Huppertsberg |
b |
|
|
|
|
Thomas
L'Etienne |
cl, sax |
|
|
|
|
Dirk
Raufeisen |
p |
|
|
|
|
Tommie Harris |
dr, voc |
|
|
|
angesagt.
In der Reihe „JAZZ IN DER SCHEUNE"
veranstaltete der Liederbacher Jazzclub am 24.02.1998 um 20.00 Uhr
wiederum ein Konzert mit dem

Die
Besetzung war etwas anders als im letzten Jahr, aber alle Musiker waren
schon mal in Liederbach. Weiter oben finden Interessierte die
entsprechenden Detailbeschreibungen zu den einzelnen Interpreten.

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Am Samstag, dem 14. März 1998
wurde in der
Reihe Jazz in der Scheune das



mit

in der Besetzung mit
|
Lillian
Boutté |
voc |
|
Thomas
l'Etienne |
cl, sax |
|
Dirk
Raufeisen |
p |
|
Götz Ommert |
b |
|
Tommie Harris |
dr |
angesagt.
Der Liederbacher Jazzclub freute sich,
zum 50. Jazzkonzert die offizielle Botschafterin des Jazz der Stadt New
Orleans, Lillian Boutté, in Liederbach mit ihren MusicFriends begrüßen
zu dürfen. Eine einmalige Besetzung für dieses Jubiläumskonzert.
Lilian Boutté
aus New Orleans ist zweifellos eine der interessantesten
und erfolgreichsten Sängerinnen der internationalen Jazzszene.
Voll mitreißendem Temperamentes singt sie Gospel,
Rhythm & Blues, Swing und traditionellen Jazz.
Tourneen führen sie mit großem Erfolg um die ganze Welt. Für ihre
Verdienste um den New Orleans Jazz erhielt sie als
Nachfolgerin von Louis Armstrong den Titel "Offizielle
Botschafterin des Jazz".
Thomas l'Etienne
(cl, sax)
1956 in Hamburg geboren, bekam seine erste Klarinette
mit 15 Jahren und war mit 16 Jahren Mitbegründer einer
Jazzband. Verschiedene Reisen nach New Orleans brachten die
Gelegenheit mit Jazzlegenden wie Kid Thomas, Louis
Nelson, Jeanette Kimball, Emanuel Sayles und Frank Fields zu
spielen. Wenig später wurde er eingeladen, Lillian
Boutté's Band zu begleiten. Heute ist er nicht nur der
Leiter dieser Band, sondern seit 1984 auch mit Lillian Boutté
verheiratet. Thomas wird öfter zu großen Studiosessions und
Bühnenauftritten überall in Europa und Amerika eingeladen.
Dirk Raufeisen (p)
ist uns allen bestens bekannt. Seine Agenda ist weiter oben an mehreren
Stellen nachzulesen.
Götz Ommert (b)
ist in der Jazzszene ein vielgefragter Musiker. Er studierte
am Konservatorium in Frankfurt/Main Kontrabass und
arbeitete u.a. mit verschiedenen Solisten der
hr-Bigband und Emil Mangelsdorff. Zusammen mit seinem
Bruder Heiko und seinem Vater Horst hat Götz die Formation
"The Ommert Family" ins Leben gerufen. Seine Idole sind
Ray Brown und Niels Henning Orsted Peddersen.
Tommie Harris (d)
auch dieser Drummer und Sänger ist in Liederbach bestens bekannt. Weiter
oben sind mehrfach Details beschrieben.

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Am Dienstag, dem 7. April 1998
wurde in der
Reihe Jazz in der Scheune
gebührend gefeiert.
Es sei dem Chronisten verziehen, dass
hier noch die Namen der Gratulanten fehlen. Es waren unglaublich
viele. Wir werden uns bemühen, das bisher Versäumte schnellstens
nachzuholen (entziffern Sie mal die Unterschriften von Jazz Musikern
in einem Gästebuch................).

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Am Sonntag, dem 27. Juni 1998
war in der
Reihe Jazz in der Scheune


in der Besetzung mit
|
Herbert
Christ (D) |
tp |
|
Norbert
Wilmanns (D) |
cl, as |
|
Philippe
deSmet (B) |
tb, ts |
|
Luc von
Hoeteghem (B) |
g, bj |
|
Bert Thompson (USA) |
b |
|
Jean-Pierre
Rouland (B) |
dr |
angesagt.
HOT MUSIC for all occasions ist das
Motto der von vielen Fans im In- und Ausland geschätzten Band unter
Leitung des Frankfurter Trompeters Herbert Christ.
Da in New Orleans die körperliche Bewegung, das
Hinter-den-Brass-Bands-Hertanzen der Second Line mit der Musik eine
Einheit bildet und eben fröhliche Musik im heißen Süden der USA zum
kulturellen Leben gehört, ist damit auch schon die Frage beantwortet, ob
man auf die Musik dieser beliebten Gruppe tanzen kann.
Die schon bei vielen Konzert und Festivalauftritten erprobten Musiker
aus verschiedenen Ländern freuen sich jedes Mal neu auf die gegenseitige
Inspiration der Könner.
Norbert Williams
ist Klarinettist, spielt auch Altsaxophon und ist ein Geheimtipp
unter den Freunden der kreolischen Klarinettenspielweise à la George
Lewis oder Albert Burbank mit sehr feinen gefühlvollen Melodienbögen.
Philippe deSmet
steht mit seiner Spielweise der vollendeten Tonkontrolle in der Nähe
der Tradition berühmter New Orleans Posaunisten wie Louis Nelson oder
Kid Ory.
Luc van Hoeteghem
ist ein hervorragender Solist, der Elemente der Banjoveteranen Danny
Barker und Emanuel Sayles in Single-String Technik mit dem shuffle-Beat
der New Orleans Bands von heute verbinden kann. Er ist reguläres
Mitglied der Rudy Balliu Society Serenaders aus Brüssel.
Bert Thompson
ein hervorragender Solist, ausgestattet mit einem 200 Jahre alten
Instrument, kam immerhin mit Dizzy Gillespie nach Europa und machte sich
einen sehr guten Namen durch zahlreiche Auftritte mit berühmten Größen
des Jazz. In Liederbach begeisterte er bei einem Auftritt mit
Trevor Richards New Orleans Band in der Liederbachhalle das Publikum mit
seinem Können.
Jean-Pierre Rouland
in Berlin lebend, kann eine lange Liste großer Namen des Jazz vorweisen,
mit denen er Gastspielauftritte absolvierte. Er war langjähriges
Mitglied der Berliner White Eagle Band und begleitet in dieser Zeit
Louis Nelson, Alton Purnell, Sam Lee, Ken Coyler u.a.
Herbert Christ
der diese Gruppe zusammengestellt hat und auch leitet, ist ein in Sachen
Hot Jazz und Swing kompetenter Musiker. Er lebt in Frankfurt/Main. Durch
jahrzehntelanges Spiel mit vielen Großen des Jazz kann er sich auf sein
jeweiliges Publikum hervorragend einstellen und seinen Zuhörern eine
Vision des Zaubers der Musik des alten New Orleans, the land of dreams,
übermitteln.
Berühmte Jazzstücke, Blues & Stomps,
Spirituals, Balladen, lateinamerikanische Stücke, Boogie Woogie, sogar
Walzer ließen den Zuhörern die Füße wippen.

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Am Samstag, dem 12. September
1998
war in der
Reihe Jazz in der Scheune wieder einmal
die
aus Frankfurt
 |
älteste deutsche Jazzband (gegründet 1953)
|
 |
Ehrenbürger von New Orleans
|
 |
deutscher Schalplattenpreis 1977
|
 |
Konzertreisen durch über 40 Länder
|
 |
ständige Zusammenarbeit mit Solisten der Jazzgeschichte
|
mit
|
Reimer von Essen |
cl, as, ld arr |
|
Frank Selten |
ts, as, ss, cl |
|
Jim "Deacon"
Lawyer |
bjo, gtr |
|
Hans Georg Klauer |
dr |
|
Horst Schwarz |
tp, vc |
|
Agi Huppertsberg |
p |
|
Cliff Soden |
b |
zu Gast.
Blues into Jazz
das war diesmal das Thema des Konzertes.
Zusätzlich zu ihrer Stammbesetzung brachte die Band noch drei Solisten
mit, die sich besonders dem Blues verschrieben haben.
Manfred Häder
(g)
Bernhard Dill (g) und
Klaus "Mojo" Kilian (harp, voc)
An diesem Abend gab es nicht nur Musik zu
hören. Reimer von Essen erläuterte die musikalische Entwicklung von Jazz
und Blues, die Musiker gaben dazu die musikalischen Beispiele, vom
"Country-Blues" Duo mit akustischer Gitarre und Mundharmonika bis
Blues-Bigband im Stile der "Jump-Bands" im Harlem der 40er Jahre - und
die waren ja letztendlich die Vorläufer der Rock'n Roll Bands.

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Am Samstag, dem 17. Oktober 1998
war in der
Reihe Jazz in der Scheune die

mit
|
Engelbert
Wrobel |
cl,
sax |
|
Rolf Marx |
g |
|
Olaf Polziehn |
p |
|
Ingmar Heller |
b |
|
Oliver Mewes |
dr |
zu Gast.
Die Band ist zweifelsohne eine der
führenden europäischen Swingbands.
Engelbert Wrobel
spielt neben Klarinette verschiedene Saxophone. Dadurch ist das
Repertoire der Band sehr abwechselungsreich und vielfarbig. Es reicht
vom frühen Swingstil á la "Benny Goodman Trio" über Balladen bis hin zu
Big Band Klassikern. Hierbei wechselt sein "freier" gespielter Titel mit
zum Teil sehr ausgefeilten Arrangements ab, wie sie nur von sehr wenigen
Swingbands gespielt werden.
Der Sound der Band wird geprägt durch das kraftvolle ausdruckstarke
Spiel des Bandleaders, einem der renommiertesten Swing- und
Hotjazz-Klarinettisten und -Saxophonisten Europas. Bereits mit 16 Jahren
gründete der "Engel" seine erste Jazzband, die "Happy Jazzmen", mit der
unter anderem den Wettbewerb "Jugend jazzt" gewann. Schon während seines
klassischen Klarinettestudiums war er Mitglied der "Rod Mason's Hot
Five", mit der zwischen 1986 und 1989 durch ganz Europa tourte, bis er
im Jahre 1989 seine eigene Band, die "Swing Society" gründete. Es
folgten zahlreiche Club- und Festivalauftritte, welche die Band ins
europäische Ausland und sogar bis nach Angola führten. Radio- und
Fernsehauftritte folgten. Engelbert Wrobel spielte in seiner Karriere
schon mit vielen Weltstars des Jazz, darunter Clark Terry, Harry
"Sweets" Edison, Louis Bellson, Doc Cheatham, Chris Barber, Oskar Klein,
Charly Antolini, Greetje Kauffeld............
Engelbert Wrobel ist außerdem der Solo Klarinettist des "King of Swing
Orchestra", welches die Big band Musik Benny Goodmans pflegt und immer
wieder für Furore sorgt. Besonders hervorzuheben sind hier Konzerte in
der Hamburger Musikhalle und der Berliner Philharmonie.
Rolf Marx
hat an der Musikhochschule Köln
klassische Jazzgitarre studiert. er besticht nicht nur durch seine
brillanten Soli, sondern auch durch seine hervorragende Rhythmusarbeit.
Rolf Marx hat schon mit Berühmtheiten wie Shirley Bessey und Jiggs
Wigham gespielt. Er wird immer zu Produktionen der "WDR Big Band"
eingeladen und spielte schon mit den legendären Bassisten Ray Brown und
der Sängerin Dee Dee Bridgewater zusammen.
Olaf Polziehn
gehört zu der Garde der
hervorragenden Jazzpianisten Deutschlands. Sein virtuoses Spiel und sein
großes Können begeistern immer wieder
Ingmar Heller
zählt ohne Übertreibung zur
Weltspitze der Kontrabassisten. sein Spiel zeichnet sich durcheinen
kraftvollen, natürlichen Sound und eine ausgefallene Spieltechnik aus,
die ihresgleichen sucht. Ingmar Heller hat enormes Swingvermögen und er
ist nicht nur ein hervorragender Solist, sondern auch ein
ausgezeichneter Begleiter, der in den verschiedensten Stilrichtungen zu
Hause ist. Er tourte schon mit "Peter Herbolzheimer's Rhythm,
Combination & Brass" durch Deutschland und mit dem legendären Johnny
Griffin. Er spielt regelmäßig in der von Bob Broockmeyer geleiteten Big
Band des "Schleswig-Holstein Musikfestival", in der er unter anderem mit
Clark Terry und Gerry Mulligan konzertierte.
Oliver Mewes
schließlich vervollständigt als
Schlagzeuger die "Swing Society". Er studierte Schlagzeug an der
Musikhochschule Köln und ist einer der heißesten Swing-Drummer in
Deutschland. Er spielt in der Tradition der großen Swing-Schlagzeuger
wie Gene Krupa, Sid Catlett und Jo Jones. Er ist einer der ganz wenigen
Drummer, die Puls erzeugen könne, der die klassische Swingmusik
ausmacht, und dies nicht nur bei Stücken, sondern auch bei Balladen. Er
spielte schon mit Bobby Shew, Bart van Lier und Bill Dobbins, und er
wird gerne von den Musikern der "WDR Big Band" eingeladen, wenn diese in
kleinen Formationen auftreten.

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Am Samstag, dem 13. Dezember 1998
wurden in der evangelischen
Kirche Liederbach wieder

diesmal
mit

aufgeführt.
Jean Lyons,
die stimmgewaltige Sängerin aus Trinidad, die auch die leisen Töne
beherrscht, ist die Leiterin der wunderbaren Gospeltruppe Vision of
Brotherhood.
Und Brüderlichkeit steht nicht nur
im Namen des Chors sondern ist für Jean Lyons ein Bedürfnis und zeigt
sich auch in der internationalen Zusammensetzung der Gruppe und in der
Interpretation der Gospel und Spirituals, der Psalmen und gesungenen
Gebete.
Jean Lyons kam in ihrer Heimat schon früh mit der Gospelmusik in
Berührung. Seit einigen Jahren lebt sie im Frankfurter Raum und tritt
nicht nur mit ihrer eigenen, 1994 gegründeten Gospelgruppe, sondern auch
mit den "Jackson Singers", als Solistin mit verschiedenen Jazzbands oder
als Backvokalsängerin mit Michael Jackson auf. In Liederbach gastierte
sie wiederholt mit "Ron Ringwood's Gospel Messengers".
Ihre große Liebe gilt der wohl bekanntesten Gospelsängerin aller Zeiten,
Mahalia Jackson, mit der sie stimmlich oft verglichen wird.
Sylvia Dansby-Smith (USA)
ist Lead- und Backvokalsängerin der Gruppe
und sang bereits mit 5 Jahren im
Kirchenchor, seither in verschiedenen Bands und Chören wie z.B. dem
"Atterberry Gospel Chor" oder "Minstels Gospel Chor". Als Tänzerin war
sie z.B. beim "New York City Ballett", "Tanz Theater Harlem" und
"Bolshoi Ballett" engagiert. Sie ist aber nicht nur Sängerin und
Tänzerin sondern auch Songwriterin, Choreographin, Schauspielerin und
Model.
Gigy Kingsbury-Warner
ist die dritte Lead- und
Backvokalsängerin des Gospelchors und ist ebenfalls oft bei den "Jackson
Singers" zu hören.
Chorsänger/innen und
z.T. gleichzeitig Musiker waren damals
Yoga Pradeepa Göbel (voc)
Mehar Telléz (voc)
Bhavito van Lee (voc)
Wendy Johnson (voc)
Peter Krausch (Keybord)
Uli Lauterbach (Bass)
Nirjan Klaus Fröhlich (Konga, Perkussion)

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Am Samstag, dem 30. Januar 1999
waren in der
Reihe Jazz in der Scheune die

mit
|
Colin Dawson |
tp |
|
Chris Hopkins |
as |
|
Bernd Lhotzky |
p |
|
Oliver Mewes |
dr |
zu Gast.
Der Liederbacher Jazzclub freute sich, eine
Band mit vier der besten und bekanntesten Vertreter der neuen Generation
der Swingmusiker präsentieren zu können. Diese 1997 ins Leben gerufene
Besetzung (Durchschnittsalter 30 Jahre), trat zum ersten Male im Rhein
Main Gebiet auf. Fachzeitschriften und Kritiker sind sich einig, dass
dies eine Swingband ist, die ihresgleichen sucht.
Die Musiker
Colin Dawson (GB), Trompete
begann 1970 als 10jähriger Trompete zu spielen. In New Orleans erhielt
er 1977 bei dem legendären Jabbo Smith Unterricht. Nach einem Jahr schon
spielte er dort als vielbestauntes Talent an der Seite von Größen wie
Kid Thomas und Preston Jackson.
1979 nahm Colin mit seiner eigenen Besetzung seine erste von
mittlerweile 25 LP's auf und begann sich auf einigen der größten
Jazzfestivals einen Namen zu machen. Es folgten ausgedehnte Tourneen
durch Asien, Kanada, die USA und Südamerika an der Seite von Größen wie
Ray Brown, Clark Terry, Buddy DeFranco, Jimmy Woode, Billy Mitchel,
Harold Ashby und Benny Waters.
In Deutschland wurde Collin dem breiten Publikum vor allem durch seine
Mitgliedschaft in der beliebten "Allotria Jazz Band" bekannt. Sein
brillantes Spiel erinnert stark an das der großen Swing Trompeter Roy
Eldridge und Charlie Shavers.
Chris Hopkins (USA/D), Alt Saxophon
Der gebürtige Amerikaner, Jahrgang 1972, ist primär als Pianist bekannt
und zählt als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist nicht
von ungefähr bereits zu den international gefragtesten Musikern. Etliche
Tourneen, auf denen er viele renommierte Jazz-Größen
wie z.B. Kenny Davern, Harry
"Sweets" Edison, Jim Galloway, Jackie Williams, Jake Hannah, Ken
Peplowski und Peanuts Hucko begleitete führten ihn durch ganz Europa,
USA, Japan und Australien. Den bisherigen Höhepunkt seiner Karriere
bildet seine Einladung als Solist auf eines der wichtigsten Festivals,
den "International March of Jazz" in Clearwater, Florida im März 1998.
Seit einiger Zeit macht Chris gleichermaßen als Alt Saxophonist von sich
reden. Auch hier besticht er durch seine einfallsreichen und stilreinen
Interpretationen, mit Blick auf Johnny Hodges, Pete Brown, Tab Smith
oder Benny Carter. Seine außergewöhnliche Repertoirekenntnis gepaart mit
untrüglichem musikalischem Geschmack machen ihn zu einer echten
Kapazität auf dem Gebiet des traditionellen Jazz und Swing.
Bernd Lhotzky (D/F), Klavier
dieser Pianist begeisterte in Liederbach
schon mehrmals, so bei Piano Power oder zusammen mit Trevor Richards das
Publikum, Details siehe dort.
Oliver Mewes (D), Schlagzeug
auch er war schon mehrfach in Liederbach, zuletzt mit Engelberts Swing
Society am 17. Oktober 1998,
Details siehe dort.

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Am Freitag, dem 26. Februar 1999
in der
Reihe Jazz in der Scheune feierten wir


mit
|
René Franc |
cl, ss |
|
Olivier Franc |
ss, cl |
|
Jean-Baptiste
Franc |
p |
|
Piere
Calligaris |
p |
|
Enzo Mucci |
b |
|
Sylvain
Glévarec |
dr |
zu Gast.
René Franc, der große französische
Klarinettist feierte in diesem Jahr sein 50-jähriges
Bühnenjubiläum.
Seine Jubiläumstournee führte ihn auch nach
Liederbach, worüber wir uns sehr freuten, denn anlässlich dieses
Jubiläums brachte er erstmalig seinen Enkelsohn Jean-Baptiste Franc mit,
so dass erstmals 3 Generationen der Franc-Dynastie
gemeinsam auf der Bühne standen.
René Franc
geb. 1929, begann 1949 sein Karriere im Orchester des Jazzgiganten
Sidney Bechet und spielte bis zu dessen Tod 1959 in dieser Band. So ist
Renés Stil unüberhörbar von Sidney Bechet geprägt. 1980 überreichte ihm
die französische Académie du Jazz in Paris den Sidney-Bechet-Preis für
die Gesamtheit seiner Karriere. René Franc gehört zu den Jazzmusiker,
die Jazzgeschichte geschrieben haben und das nicht nur in Europa.
Olivier Franc
geb. 1953, hatte 1974 sein Debut. Geprägt durch seinen Vater René Franc
hat sich auch sein Stil sehr dem Sidney Bechets genähert. Auf vielen
Tourneen hat er bewiesen, dass er zu den besten Klarinettisten Europas
zählt. Auch er erhielt für seine Verdienste den Sidney-Bechet-Preis der
Académie du Jazz.
Jean-Baptiste Franc
geb. 1984 spielt seit 7 Jahren Piano, seit 3 Jahren Jazz und gilt schon
heute als großes Talent. Seine Leidenschaft ist der "Stride" -
Pianostil, der sehr gut zu der Musik seine Vaters und seines Großvaters
passt.

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Am Samstag, dem 10. April 1999
begrüßten wir in der
Reihe Jazz in der Scheune das

mit
|
John
Defferary |
cl, as |
Gast: |
Reimer von
Essen |
cl, ass
|
|
Jim "Deacon"
Lawyer |
bj, g, voc |
|
|
|
|
Eduard "Edu"
Jung |
b, voc |
|
|
|
|
Dominik
Dötsch |
p |
|
|
|
|
Udo Beilborn |
dr |
|
|
|
In der Konzertreihe "Jazz in der Scheune"
trat eine extra für dieses Konzert von dem großen Klarinettenvirtuosen
John Defferary zusammengestellte Band auf, das
John Defferary Jazztett
Die drei Musiker Edurad "Edu" Jung, Dominik
Dötsch und Udo Beilborn, alle aus dem Rhein-Main Gebiet, sind in
Liederbach bestens bekannt und traten schon mehrfach bei uns auf. Wenden
wir uns also dem Briten John Defferary und dem US Amerikaner "Deacon"
Jim Lawyer zu.
John Defferary
gehört zu den weltweit besten Klarinettisten und
Saxophonisten des traditionellen Jazz. Der Schüler des Jazzgiganten
Barney Bigard spielte und tourte mit vielen großen Jazzinterpreten wie
Louis Contrell, Ed Hall und Albert Nicholas durch die ganze Welt.
Plattenaufnahmen mit Louis Barbarin, Albert Nicholas, Alton Purnell,
Sammy Price, Champion Jack Dupree und vielen anderen zeugen von seiner
großen Klasse.
Als Mitglied des Trevor Richards New Orleans Trio machte John Defferary
weltweite Tourneen. Ab 1985 war John der Star in "Papa Bue's Viking Jazz
Band" und seit August 1998 ist er Mitglied der "Chris Barber Jazz &
Blues Band", der profiliertesten europäischen Jazzband. Inzwischen wird
er von der Presse als Hot Jazz Interpret der absoluten Weltklasse
bezeichnet.
"Deacon" Jim Lawyer
Der Gitarrist und Banjospieler ist seit 1995 Mitglied der
"Barrelhouse Jazzband". Der New Yorker blickt auf eine 40jährige
Musikerkarriere zurück. Er spielte in den USA mit vielen Jazzgrößen
zusammen wie Lionel Hampton, Henry Red Allen, Slam Stewart etc. Neben
seinem großen musikalischen Können würzt er seine Auftritte mit typisch
amerikanischen Entertainment und großem Humor. Dies machte ihn in
kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Jazzmusiker im Rhein-Main
Gebiet.

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Am Freitag, dem 25. Juni 1999
war in der
Reihe Jazz in der Scheune zu Gast


mit
|
Gene Conners |
tb |
|
Leo Heinick |
g |
|
Walter Uhling |
p, b |
|
Tommie Harris |
dr |
Tommie Harris ist ja nun wirklich keine
Neuvorstellung mehr für uns. Das soll natürlich seinen Auftritt und sein
Können nicht schmälern. Aber dem Chronisten sei verziehen, wenn er nicht
ständig alles wiederholt. Außerdem müssen die Ladezeiten der einzelnen
Seiten ein wenig im Auge gehalten werden. Sonst dauert es halt zu lang..
Wenden wir uns also dem US Amerikaner Gene "Mighty Flee" Conners, Leo
Heinick und Walter Uhling zu.
Gene "Mighty Flee" Conners
Der 1930 in Birmingham, Alabama geborene gehört zu den großen
Posaunisten der Jazzgeschichte. Mit 12 Jahren hatte er seinen ersten
professionellen Auftritt. Mit 14 Jahren zog er nach New Orleans und
spielt unter anderem in den Bands von Bunk Johnson und mit 15 war er
jüngstes Mitglied im "Lionel Hampton Orchestra". Lionel Hampton war es
auch, der Gene Conners wegen seiner schmächtigen Gestalt und seines
trotzdem so kraftvollen Spiels den Spitznamen "Mighty Flee" gab.
1958 wurde Gene Mitglied der berühmten "Count Basie Band". Mit Johnny
Otis kam er 1972 nach Europa und entschloss sich zu bleiben. Es gibt
kaum ein Festival in Europa, bei dem er nicht dabei ist. Er spielt die
Posaune mit derselben Leichtigkeit und Schnelligkeit, als sei es ein
Saxophon. Dazu ist er ein hervorragender Blues- und Rocksänger und
glänzender Entertainer.
Leo Heinick
ist Absolvent einer niederländischen Musikhochschule und hat seinen
festen Fankreis vor allem im Ruhrgebiet. Gene Conners wählt den
Gitarristen immer wieder für seine Tourneen aus.
Walter Uhling
kommt von der Musikschule Wuppertal, war jahrelang Mitglied im
Wuppertaler Orchester und ist hauptsächlich in Bands im Raum
Köln/Düsseldorf zu hören. Seit einiger Zeit begleitet er immer wieder
"Mighty" Flee Conners bei seinen Konzerten.

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Am Samstag, dem 4. September 1999
wurde in der
Reihe Jazz in der Scheune ein

mit

mit
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C.C.
Christian Christl |
p, voc |
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Tommie Harris |
dr, voc |
|
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Klaus "Mojo"
Kilian |
harp, voc, g |
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Bernd Simon |
g, voc |
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Ditz
Gunzenhäuser |
p |
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Georg Viel |
dr |
|
Detlef
Schmidt |
b |
| |
|
|
Giorgina
Kazungu |
voc |
gegeben.
Es ist langsam zur Tradition geworden, dass
der Liederbacher Jazzclub nach der Sommerpause ein Blueskonzert
veranstaltet, natürlich wie immer mit hochkarätigen Musikern. Wir
freuten uns also auf einen Abend mit heißen, fetzigen Rhythmen, die auch
unsere Jugend begeistern sollte. Und wir wurden nicht enttäuscht, im
Gegenteil.
Das Duo C.C. The Boogie Man, Christian
Christl und Tommie Harris
Christian Christl, C.C. The Boogie Man
Der in Rüdesheim geborene und in Freising lebende Pianist spielt
seit 1985 Boogie und Blues. Seine Auftritte in ganz Europa und den USA
sowie bei vielen Festivals zusammen mit großen Musikern wie Lousiana
Red, A.C. Humphrey, Al Duncan, Jan Harrington etc. sind immer mit großer
Begeisterung aufgenommen worden. Trotz seines Verschleißes von 7
Klavierlehrern (in Worten "sieben", dass muss man sich mal
vorstellen....) im musikalischen Gymnasium in Freising gehört C.C. The
Boogie Man zu den führenden Boogie- und Blues-Pianisten. (Im übrigen,
was heißt hier: "Trotz....", nur ein Genie beherrscht das Chaos).
Tommie Harris
ein alter und guter Bekannter und immer wieder gerne gesehener, lieber
Gast in Liederbach. Näheres...(siehe oben)
Klaus "Mojo" Kilians Matchbox Blues Band
feat. Georgina Kazungu
Klaus "Mojo" Kilian
Der Frankfurter ist einer der großen Bluesinterpreten unserer Zeit
und einer der besten Mundharmonikaspieler. Vor 15 Jahren gründete er die
Matchbox Blues Band, die für eine Festival-CD des Südwestfunks einen
Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt. Inzwischen hat "Mojo"
weltweit mit allen wichtigen Bluesinterpreten zusammengearbeitet.
Unvergessen in Liederbach ist sein Auftritt im vergangenen Jahr (1998)
mit der "Barrelhouse Jazzband" bei dem Konzert "Blues into Jazz".
Bernd Simon
Seit über 20 Jahren ist der Leadgitarrist in Sachen Blues mit
diversen Bands unterwegs. 1991 kam er zur "Matchbox Blues Band". Seine
Vorbilder sind "B.B. King T-Bone Walker" und Gatemouth Brown. Auch als
Komponist hat er sein großes Talent bereits unter Beweis gestellt.
Ditz Gunzenhäuser
ist einer aus der Garde der hervorragenden deutschen Blues- und
Boogie-Pianisten. 4 Jahre lang war er mit seinen "Boogie Brothers"
erfolgreich und ist seit drei Jahren festes Mitglied der Matchbox Blues
Band.
Georg Viel
Seit über einem Vierteljahrhundert groovt er auf einem Schlagzeug,
bei dem die meisten Drummer sagen würden: "Da fehlt ja die Hälfte!" Doch
seine Devise ist "weniger ist oft mehr" und so legt er einen Blues Beat
hin, der seinesgleichen sucht. Auftritte mit der "Frankfurter City Blues
Band" mit Eddie "Cleanhead" Vinson, Memphis Slim u.a. haben ihm die
Erfahrung eingebracht, von der die "Matchbox Blues Band" nun profitiert.
Detlef Schmidt
Es gibt nur wenige versierte Kontrabassisten, die sich dem Blues
widmen, und Detlef ist einer der besten in diesem kleinen Kreis. Er
kommt aus der Rock-Szene und ist auch weiterhin aktiv mit seinem
Rock&Roll Trio. Bei Lousiana Red hat er sich die Sporen als Blueser
verdient.
Georgina Kazungu
mit ihren 21 Jahren bringt Georgina immerhin schon 8 Jahre
Bühnenerfahrung mit. Nachdem ihr Gesangstalent bei der Mitwirkung im
Koblenzer Kinder- und Jugendtheater entdeckt wurde, hat sie konsequent
an der Entwicklung ihrer Gesangstechnik gearbeitet und gilt inzwischen
nicht nur in Deutschland als eines der größten Talente. 1994 hörten
Veranstalter des SWF-Bluesfestival Giorgina singen und waren sofort
davon überzeugt, dass sie die Anfänge einer großen Bluesstimme hörten.
"Die Stimmentdeckung des Jahres" (Frankfurter Rundschau) kann sich
inzwischen kaum vor Angeboten retten. Trotzdem nahm sie sich die Zeit
nach Liederbach zu kommen.,

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Am Samstag, dem 30. Oktober 1999
wurde im Rahmen der Reihe Jazz in der Scheune,
wie schon am
13. September 1997

mit

zum Erlebnis. Dafür sorgten:
|
Bernd Lhotzky |
Piano |
|
Martin Schmidt |
Piano |
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Joja Wendt |
Piano |
Das Konzert von vor
zwei Jahren in der Scheune war wieder ein derartiger Renner, dass wir
nicht umhinkamen, den Bitten unseres Publikums zu folgen und die 3
Pianisten noch einmal eingeladen haben, um das Konzert in der Scheune zu
wiederholen.
Piano Power präsentierte zum
dritten Male 50 Years
of Jazz Piano vom Ragtime über Harlem Stride, Blues und Boogie
Woogie bis hin zum Bebop, drei große Jazzpianisten als Solisten,
im Duett oder als Trio auf zwei Instrumenten.
Die Musiker
Bernd Lhotzky
eines der größten deutschen Jazztalente am Piano begeisterte
schon 1995 mit Trevor Richards New Orleans Trio das
Liederbacher Publikum, vor allem mit seinem Harlem Stride Style.
Bernd Lhotzky begann mit 6 Jahren mit dem Klavierunterricht,
errang bereits 2 Jahre später Preise bei Klavierwettbewerben
und nahm schon als 14-jähriger Kompositionsunterricht. Er
studierte am Richard Strauß-Konservatorium Klavier und kann seine
gründliche klassische Ausbildung nicht verleugnen.
Inzwischen spielte und tourte er außer mit Trevor Richards auch mit
Bill Castle, Torsten Zwingenberg u.a.
Martin Schmitt
hat als 10-jähriger von seinem Großvater den ersten
Klavierunterricht erhalten. Autodidaktisch machte er sich mit
Blues, Boogie, Stride und New Orleans - Style vertraut und
spielte 6 Jahre später bereits in einschlägigen Münchner
Jazzclubs. Als Pianist und Sänger führte ihn sein musikalischer Weg
von zahlreichen Clubs bis hin zu Funk und Fernsehen.
Er trat u.a. mit Louisiana Red, Vince Weber, Pete York, Axel und
Torsten Zwingenberg auf.
Joja Wendt
hatte ab seinem 4.Lebensjahr Klavierunterricht, ist mit 18
Jahren in der Hamburger Blues- und Boogie - Szene zu Hause, studiert
6 Jahre lang an der Musikhochschule Hilversum und besucht dann
die Manhattan School of Music in New York. Er erfreut sich auch
weiterhin zunehmender Popularität.
Er war auf Tourneen mit Inga Rumpf, Champion Jack Dupree,
Vince Weber, Abi Wallenstein, Fats Domino, Memphis Slim, Chuck Berry,
Joe Cocker u.a.

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Am Freitag, dem 10. Dezember 1999
wurden in der evangelischen
Kirche Liederbach

mit

aufgeführt
Besetzung
|
Ron Ringwood
(USA) |
Gesang,
Leader |
|
Gigi Wafford
(USA) |
Gesang |
|
Johnny Rogers
(USA) |
Gesang |
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Shanika Carr
(USA) |
Gesang |
|
Cynthia
Hemmingway (USA) |
Gesang |
|
Tonya Jackson
(USA) |
Gesang |
|
Leon Johnson
(USA) |
Piano, Gesang
|
|
Tommie Harris
(USA) |
Schlagzeug,
Gesang |
|
Lindy
Huppertsberg (D) |
Bass, Chor |
Zum wiederholten Male veranstaltete der
Liederbacher Jazzclub ein Gospel- und Spiritualkonzert
traditionsgemäß in der evangelischen Kirche Alt-Oberliederbach mit
ihrer hervorragenden Akustik.
Mit neuem Ensemble (9 Sängerinnen, Sänger und Musiker) und
neuem Programm kam der großartige Blues- und Gospelsänger Ron
Ringwood wieder nach Liederbach und trug uns die alten,
traditionellen Gospels und Spirituals vor. Aber auch solche, die heute
von der schwarzamerikanischen Bevölkerung in den Kirchen gesungen
werden. Seit ihrer Kindheit sind die Sängerinnen und Sänger mit diesen
Liedern vertraut und leben in ihnen, wenn sie singen. In ihrer
ergreifenden und emotionalen Gesangsweise kommt das sehr stark zum
Ausdruck. Das Publikum wird mitgerissen, klatscht und singt mit.
Viele Gospelgruppen sind gekommen und wieder verschwunden, aber Ron
Ringwood und seine Messengers bringen nach wie vor ihre Botschaft der
Liebe, Toleranz, Hoffnung und die Gebete für Frieden durch ihre Musik.
Der musikalische Background besteht aus
Elementen des Jazz, Blues und der Soulmusik, die seit jeher fest mit
Gospel verwoben sind. Die gibt Ron die Möglichkeit, bei seiner
Präsentation die verschiedenen Variationen der afro- amerikanischen
Gospelmusik und ihre Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte authentisch
darzustellen. Jeder Solosänger bringt seine ganz persönliche Note mit
ein. Auf diese Weise erlebt der Zuhörer die ganze Vielfalt der
Ausdrucksmöglichkeiten dieser Musik.

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